openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Cologne Consensus Conference 2016: Interdisziplinäre Fortbildung – Ärzte wollen Entscheidungsfreiheit bei CME

04.10.201609:49 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Cologne Consensus Conference 2016: Interdisziplinäre Fortbildung – Ärzte wollen Entscheidungsfreiheit bei CME
Die Faculty der Cologne Consensus Conference 2016
Die Faculty der Cologne Consensus Conference 2016

(openPR) Die berufsbegleitende ärztliche Fortbildung (CME) ist wesentlich, denn sie trägt dazu bei, dass das medizinische Wissen auf dem neusten Stand ist und den Patienten zugutekommt. Sie führt zu einer kontinuierlichen professionellen Entwicklung (CPD) mit zusätzlichen wichtigen Kompetenzen für Ärztinnen und Ärzte. Darüber waren sich namhafte nationale und internationale Fachleute bei der fünften Cologne Consensus Conference (CCC) einig. An der Konferenz „Assessments in accredited CME/CPD”, die von der European Cardiology Section Foundation (ESCF) am 16. und 17. September 2016 in Köln veranstaltet wurde, nahmen 60 Experten aus Deutschland, verschiedenen europäischen Ländern, aus den USA und Kanada teil.



Schwerpunktmäßig beschäftige sich der Kongress mit der Evaluation der kontinuierlichen Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte. Dabei wurden die individuellen, interdisziplinären und interprofessionellen Fortbildungsbedürfnisse und Wünsche der Fachärzte aller Richtungen diskutiert.

Mehr Entscheidungsfreiheit für Ärzte bei der Wahl ihrer CME:

Im Jahr 2015 gab es in Deutschland 360 000 akkreditierte Fortbildungsangebote für Ärzte. „Die Motive der Teilnehmer sind häufig identisch. Die Ärzte wollen vor allem Fehler bei der Behandlung von Patienten vermeiden. So heterogen wie die Probleme ihrer Patienten, so unterschiedlich sind auch die individuellen und fachlichen Fortbildungsbedürfnisse der Ärzte“, führte Prof. Dr. med. Griebenow, Vorsitzender des Vorstands der ECSF, in seiner Einstiegspräsentation aus. Die Unterschiede müssen mehr Berücksichtigung finden bei der CME, den Zielen der Fortbildung, den Lernmethoden und auch bei der Objektivierung der Lernerfolgskontrollen. Die hierfür als ideal vorgeschlagenen Konzepte erforderten aber einen kaum vorstellbaren Einsatz von Personal und Geld. Es gelte daher, gute Kompromisse zwischen Sinnhaftigkeit und Machbarkeit zu finden. „Dies wird aber nicht gelingen, ohne auf die hohe Professionalität der Ärzte zu setzen, dass sie in der Lage sind, ihre Fortbildungsinhalte selbstbestimmt auszuwählen“, mahnte Griebenow.

Lernerfolg: Dreh- und Angelpunkt:

Die Erfassung und Bewertung („assessment“) von Fortbildungsbedürfnissen, didaktischen Methoden, Fortbildungsinhalten und -ergebnissen sei das Rückgrat einer evidenzbasierten Fortbildungsplanung und -Zertifizierung, so Griebenow. Der klassische Ansatz geht zunächst von der Erhebung der Fortbildungsbedürfnisse der Teilnehmer aus („needs assessment“), die dann Ausgangspunkt für die Planung der Fortbildungsinhalte und die Festlegung der geeigneten Fortbildungsmethoden sind. Inwieweit die ins Auge gefassten Fortbildungsziele auch erreicht worden sind, wird dann mit Hilfe der Evaluation der Fortbildungsmaßnahme eruiert. Dieser Ansatz birgt politischen Sprengstoff, meint Griebenow: Zu häufig würde von Fortbildungsbedürfnissen Einzelner auf die Allgemeinheit rückgeschlossen. Auch Ergebnisse der Versorgungsforschung ließen noch lange nicht den Schluss zu, dass sie auf jede einzelne Ärztin und jeden einzelnen Arzt gleichermaßen anwendbar seien.

Darüber hinaus wurden in dieser Konferenz aber auch andere Bewertungsszenarien thematisiert: Die Überprüfung von Fortbildungsanbietern in Systemen mit "provider accreditation" oder auch die Rolle von Fortbildung im Rahmen der Erneuerung der Tätigkeitsberechtigung (Lizenz) in den USA oder Kanada.

Welche Art der Lernerfolgskontrolle ist sinnvoll und akzeptabel? Die hierzu zur Verfügung stehenden Testmethoden seien hinlänglich bekannt und ausgiebig evaluiert, sagte Prof. Dr. Jürgen Neuser, ehemaliger Direktor des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) in Mainz, in seinem Einführungsreferat. Dabei gelte aber eben auch, dass umso mehr Aufwand betrieben werden müsse, je valider die Aussagen sein sollten. Es verwundert daher nicht, dass besonders bei großen Kongressen eine objektive Dokumentation des erlernten Wissens als problematisch gilt. Denn keiner weiß, wie lang die einzelnen Kongressteilnehmer anwesend waren und ob sie die Vorträge konzentriert verfolgt haben. Eine Evaluierung, welche einzelnen Inhalte und Aspekte der Großveranstaltung die Erwartungen der Kongressteilnehmer erfüllt haben und welches Wissen verinnerlicht wurde, sei nach Ansicht von Griebenow aber schwierig. Er schlägt daher vor, sich zukünftig mit der Evaluation auf ausgewählte und stärker CME-orientierte Teile von Kongressen zu konzentrieren.

Multiple-Choice-Fragen zur CME-Lernerfolgskontrolle werden in Deutschland beim E-Learning- und bei der Print-CME eingesetzt. Bei 360 000 zertifizierten Fortbildungsaktivitäten pro Jahr wird ein Prozent in Form von Print bzw. E-Learning angeboten. Kalkuliert man mit zehn Multiple-Choice-Fragen pro Modul, so käme man in der Summe auf die stolze Zahl von 36 000 Multiple-Choice-Fragen im Jahr. Während es hier zunächst zwar zu würdigen gilt, dass es offensichtlich gelungen sei, solch immense Zahlen von Multiple-Choice-Fragen Jahr für Jahr in guter Qualität zu produzieren, so sollte man sich hinsichtlich ihrer Funktion als Lernerfolgskontrolle allerdings keinen Illusionen hingeben, so Griebenow: Bei dem in Deutschland üblichen „Review“-Format von Fortbildungsartikeln sei es bei weitem nicht möglich, alle klinisch bedeutsamen Inhalte eines Artikels in zehn Fragen unterzubringen. 360-Grad-Feedbacks („multi source feedback“, MSF) messen im Gegensatz zum klassischen Assessmentverfahren die Kompetenzen aus mehreren Blickwinkeln und beinhalten auch eine Selbsteinschätzung. Ergebnisrelevante Beurteilungen werden in Nordamerika, im Vereinigten Königreich und in einigen europäischen Ländern genutzt. „Sie liefern Angaben, die weit über eine reine Wissensabfrage hinausgehen“, hob Dr. Jim Hall, stellvertretender Vorsitzender des ECSF Foundation Councils hervor. Denn sie ermöglichen den Ärztinnen und Ärzten eine Einschätzung ihrer Entwicklungsmöglichkeit bezogen auf die eigene Tätigkeit und deckten Verbesserungspotenzial auf.

In den Diskussionen rund um den Lernerfolg in der CME wurde deutlich, dass ein allgemeingültiges, weltweites Assessment-Verfahren hinsichtlich der Qualität, der Methoden und Inhalte nicht zu definieren sei. Dazu sind die Gesundheitssysteme, die Zertifizierungen und die politischen Rahmenbedingungen von Land zu Land viel zu unterschiedlich. Dr. Amir Qaseem, Vizepräsident des American College of Physicians, berichtete, dass in den USA die ärztliche Zulassung strikt an die Erfüllung der dortigen CME-Richtlinien gebunden sei. Oft unterliege man politischen Zwängen und leider würde nicht immer genug beachtet, dass manchmal eine Richtlinie, die heute noch passe, vielleicht morgen nicht mehr anwendbar sei, sagte Qaseem. Während sich etwa in den Vereinigten Staaten der Anbieter von ärztlicher Fortbildung zertifizieren lassen muss, überprüfen in Deutschland die Ärztekammern jede einzelne Fortbildungsmaßnahme, ob sie den gesetzlichen Anforderungen und der ärztlichen Fortbildungsordnung entspricht.

Interdisziplinäres Fachwissen gefragt:

CME durch Printartikel und webbasierte Portale bieten eine gute Möglichkeit zur unentbehrlichen Erweiterung und Auffrischung der interdisziplinären oder fachbezogenen Kenntnisse der Ärzte, auch wenn sie derzeit nur einen kleinen Teil der Fortbildungsangebote in Deutschland ausmachen. Prof. Dr. med. Christopher Baethge, Leiter der medizinisch-wissenschaftliche Redaktion des Deutschen Ärzteblatts, stellte in seinem Vortrag die Frage, in welchem Ausmaß die Leser fachübergreifende CME wünschen. In Deutschland gibt es 371 300 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, die alle das Deutsche Ärzteblatt (DÄ) erhalten. An den Fortbildungsprogrammen des Deutschen Ärzteblattes haben seit 2004 über drei Millionen Leser teilgenommen. Allein in den letzten 12 Monaten machten 290 010 Ärzte bei diesen zertifizierten Fortbildungsmöglichkeiten im Heft und im E-Learning mit. Die repräsentative DÄ-Umfrage zum Lese- und CME-Verhalten macht deutlich: Über die Hälfte (56%) aller Befragten schätzen den Blick über den Tellerrand des eigenen medizinischen Fachgebietes. Unterschiede gibt es lediglich bei den Berufsgruppen: Interessierten sich 65 Prozent der niedergelassenen Ärzte auch für interdisziplinäre Fortbildungsthemen, lag dagegen das fachübergreifende Interesse mit 49 Prozent bei den angestellten Kollegen in Krankenhäusern etwas niedriger. Alle vier Wochen erscheint im DÄ ein CME-Artikel, der auch eine didaktische Zusammenfassung der wichtigsten Lerninhalte, die Definierung von Lernzielen und ein Quiz mit Feedback sowie die Beantwortung von zehn Multiple-Choice-Fragen beinhaltet.

Martina Siedler, Leiterin des Educational Publishing beim Springer-Verlag Heidelberg, präsentierte in ihrem Vortrag die Lese-Resonanz bei der CME-Nutzung im Zeitraum von 2005 bis 2006. Der Springer-Verlag ist auf medizinische und naturwissenschaftliche Fachpublikationen spezialisiert und gibt über 80 deutschsprachige Fachzeitschriften heraus. Die zertifizierte CME wird crossmedial in Print und via SpringerMedizin.de angeboten. Da bereits 35 Prozent der Nutzer mobil auf Tablets und Smartphones lesen, werde das adaptive, responsive Design der CME immer wichtiger.

Siedler wertete Daten einer Leserbefragung aus und stellte die Frage, ob Ärzte die CME-Inhalte als nützliche Auffrischung ihrer Kenntnisse oder eher als redundante Informationen bewerten. In die Studie gingen 29 Springer-Fachzeitschriften mit CME-Programmen mit 547 Modulen ein. Es wurden 27 000 einzelne Ärzte befragt.

Sowohl den Informationsgehalt als auch den Schwierigkeitsgrad fanden über 90 Prozent der Befragten angemessen, der Praxisbezug wurde als hoch empfunden. Die eindeutige Mehrheit führte aus, dass die CME-Module eine erhebliche Auffrischung ihrer Kenntnisse beinhalteten, etwas weniger als die Hälfte gab an, sie hätten zumindest einiges an neuem Fachwissen erworben. Signifikante Unterschiede bei den Meinungen der einzelnen Fachärztegruppen gab es nicht. „Die Daten stützen unser CME-Konzept, das Fachwissen und vertrautes Wissen zugleich präsentiert“, unterstrich Siedler. Allerdings sei ein Trend zu beobachten: Je höher die ärztliche Position auf der Karriereleiter, die meist mit einer längeren Berufserfahrung einhergeht, desto schwächer bewerten die Befragten die Auffrischung der Kenntnisse und Erweiterung des Fachwissens, die sie durch Fortbildung erreicht haben.

Interprofessionelle Fortbildung von Teams im Kommen:

In anderen Ländern schon weitverbreiteter als in Deutschland: Nicht nur der einzelne Arzt, sondern ganze Teams, die im Alltag in Klinik und Praxis zusammenarbeiten, bilden sich gemeinsam fort. Dr. Graham McMahon, Präsident und Geschäftsführer des Acccreditation Council for CME (ACCME), Chicago, stellte den Konferenzteilnehmern die Ziele und den Nutzen einer gemeinsamen Fortbildung bei interprofessionellen Krankenhausteams vor. Der Wert von gut funktionierenden interprofessionellen Teams steigt. Denn gemeinsam sorgen Teams für mehr Qualität, Patientensicherheit, eine reibungslosere Zusammenarbeit und verhindern so auch berufliche Überlastungen, die zum Burnout bei einzelnen führen können. Teamfähigkeit muss aber trainiert werden, damit sich die einzelnen Fachkenntnisse gegenseitig ergänzen. Denn multiprofessionelle Teams entscheiden oft über den Erfolg einer Therapie. Eine Kultur des Miteinanders der verschiedenen Berufsgruppen sei wichtig: Das können gemeinsame Brainstormings, kritische Fallbesprechungen verschiedener Ansätze, aber auch gemeinsame soziale oder kulturelle Veranstaltungen sein, wie sie zum Teambuilding in den USA schon praktiziert werden. „Letztendlich werden Änderungen nur dann effektiv und effizient, wenn die Fortbildung in den Gesundheitsberufen gemeinschaftlich gestaltet wird“, sagte McMahon.

Aufbauend auf der diesjährigen Konferenz wird sich die das Thema der Cologne Consenus Conference 2017 mit der interprofessionellen CME und CPD beschäftigen. Das kündigte Prof. Dr. Heinz Weber, Vorsitzender des ECSF-Stifterrats, an. Der nächste Kongress findet am 15. und 16. September 2017 in Köln statt.

Weitere Informationen: http://e-cs-f.org/

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 921013
 516

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Cologne Consensus Conference 2016: Interdisziplinäre Fortbildung – Ärzte wollen Entscheidungsfreiheit bei CME“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von European Cardiology Section Foundation

Bild: Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der MedizinBild: Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der Medizin
Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der Medizin
Die interprofessionelle Fort- und Weiterbildung von multidisziplinären medizinischen Teams ist wesentlich. Sie trägt zur Kompetenz- und Leistungssteigerung bei und kommt letztlich den Patienten zugute. Darüber waren sich alle Teilnehmer der sechsten Cologne Consensus Conference einig. Die Veranstaltung fand vom 14. bis 15.9.2017 in den Räumen der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein in Köln statt. Volle Übereinstimmung bestand darin gleich, dass interprofessionelles Training immer dann nötig ist, wenn es um die reibungslos…
Bild: Cologne Consensus Conference 2017: Interprofessionelle Fortbildung für Ärzte und medizinisches FachpersonalBild: Cologne Consensus Conference 2017: Interprofessionelle Fortbildung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal
Cologne Consensus Conference 2017: Interprofessionelle Fortbildung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal
Die European Cardiology Section Foundation (ECSF) veranstaltet zum sechsten Mal die Cologne Consensus Conference (CCC). Der Kongress findet am 14. und 15. September 2017 in Köln unter dem Titel „Accreditation of Interprofessional CPD“ in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein statt. Zum ersten Mal wird der Kongress unter der gemeinsamen Federführung der drei Partner ECSF, Accreditation Council for Continuing Medical Education (USA) und Royal College for Physicians and Surgeons (Kanada) organisiert. Die künftigen Kongresse werde…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Cologne Consensus Conference 2016 erörtert Inhalte und Qualität der ärztlichen FortbildungBild: Cologne Consensus Conference 2016 erörtert Inhalte und Qualität der ärztlichen Fortbildung
Cologne Consensus Conference 2016 erörtert Inhalte und Qualität der ärztlichen Fortbildung
… Erfassung der unterschiedlichen, individuellen Fortbildungsbedürfnisse der Fachärzte aller Richtungen. Vorgestellt und diskutiert werden, welche Möglichkeiten zur Erweiterung der interdisziplinären Fachkenntnisse bestehen, welche Inhalte als unentbehrlich zur Auffrischung des Fachwissens gelten und wie Ärzte bestimmte technisch-manuelle Fertigkeiten auf …
Bild: Cologne Consensus Conference 2015 fordert Aufwertung der ärztlichen FortbildungBild: Cologne Consensus Conference 2015 fordert Aufwertung der ärztlichen Fortbildung
Cologne Consensus Conference 2015 fordert Aufwertung der ärztlichen Fortbildung
Die berufsbegleitende ärztliche Fortbildung verdient einen höheren Stellenwert im Gesundheitswesen. Denn sie hält Ärztinnen und Ärzte über den aktuellen Wissensstand der Medizin auf dem Laufenden und trägt so dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse schnell den Patienten zugutekommen zu lassen. Darüber waren sich namhafte nationale und internationale …
Bild: Cologne Consensus Conference 2014 - Interessenkonflikte in der Medizin: Glaubwürdigkeit durch TransparenzBild: Cologne Consensus Conference 2014 - Interessenkonflikte in der Medizin: Glaubwürdigkeit durch Transparenz
Cologne Consensus Conference 2014 - Interessenkonflikte in der Medizin: Glaubwürdigkeit durch Transparenz
… ethische Fragen, psychologische und juristische Aspekte sowie Probleme der Praktikabilität rund um die Erfassung und Kommunikation von Interessenkonflikten. Dabei stand die ärztliche Fortbildung im Vordergrund. Interessenkonflikte gehören zwangsläufig zum Arztberuf dazu. Es beginnt schon mit der Tatsache, dass jeder Arzt sich zwar ethisch verpflichtet hat, …
Bild: Internationaler Erfahrungsaustausch: Cologne Consensus Conference erörtert Qualität der ärztlichen FortbildungBild: Internationaler Erfahrungsaustausch: Cologne Consensus Conference erörtert Qualität der ärztlichen Fortbildung
Internationaler Erfahrungsaustausch: Cologne Consensus Conference erörtert Qualität der ärztlichen Fortbildung
… Kongress findet am 11. und 12. September in Köln unter dem Titel „Providers in accredited CME/CPD” statt. Im Mittelpunkt steht die berufsbegleitende Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte. Namhafte nationale und internationale Fachleute aus dem Gesundheitswesen diskutieren darüber, wie Qualität und Unabhängigkeit der ärztlichen Fortbildung gewährleistet …
Bild: Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der MedizinBild: Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der Medizin
Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der Medizin
… durch eine starke interprofessionelle Integration und das gemeinsame Lernen unterschiedlicher Studienrichtungen aus, und es werden reale Patienten eingesetzt. Das Lernen im interdisziplinären Team wird als patienten- und pflegezentriert, evidenzbasiert und mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung verstanden. Ein Beispiel aus der jüngsten Praxis in Schweden: …
Bild: Commerzbank und MedLearning erweitern das Fortbildungsangebot für ÄrzteBild: Commerzbank und MedLearning erweitern das Fortbildungsangebot für Ärzte
Commerzbank und MedLearning erweitern das Fortbildungsangebot für Ärzte
Ab sofort können Ärzte eine neue Fortbildung zur „Patientenorientierten Praxisorganisation“ durchlaufen und dabei CME-Punkte im Rahmen des gesetzlich geforderten Nachweises von Fortbildungsmaßnahmen sammeln. Ziel dieser Fortbildung ist es, die wichtigsten Informationen zur Einrichtung und Führung einer patientenorientierten Arztpraxis zu vermitteln. …
Bild: Neues CME „QM-Handbuch in der ärztlichen Praxis“ auf cme.medlearning.deBild: Neues CME „QM-Handbuch in der ärztlichen Praxis“ auf cme.medlearning.de
Neues CME „QM-Handbuch in der ärztlichen Praxis“ auf cme.medlearning.de
Die Commerzbank AG setzt die Zusammenarbeit mit MedLEARNING Gesellschaft für ärztliche Fortbildung mbH fort. Die neue Online-Fortbildung „Qualitätsmanagement-Handbuch in der ärztlichen Praxis“ ist Teil einer speziell für Ärzte konzipierten CME-Serie und vermittelt Ärzten alle benötigten Informationen für Aufbau und Weiterentwicklung des gesetzlich erforderlichen …
Bild: Cologne Consensus Conference 2017: Interprofessionelle Fortbildung für Ärzte und medizinisches FachpersonalBild: Cologne Consensus Conference 2017: Interprofessionelle Fortbildung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal
Cologne Consensus Conference 2017: Interprofessionelle Fortbildung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal
… Die künftigen Kongresse werden abwechselnd in den USA, Kanada und Köln gehalten. In der diesjährigen Kongressthematik geht es nicht nur um die kontinuierliche Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte und deren Qualitätssicherung. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame interprofessionelle Fort- und Weiterbildung von multiprofessionellen Teams in Kliniken und …
Online-Portal pro-CME erzielt große Resonanz in der Ärzteschaft
Online-Portal pro-CME erzielt große Resonanz in der Ärzteschaft
Bereits mehrere tausend Ärzte haben sich für das Online-Portal www.pro-CME.de entschieden und nutzen die zertifizierte Fortbildung sowie ihr persönliches Punktekonto. Innerhalb weniger Monate konnten so schon mehr als 15.000 CME-Punkte auf der Website verzeichnet werden. Die starke Resonanz zeigt, dass pro-CME mit der Kombination aus Online-Fortbildung …
Bild: Live Webinar: Hygienebeauftragter Arzt – RefresherBild: Live Webinar: Hygienebeauftragter Arzt – Refresher
Live Webinar: Hygienebeauftragter Arzt – Refresher
… sind angehalten, sich regelmäßig fortzubilden, um über die neuen Entwicklungen in der Hygiene und Infektionsprävention in Kenntnis gesetzt zu werden. Die Akademie für ärztliche Fortbildung Südbaden (BÄK-SB) führt gemeinsam mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Freiburg (BZH GmbH) zu diesem Zweck eine Online-Fortbildung durch. Dazu werden in …
Sie lesen gerade: Cologne Consensus Conference 2016: Interdisziplinäre Fortbildung – Ärzte wollen Entscheidungsfreiheit bei CME