(openPR) Die Vorstandsvorsitzende der Naturavital eG kritisiert ausgehandelten Kompromiss in der Gesundheitsreform als „völlig unzureichend“
Die Verbrauchergenossenschaft Naturavital eG lehnt den von SPD und CDU/CSU in Berlin gefundenen Kompromiss bei der Gesundheitsreform ab. „Für die Verbraucherinnen und Verbraucher wird es teurer. Sonst ändert sich nichts “, kritisierte die Vorstandsvorsitzende Heike Hatzmann das Eckpunktepapier der Bundesregierung. Statt vorhandene Sparpotentiale im Gesundheitswesen auszuschöpfen, wolle die große Koalition lediglich zusätzliches Geld ins System pumpen, warf Hatzmann der Bundesregierung „Reformunwillen“ vor.
Die Gesundheitsexperten seien sich einig: Im deutschen Gesundheitswesen steckten Einsparpotenziale von rund 30 Milliarden Euro. „Der Sachverständigenrat schätzt, dass ein Fünftel der Kassen-Ausgaben vermieden werden könnten. Doch die Bundesregierung hat die Experten-Stimmen geflissentlich überhört und sich entschieden, zusätzliches Geld ins System zu pumpen“, sagte Hatzmann. Wenn insbesondere bei Prävention und Rehabilitation naturheilkundliche oder alternative Verfahren gleichrangig zugelassen wären, würde dies ein enormes Sparpotenzial eröffnen.
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Naturavital eG – Genossenschaft für Gesundheit
Dr. Sylke Wetstein
Pressesprecherin
Wilhelm-Mangels-Straße 20
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