(openPR) „Opfer haben eine enorme Macht – die Macht des Vergebens”
Eva Mozes Kor weiß, wovon sie spricht. Als zehnjähriges Mädchen wird sie nach Auschwitz deportiert. Ihre Eltern und zwei Geschwister werden ermordet, sie selbst und ihre Schwester Miriam vom KZ-Arzt Dr. Josef Mengele für Experimente in der Zwillingsforschung missbraucht. Als Miriam an den Spätfolgen der Menschenversuche schwer erkrankt, macht sich Eva auf die Suche nach ihren Peinigern. Sie findet zwar kein Heilmittel für ihre Schwester, die 1993 stirbt, aber eines für ihre verletzte Seele: Sie vergibt! Sie sagt: „Das Verzeihen, das Vergeben gibt Kraft, es heilt, befreit.”
Eva Mozes Kor stellte sich dem Hass auf ihre Peiniger und fand etwas, womit niemand gerechnet hätte: Vergebung. Als Holocaust-Überlebende rät sie, die eigenen „Schatten“ loszuwerden und Feindschaften oder Rachegelüste zu überwinden, um damit der Opferrolle zu entkommen. Ihr Buch „Die Macht des Vergebens“ stiftet als einzigartiges Zeitzeugnis einer ungebrochenen Überlebenden Mut und Hoffnung für ein Vergeben statt Vergessen. Es erscheint als Originalausgabe bei Benevento.
Eva Mozes Kor, geboren 1934 in Portz in Siebenbürgen, lebt heute in Terre Haute, Indiana, wo sie das CANDLES Holocaust Museum and Education Center leitet.“ Ihr 2009 erschienenes Kinderbuch „Surviving the Angel of Death“ ist ein internationaler Bestseller. Als Nebenklägerin im Lüneburger Auschwitz-Prozess reichte sie dem angeklagten früheren SS-Mann Oskar Gröning die Hand zur Vergebung und löste damit eine heftige Kontroverse aus.












