(openPR) Viele schwere Grillunfälle könnten vermieden werden. Der Kongress „Arbeitsschutz aktuell“ zeigt, dass Sicherheit und Gesundheitsschutz nicht nur auf die Arbeitswelt beschränkt bleiben sollte.
Wiesbaden, 11. Juli 2006. Jahr für Jahr ereignen sich bis zu 4.000 Grillunfälle, fast 500 von ihnen enden mit schwersten Verbrennungen. Diese Zahlen mahnen zur Vorsicht. Damit das unbeschwerte Grillvergnügen keinen bösen Ausgang nimmt, sollte man beim Kauf des Grill-Zubehörs auf Qualität und Sicherheit achten. Orientierung bietet unter anderem das DIN-Zeichen. Ein sicherheitsgeprüftes Grillgerät ist an der Nummer DIN 66077 zu erkennen, gute Holzkohle trägt das Prüfzeichen DIN 51749. Bei Anzündhilfen sollte man auf die Nummer DIN 66358 achten. Viele Unfälle geschehen durch Verhaltensfehler, zum Beispiel wenn Spiritus oder Benzin beim Anzünden der Grillkohle verwendet werden. Weitere Unfallursache stellen umstürzende Grills, schmerzhafte Fettspritzer oder Holzkohle dar, die auf Rasen oder Beeten zum Ausglühen hingelegt wird. Sie ist gerade für Kinder ein Risiko, da diese hineingreifen oder -treten können.
Sicher bei der Arbeit und in der Freizeit
Das Thema Grillunfälle ist nur ein aktuelles Beispiel unter vielen. „Viele Arbeitnehmer schätzen, wenn Arbeits- und Gesundheitsschutz in ihrem Unternehmen eine große Rolle spielt. Doch bei der Freizeitgestaltung gehen sie oft unnötige Risiken ein“, so Wolfgang Damberg, Präsidiumsmitglied der Fachvereinigung Arbeitssicherheit. „Der Sicherheitsgedanke darf aber nicht am Werkstor aufhören, sondern sollte auch in der Freizeit gelebt werden.“
Betriebliche Experten im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Unternehmer können sich bei der „Arbeitsschutz aktuell“ informieren, wie eine ganzheitliche Sichtweise zwischen Arbeitswelt und Freizeit in punkto Sicherheit gestaltet werden kann.
Die „Arbeitsschutz aktuell“ findet vom 27. bis zum 29. September 2006 in der Neuen Messe Karlsruhe statt. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören der Umgang mit Gefahrstoffen und Stress, aber auch eine Reihe übergreifender Fragestellungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. So befasst sich eine Forum-Veranstaltung mit dem Thema „Man lebt nur einmal – Verhalten in der Freizeit und bei der Arbeit“, eine andere mit der Frage, wie man „Aus Unfällen lernen“ kann.
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