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Lungenkrebs durch RADON

28.11.201615:27 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Lungenkrebs durch RADON
so funktioniert die Ableitung von aufsgteigendem Radon
so funktioniert die Ableitung von aufsgteigendem Radon

(openPR) Radon ist – nach dem Rauchen – die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Rauchen ist ja sichtbar – und da kann man gut dagegen wettern und Schuldige ausmachen. Radon hingegen ist farb- und geruchlos und es gibt keinen Schuldigen. Weil Radon kommt aus dem Erdinneren und – es ist in geringen Dosen sogar gesundheitsfördernd. (Radonstollen in Bad Gastein). Fakt ist aber dass es für jede Erkrankung eine Ursache gibt – die kann weit zurückliegen – und Lungenkrebs nicht aus Jux und Tollerei passiert.


Radon und seine Folgeprodukte gelangen durch die Atmung in die Lunge. Radon als Edelgas wird rasch wieder ausgeatmet. Die Radonfolgeprodukte jedoch, die überwiegend an in der Luft befindlichen Teilchen angelagert sind, bleiben in den feuchten Atemwegen haften. Vor allem durch die freiwerdende energiereiche Alpha-Strahlung der Radonfolgeprodukte werden die oberen Zellschichten des Lungengewebes geschädigt, was langfristig ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko bedeutet. Radon ist nach dem Rauchen die wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Das Lungenkrebsrisiko ist umso größer, je höher die Radonkonzentration in der Atemluft ist.
Historisch gesehen haben Untersuchungen an Bergarbeitern erstmals gezeigt, dass Radon und seine Zerfallsprodukte ursächlich für die Entstehung von Lungenkrebs ist. Radon wurde deshalb 1988 vom internationalen Krebsforschungszentrum (International Agency for Research on Cancer, IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), als Karzinogen für den Menschen eingestuft.

Seit den 80iger Jahren wurden in Europa, Nordamerika und China mehr als 20 große Studien durchgeführt, die das Lungenkrebsrisiko durch Radon in Wohnungen direkt untersuchten. Die größte und aussagekräftigste Studie ist die 2005 publizierte gemeinsame Auswertung von 13 europäischen Studien von Darby.

Die Studie brachte folgende Ergebnisse:
1. Nach den vorliegenden Befunden ist Radon in Wohnungen als kausale Ursache von Lungenkrebs bei Rauchern und Nichtrauchern anzusehen.
2. Das Lungenkrebsrisiko erhöht sich proportional mit steigender Radonkonzentration. Der Expositions-Wirkungs-Zusammenhang ist annähernd linear ohne Hinweis auf einen Schwellenwert.
3. Dir Radonkonzentration sollte lt. WHO nicht über 100 Bq/m³ liegen. Die Toleranzen in unserer Bauordnung liegen immer noch bei 250 Bq/m³ und sollen in naher Zukunft geändert werden.
In der gemeinsamen europäischen Auswertung wurde eine grobe Abschätzung des Anteils der durch Radon in Wohnungen verursachten Lungenkrebstodesfälle in Europa vorgenommen. Nach UNSCEAR 2000 beträgt der Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnungen in der Europäischen Union etwa 60 Bq/m³. Geht man von einem linearen Risikoanstieg von 16% pro 100 Bq/m³ aus, so verursacht Radon in Wohnungen in Europa 9% aller Lungenkrebstodesfälle und 2% aller Krebstodesfälle. Absolut gesehen heißt dies, dass ca. 20.000 Lungenkrebstote pro Jahr in der Europäischen Union durch Radon verursacht werden.
Was tun gegen Radon in Gebäuden ?
Zuerst mal macht es Sinn sich in der Literatur darüber zu informieren wie hoch die Radongefahr in der Gegend in der man lebt bzw. wo man sein Haus plant überhaupt ist. Gibt es ein solches – auch wenn als gering eingestuft – dann hat man folgende preiswerte Alternativen:
Wird das Gebäude erst errichtet so können in die Bodenplatte Hohlkörper eingebaut werden wobei die Hohlräume (IGLU) mit der Außenluft durch Rohre verbunden werden. Das aufsteigende Radon wird sodann durch den Kamineffekt kontinuierlich und ohne zusätzliche Energiekosten ins Freie geleitet. Das ist die preiswerteste Methode um sich vor Radon zu schützen. So nebenbei schützt diese Methode auch gegen aufsteigende Feuchtigkeit.


Wenn das Gebäude schon besteht – und die Raumhöhe im Keller das zulässt - dann können solche IGLU Elemente mit einer Höhe von 4 cm auf die Bodenplatte im Keller verlegt und ebenfalls durch Rohre mit der Außenluft verbunden werden. Eine weitere Alternative besteht im Verlegen einer Radonschutz-Folie z.B. unter neu zu verlegenden Fliesen, unter einem Teppich oder Parkettboden. Diese Folie wird luftdicht verschweißt und hindert das Radon am Aufsteigen in den Raum darüber. Die Aufbauhöhe ist hier minimal (2 mm inkl. Verklebung) und daher besonders gut für Renovierungen geeignet.

Infos dazu finden Sie auf www.radon-schutz.at oder sie erhalten sie von
Karl Schmidt, Oberflächenschutz, 7023 Pöttelsdorf, Mühlweg 5, 0664 301 93 64
E-Mail www.radon-schutz.at

Video:
so einfach geht der Schutz vor Radon

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