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Ausstellung: Thitz- Utopian Civilizations

07.12.201616:05 UhrKunst & Kultur

(openPR) „Wer Großstädte wirklich malen will, darf nicht eine ausgedachte Stadt darstellen, sondern muß versuchen, das empfundene Erlebnis an sich zu malen, mit allen Geräuschen, Krach, Staub und Gerüchen. In eine Sekunde Stadt paßt unendlich viel Information – diese Stadt meine ich, das sind meine inneren Bilder“ postuliert Thitz.



Für den 1962 geborenen Künstler sind Reisen Ausgangspunkt seiner Malerei. Sie führten ihn nach Brasilien, Marokko, Italien, Island, die Türkei, Norwegen, Schweden, Ecuador, Mexiko, Guatemala, Indien, Nepal, Südafrika, in die Vereinigten Staaten ... Dabei sammelt er Artefakte urbaner Kulturen – und was bildet eine Zivilisation besser ab als Einkaufstüten? Thitz integriert sie in seine Stadtlandschaften, und ihre Laschen verwandeln sich in optische Reißleinen für den

Sprung aus der nüchternen Realität in verborgene Dimensionen. Tüten aus aller Welt liegen unter seinen Stadtlandschaften, in immer neu- en Übermalungen entfaltet sich ein faszinierend assoziatives Gedankengeflecht zwischen Tüten und Malerei. Henkel durchbrechen die Lein- wand, stehen im Bild oder ragen über die Lein- wand hinaus. In dieser Kopplung entstehen neue Bilder jenseits einer äußerlich sichtbaren Wirk- lichkeit, Bilder, in denen Gefühle, Ahnungen, Spannungen und Stimmungen herausgefiltert werden. Die Farben beginnen zu leuchten, tau- sende Figuren bevölkern Fassaden, Häuser- meere, Wasserflächen und sogar den Himmel.

New York, Paris, Venedig – von den Highlights der Großstadtarchitektur sehen wir nur Versatzstücke. Thitz’ Ortsbezüge sind codiert. Dem Künstler geht es nicht um prägnante Motive oder wiedererkennbare Stadtpläne. Stattdessen bestimmen Rhythmus und ornamentale Prinzipien – Spiegelung, Reihung, Wiederholung – die Komposition. Uneinheitliche Perspektive und mehrseitige Ausrichtung sind Kennzeichen seiner Bilder. Thitz’ Visionen der Metropole breiten sich explosiv über den Bildraum aus, ohne die Bildgrenzen zu beachten. Thitz ist, glaubt man, fasziniert von der anarchische Geometrie ex- pandierender Städte und der spezifischen Ro- mantik des modernen Lebens.

Nun entwirft Thitz eine urbane Utopie: die Stadt von morgen. Es ist lebendig wie immer, aber inzwischen scheint die Luft sauberer, der Geräuschpegel moderater. Statt hypertrophierter Darstellung des real existierenden städtischen Chaos’ schafft Thitz Gegenentwürfe, Visionen eines heiteren Lebens.

Thitz (*1962) studierte ab 1983 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Sonderborg Malerei. Schon 1985 entstanden seine ersten Tütenbilder, 1989 erhielt er dafür das Diplom der Stuttgarter Akademie. Im gleichen Jahr nahm Thitz ein Meisterstudium bei Pijuan an der Facultad de Bellas Artes der Universidad de Barcelona auf. 1993 lud die Internationale Gesellschaft der bildenden Künste Thitz zur Zusammenarbeit ein. 1994 erhielt er den Förderpreis des Verbands bildender Künstler Württemberg und 1996 ein Stipendium des „Centre d‘Art Contemporani Piramidón“. Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt.

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