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Maut: „Bei der Erfassung auf modernste Technik setzen“

23.11.201608:37 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Pkw mit Chip-Kennzeichen von Tönnjes E.A.S.T. werden zu 100 Prozent identifiziert

Bremen, November 2016. Die Pkw-Maut kommt: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hält einen Start des Systems nach der Wahl im kommenden Jahr für realistisch. Statt einer klassischen Klebe-Vignette setzt Dobrindt bei der Maut auf den elektronischen Abgleich über das Kennzeichen. Bislang hat sich die Bundesregierung noch nicht für eine konkrete Umsetzungstechnik entschieden. „Auf RFID-Technologie basierende IDePLATEs könnten die Lösung sein. Den Entscheidungsträgern in Berlin ist unser System noch nicht ausreichend bekannt“, meint Dietmar Mönning, Geschäftsführer bei Tönnjes E.A.S.T., zu den aktuellen Entwicklungen. „Wir wollen nicht als Mautbetreiber auftreten, sondern mit diesen zusammenarbeiten – als Spezialist für Fahrzeugidentifikation“.



Welche Technik bei der Pkw-Maut zur Erkennung der Fahrzeuge zum Einsatz kommen könnte, ist noch unklar. Im Gespräch sind Kameras, die ein digitales Foto des Kennzeichens erstellen. Wie der in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossene, großangelegte Feldversuch von Tönnjes E.A.S.T. in Kooperation mit dem niederländischen Verteidigungsministerium belegt, liegt die Erfassungsquote von Kameras teilweise bei 62 Prozent. Bei Schnee, Regen, Nebel oder verschmutzten Kennzeichen stoßen Kameras schnell an ihre Grenzen. Deutlich effektiver und zuverlässiger sei das Verfahren durch ergänzende elektronische Kennzeichen mit RFID-Chip. Eine Kombination beider Systeme identifiziere nahezu 100 Prozent aller Fahrzeuge. „Vor diesem Hintergrund sollten sich die Verantwortlichen die Frage stellen, ob man in Deutschland ausschließlich auf Kameraerfassung setzen möchte“, gibt Dietmar Mönning zu bedenken. Unter dem Strich würde der Bund mit einer Entscheidung ohne die Chip-Kennzeichen möglicherweise hohe Einnahmen verlieren: „Nicht nur, dass Verkehrssünder bei schlechtem Wetter unbescholten davon kommen. Dem Bund entgehen dadurch auch rund 40 Prozent der Einnahmen.“ Bei durchschnittlichen 121 Regentagen in Deutschland im Jahr stelle dies eine beachtliche Summe dar.

Aufgrund der derart erfolgreichen Tests aus dem Feldversuch sind die Niederlande sehr an dem System interessiert. In Südamerika haben sich bereits mehrere Länder für eine RFID-Lösung aus dem Hause Tönnjes E.A.S.T. entschieden. Die Nutzung der chipbasierten Technik sei darüber hinaus auch aus datenschutztechnischen Gründen interessant. Der RFID-Chip biete in Kombination mit der Verschlüsselungs-Technologie des niederländischen Unternehmens NXP und speziell dafür ausgelegten RFID-Lesegeräten maximale Sicherheit. Das Verkehrsministerium betonte bereits, dass alle Daten unmittelbar nach einer positiven Erfassung gelöscht würden. „Das finden wir gut. Ohnehin plädieren wir für eine Kontrolle durch den Staat“, findet Dietmar Mönning.

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