(openPR) Die Implantation eines neuen Hüftgelenks wird für alle Interessierte zu sehen sein. Das ist Premiere im St. Franziskus-Hospital.
So werden am 19. November nicht nur der Operateur Dr. Christoph Konermann und sein Team, sondern auch acht Kameras und ein Kameramann im OP vertreten sein. Live werden die Aufnahmen aus dem OP in den Schulungsraum des Foyers übertragen.
Den Zuschauern im Schulungsraum wird dank der hochmodernen Kameratechnik eine direkte Zuschaltung mit einer ausgezeichneten Bildqualität in den Operationssaal ermöglicht. Mit einem Headset ausgerüstet wird Chefarzt der Chirurgie und Ärztlicher Direktor Dr. Christoph Konermann während der OP in der Lage sein, den Teilnehmern den Operationsverlauf auch akustisch zu vermitteln. Die Moderation im Konferenzsaal führt Dr. Jacek Jablonka, Chefarzt der Anästhesiologie und Intensivmedizin, der im Vorfeld der OP auch einen Einblick in die Arbeit der Anästhesisten geben wird und den Narkosevorgang sowie die Intubation und die Gabe von notwendigen Medikamenten für eine Operation erläutert.
Hüft-OP nach AMIS-Methode
Das neue Hüftgelenk wird mittels der AMIS (Anterior Minimally Invasive Surgery) Methode eingesetzt. Anders als bei herkömmlichen Verfahren kommt es dabei zu weniger operationsbedingten Gewebeschäden, denn es werden keine Muskeln und Sehnen durchtrennt. Die Patientin, die eine neue AMIS-Hüfte bekommt, reist für die OP eigens aus Kanada an. Das Gelenk wir minimalinvasiv eingesetzt. Satt eines 20 cm langen Schnittes benötigt Dr. Konermann nur etwa 5 bis 8 cm. So reduzieren sich die postoperativen Schmerzen sowie der Krankenhausaufenthalt und die Patienten gehen bereits nach wenigen Tagen beschwerdefrei nach Hause. Das St. Franziskus-Hospital ist zertifiziertes Endoprothetikzentrum.
Die Übertragung der OP beginnt am Samstag, dem 19. November ab 12.30 Uhr im Schulungsraum des Foyers im St. Franziskus-Hospital und ist für etwa eine Stunde geplant. Anschließend stehen die handelnden Personen gerne Rede und Antwort. Interessenten sind herzlich eingeladen!
Eröffnung der Bilderausstellung
Bereits um 10.00 Uhr wird die Bevölkerung gerne zu einer Vernissage im Winterberger Krankenhaus willkommen geheißen. Der Künstler Gerd Leifels stellt seine Objekte im Bereich der Station 3 (Chirurgie) vor. Bei seiner abstrakten Malerei arbeitet er mit einem Spachtel genauso wie mit Pinsel und bedient sich auch gerne der Schütteltechnik oder arbeitet andere Materialien wie Gips und Sand in seine Werke mit ein. Ein Querschnitt seiner Arbeiten aus fünf Jahren ist für einige Wochen im Winterberger Krankenhaus zu sehen. Nach der offiziellen Eröffnung gibt der Künstler eine kleine Einführung in die Ausstellung.









