(openPR) Laborinformationssysteme sind seit Jahren in der Branche etabliert. Weit verbreitet sind aber nach wie vor selbstgestrickte - meist Excel-basierte - Hilfssysteme. Im kleinen reicht das oft aus, wächst das Unternehmen und damit die Proben- und Analysemenge, sollten auch die Strukturen wachsen.
Warum ist Excel so beliebt?
Excel ist ist quasi auf jedem PC vorhanden, ist leicht zu bedienen, fehlende Spalten sind schnell ergänzt, Übersichten und neue Berechnungen sind schnell durchgeführt.
Welche Risiken sind damit verknüpft?
Was jedoch oft vergessen wird, ist Verknüpfungen und Formeln nachzupflegen, so dass sich meist unbemerkt Fehler in Berechnungsergebnisse einschleichen. Fehler, die man sich im professionellen Laborbetrieb natürlich nicht erlauben darf.
Wie steht es um die Datensicherheit?
Wer eine Excel-Liste editiert, kann auch meist Daten ändern bzw. Felder ergänzen mit oben genannten Risiken. Zusätzlich werden Listen gerne per E-Mail ausgetauscht und es kann leicht vorkommen, dass sie irrtümlich an den falschen Adressaten geschickt werden.
Da lokale Daten eher unregelmäßig gesichert werden, stellt das ein weiteres Sicherheitsrisiko dar.
Was ist zu tun?
Bei steigenden Datenmengen im Labor und dem Ruf nach kürzeren Durchlaufzeiten und Termindruck ist vielfach Handlungsbedarf. Ein Laborinformationssystem kann hier Abhilfe schaffen.
Was kann ein Laborinformationssystem leisten?
Ein Laborinformationssystem ist datenbankbasiert, wird zentral installiert, administriert und regelmäßig gesichert. Mit seiner logischen Datenstruktur schafft es zudem die Voraussetzung, die Arbeitsabläufe im Labor abzubilden, sie zu unterstützen und Ergebnisse zu kommunizieren.
So wird eine Probe beispielsweise am Wareneingang registriert, Termine erfasst und die Analyse einem Team oder einem einzelnen Mitarbeiter zugeordnet. Der Mitarbeiter führt die Analysen durch und dokumentiert seine Ergebnisse im System. Mit diesen Informationen kann der Laborleiter jederzeit den aktuellen Status einer Probe nachvollziehen und ggf. reagieren.
Gleichzeitig können Termine und Fristen automatisiert überwacht werden, so dass das System frühzeitig informiert, noch bevor eine Frist versäumt ist.
Nicht nur die Laborprozesse können gut abgebildet werden, die Laborstruktur kann so auch sehr gut in die übergeordneten Geschäftsprozesse des Unternehmens integriert werden.
Ebenso profitiert das Berichtswesen, denn zentral vorliegende Daten lassen sich schnell und zuverlässig auswerten und im vordefinierten Berichtsformat an den Kunden weitergeben.
Für die Datensicherheit ergeben sich ebenso viele Vorteile. Einmal durch die professionelle und automatisierbare Datensicherung durch Ihre IT-Verantwortlichen. Und auch, dass der Zugriff auf die Daten über Benutzerrechte gesteuert wird (was bei Excel leicht auszuhebeln ist).
Fazit: Die Vorteile eines Laborinformationssystems liegen auf der Hand. Ein hohes Maß an Datensicherheit, die Datenkonsistenz und die Abbildung Ihrer Geschäftsprozesse helfen, den Laborbetrieb übersichtlich zu gestalten und jederzeit auskunfts- und handlungsfähig zu sein.









