(openPR) Fast täglich sind in den Medien derzeit Berichte über Autobrände zu lesen. Bevorzugter Standort der Täter ist Berlin, dort ist ein stetiger Anstieg der Zahlen zu verzeichnen. Ob die Täter mit ihrem Vandalismus gegen Autos den Besitzern schaden wollen oder ob sie damit ein übergeordnetes Ziel verfolgen, bleibt unklar. Doch sicher ist, dass im Augenblick fast jede Nacht irgendwo in der Bundeshauptstadt Fahrzeuge brennen. Die häufigste Ursache ist Brandstiftung. Betroffene Autofahrer stehen dann häufig vor dem Nichts, denn nicht immer kommt die Versicherung für Schäden auf. Wann genau die Versicherung bei einem Autobrand zahlt, erfährt man auf https://www.transparent-beraten.de/2016/08/08/11212/vandalismus-autobraende-berlin-nehmen-zu-und-nicht-immer-zahlt-die-versicherung/
Vandalismus gegen Autos auf dem Vormarsch
Es sind erschreckende Zahlen für jeden Autofahrer. Unabhängig davon, ob man ein kleines Gefährt besitzt oder ob man ein Luxusfahrzeug sein Eigen nennt, fallen in Deutschland immer häufiger Autos der gewaltsamen Zerstörung durch Vandalismus zum Oper. Jahr für Jahr werden rund 230.000 Wagen dadurch beschädigt, und 50 Prozent der Autofahrer wurden schon einmal ein Opfer von mutwilliger Beschädigung am Wagen. Gerade in den Großstädten gibt es Nacht für Nacht irgendwelche Meldungen von brennenden Autos, ein Gesamtschaden von rund 1,5 Milliarden Euro ist nach Angaben der Branche belegbar. Die Ursachen sind unterschiedlich, doch häufig geht es um politische Gründe und Alkoholmissbrauch, und manchmal steckt sogar ein Versicherungsbetrug dahinter.
Die Regulierung fällt unter die Vollkasko
Ein Vandalismusschaden am Auto muss über die Vollkaskoversicherung reguliert werden. Die Kfz-Haftpflicht kommt für diese Schäden nicht auf. Besonders komplex ist die Frage nach der Teilkaskoversicherug. Sie greift zwar bei Schäden an einem angezündeten Fahrzeug oder bei zerstörten Scheiben, doch der Schaden darf nicht aus Vandalismus entstehen. Wenn es also durch eine politische Motivation zur mutwilligen Zerstörung kam, weil das Auto nahe einer Demonstration geparkt wurde, lehnt der Versicherer die Regulierung des Schadens im schlimmsten Fall ab. Anders sieht es bei der Vollkaskoversicherung aus. Sie kommt für alle Kosten bei einer gewaltsamen Zerstörung und Beschädigung auf, selbst wenn es sich um Vandalismus handelt. Für die Betroffenen ist es wichtig zu wissen, was sie bei einer mutwilligen Sachbeschädigung tun müssen, damit der Schaden vom Versicherer getragen wird.
So sollten sich Autofahrer verhalten
Wenn das Fahrzeug durch Vandalismus beschädigt wurde, sollte man zuerst Kontakt mit der Polizei aufnehmen und den Schaden melden. Außerdem ist Anzeige wegen Sachbeschädigung aufzugeben. Nur so erhält man nämlich später Geld vom Versicherer. Die Polizei wird den Tatort sicherstellen, aber es ist empfehlenswert, selbst Fotos von dem Schaden zu machen. Die Versicherung sollte so schnell wie möglich von dem Schaden in Kenntnis gesetzt werden. Spätestens nach einer Woche sollte die Meldung bei der Gesellschaft vorliegen. Um eine Verweigerung der Zahlung wegen Zeitverzug zu vermeiden, ist eine frühzeitige Meldung angesagt. Üblicherweise trägt der Versicherer die Kosten der Reparatur, damit wird der Wiederbeschaffungswert des Wagens abgesichert. Bei einer vereinbarten Selbstbeteiligung wird diese vom Versicherer bei der erstatteten Summe abgezogen. Sofern der Wagen neu ist und der Tarif eine Neuwertentschädigungsklausel enthält, wird der komplette Wert im Fall eines Totalschadens erstattet. Schäden an den Reifen muss der Versicherte immer selbst bezahlen, sie sind auch in der Vollkasko vom Versicherungsschutz ausgenommen.














