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Deutsche Klebstoffindustrie steigert Umsatz

Bild: Deutsche Klebstoffindustrie steigert Umsatz
Dr. Boris Tasche (57) ist Vorstandsvorsitzender des Industrieverband Klebstoffe. Foto: IVK
Dr. Boris Tasche (57) ist Vorstandsvorsitzender des Industrieverband Klebstoffe. Foto: IVK

(openPR) Die deutsche Klebstoffindustrie hat das Jahr 2015 in einem wirtschaftlich herausfordernden Marktumfeld mit einer Umsatzsteigerung erfolgreich abgeschlossen: Der mit allen Klebstoffsystemen erzielte nominale Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf 3,71 Milliarden Euro. Das Exportgeschäft legte um 3 Prozent zu auf 1,6 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr 2016 erwartet die Branche ein nominales Umsatzwachstum um bis zu 1,2 Prozent. Wichtiger Treiber ist dabei das Baugewerbe.



„Die Ergebnisse zur aktuellen Wirtschaftslage zeigen, dass die deutsche Klebstoffindustrie in einem anhaltend volatilen Marktumfeld sehr gut aufgestellt ist“, sagt Dr. Boris Tasche, Vorstandsvorsitzender des Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK). „Wir konnten unseren Wachstumskurs trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen in 2015 fortsetzen und den Umsatz um 2,2 Prozent steigern.“

Weltweit werden mit Kleb- und Dichtstoffen, zementären Baustoffen sowie Klebebändern jährlich etwa 61 Milliarden Euro umgesetzt. Mit einem globalen Marktanteil von rund 19 Prozent ist die deutsche Klebstoffindustrie Weltmarktführer. Auch in Westeuropa belegt die Branche mit einem Klebstoffverbrauch von 28 Prozent und einem Klebstoffproduktionsanteil von über 36 Prozent jeweils die ersten Plätze.

Exportgeschäft treibt Wachstum maßgeblich an
Ein Grund für die wirtschaftlich positive Gesamtentwicklung ist unter anderem das stetig wachsende Exportgeschäft. Die gestiegenen Exportzahlen spiegeln eine große Nachfrage nach Kleblösungen „Made in Germany“ wider. Aus Deutschland heraus wurden 2015 Klebstoffe im Wert von 1,6 Milliarden Euro exportiert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 3 Prozent. Weitere 8,1 Milliarden Euro Umsatz generieren deutsche Klebstoffhersteller lokal aus ihren ausländischen Produktionswerken.

„Basis für diesen Erfolg ist zum einen die hohe Produktqualität, die unmittelbar aus der konsequenten Spezialisierung der überwiegend mittelständischen Klebstoffhersteller resultiert“, so Dr. Tasche. „Zum anderen ist die Schlüsselposition der deutschen Klebstoffindustrie das Ergebnis der konkreten Ausrichtung auf technologische Neuentwicklungen, zum Beispiel für den Elektronikbereich. Als Systempartner bietet die deutsche Klebstoffindustrie praxisorientierte und wertschöpfende Lösungen an“, ergänzt Ansgar van Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des IVK.

Baugewerbe ist wichtiger Schlüsselmarkt
Neben dem Elektronikbereich ist das Baugewerbe ein wichtiger Schlüsselmarkt, der signifikant zum Wachstum der deutschen Klebstoffhersteller beiträgt. Die Umsätze bei den Bauklebstoffen stiegen 2015 um 3,2 Prozent, der Absatz um 2 Prozent. Das entspricht einer Produktionsmenge von 50.000 Tonnen Klebstoff im Wert von 162 Millionen Euro. Als Grund für die dynamische Entwicklung sieht Dr. Tasche die nach wie vor ungebrochene ausgeprägte Investitionsbereitschaft infolge der niedrigen Zinsen im Bausektor.
Ähnlich positiv fällt die Marktentwicklung in der holzverarbeitenden Industrie aus. Während die Umsätze im Bereich Holz- und Möbelklebstoffe in 2015 um 5,5 Prozent stiegen, legte der Absatz um 3,2 Prozent zu.

Wachstumsprognose für 2016
Für das laufende Jahr geht die deutsche Klebstoffindustrie von einem nominalen Umsatzplus analog zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts aus: „Eine Prognose von bis zu 1,2 Prozent ist für 2016 realistisch“, sagt Dr. Tasche. „Zudem ist die Versorgung bei den für die Klebstoffindustrie relevanten Rohstoffen stabil.“
Herausforderungen liegen dagegen in den weltweit schwierigen gesamtökonomischen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel rückläufige Wachstumsraten in China, Rezessionen in Russland und Brasilien oder der politischen Instabilität in Nahost.

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