(openPR) Das verwachsenen Kulturdenkmal
In Magdeburg steht die Ruine des ehemals prächtigen Kristallpalastes. Im Garten vor der Ruine schießt das Unkraut heraus, Sträucher entfalten sich und die Äste der Bäume wachsen in alle Himmelsrichtungen. Am Zaun schlängelt sich Kletterpflanzen hoch und der Zaun verbiegt sich mit den Schling- und Kletterpflanzen. Auf der abgebröckelten Fassade keimen Grünpflanzen und auch auf den Vorsprüngen gedeihen schon kleine Bäume. Die nassen Ziegel dienen den Pflanzen als Nährboden. Teile des Daches sind bereits eingestürzt, manche Dachziegel sind noch zusehen, viel sind bereits mit Moos überwachsen. An der Straßenseite sind die hölzernen Eingangstüren fest verschlossen. Ein Teil der Fenster hängt schief, andere sind zerbrochen. Die Pflanzen wachsen von den Scherben unberührt aus dem Inneren des Gebäudes ins Freie. Mit Graffiti besprüht steht die Fassade alleine, keinen kümmert die Verunstaltung. Nichts mehr erinnert an die tollen Feste und an die Auftritte von Eberhard Chors oder Billy Karaltini. Die rauschenden Veranstaltungen sind längst in Vergessenheit geraten.
Der Konzert- und Ballsaal in Magdeburg
Der Kristallpalast eröffnete 1892 in Magdeburg. Der kleine Pavillon hatte Gesellschaftssäle und einen Speisesaal. Im hinteren Gebäude befand sich ein Großer Saal mit Musikbühne und einer Küche. Im Kristallpalast traten bekannte Künstler auf, Eberhard Chors, Billy Karaltini, Viril. Das Tanzbein geschwungen habe in dem Saal viele Leute, seit mehr als 25 Jahren ist schon Schluss. Die jungen Leute kennen den Kristallpalast nur als Ruine, die von der Natur erobert wird.
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