(openPR) Zertifizierung des Qualitätsmanagements ist obligatorisch
Berlin, 08. Dezember 2016. Jede deutsche Versandapotheke hat ein Zertifikat für sein professi-onelles Qualitätsmanagement. Dieses kann unterschiedlich gestaltet sein, doch der Ablauf gleicht sich.
1. Bestellung: wertvolle Informationen online oder per Telefon
Den Freiumschlag, um Rezepte kostenfrei einer Versandapotheke zustellen zu können, bestel-len die Patienten meist über die Webseite oder per Telefon. In beiden Fällen jedoch erhalten sie eine umfängliche Beratung: Über Informationen auf der Webseite oder direkt durch die pharma-zeutische Fachkraft am Telefon, die auch individuelle Fragen zur Auswahl und Anwendung der Arzneimittel beantworten kann – oftmals auch außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten. Spezielle Teams werden laufend geschult und können sehr detailliert auf Patientenfragen einge-hen. In jedem Fall müssen die Patienten, solange es das digitale Rezept noch nicht gibt, das Pa-pierrezept im Original einreichen. Dafür stellen die meisten Versandapotheken die genannten Freiumschläge zur Verfügung. Andere Medikamente lassen sich schon heute direkt und bequem bestellen.
2. Professionelle Pharmazeutische Prüfung
Nach Eingang des Papierrezepts digitalisiert die Versandapotheke die Bestellung und ordnet sie einem Kundenkonto zu, das oft eine elektronische Patientenakte enthält. Die Akte enthält, Zu-stimmung des Patienten vorausgesetzt, Daten zu Arzneimittelunverträglichkeiten, Allergien und Informationen über bereits bezogene Arzneimittel, auch aus anderen Apotheken. Diese Daten berücksichtigen Versandapotheken für erweiterte Prüfungen, um die Arzneimitteltherapiesicher-heit (AMTS) zu verbessern. Datenbankgestützt ermittelt die Versandapotheke die kundenindivi-duellen Arzneimittelrisiken mit Fokus auf Wechselwirkungen und die Verträglichkeit der ange-wandten Arzneimittel untereinander.
Wenn die Versandapotheke bei der Prüfung Risiken erkennt, macht sie auf diese aufmerksam. Je nach Schwere des aufgedeckten Risikos klärt die Versandapotheke mit dem behandelndem Arzt die Therapie des Patienten oder versendet Hinweise mit dem Risiko an den betroffenen Patienten. In einer großen Versandapotheke kommt es zu über 1.000 Klärfällen täglich, die durch pharmazeutisches Personal sorgfältig bearbeitet werden.
Nach der pharmazeutischen Endkontrolle versendet die Versandapotheke das Paket mit dem Medikament und oftmals einem Infobrief, der die in der Prüfung ermittelten Ergebnisse enthält. Damit kommen Versandapotheken ihrer Beratungspflicht optimal nach.










