(openPR) Am Freitag den 16.09.2016 werden aus Parkplätzen für Autos wieder Pop-Up-Parks für Menschen. Der internationale Aktionstag, der auch in diesem Jahr wieder in Stuttgart stattfindet, zeigt auf wie öffentliche Verkehrsflächen anders genutzt werden können und wie viel Raum derzeit dem stehenden, motorisierten Verkehr eingeräumt wird. Der Park(ing) Day wurde 2005 in San Francisco ins Leben gerufen und findet seitdem einmal jährlich weltweit am dritten Freitag im September statt. Öffentliche Parkplätze verwandeln sich für einen Tag in Spielwiesen zum Toben, Diskussionsorte zum Austauschen, Kunsträume oder Grünflächen zum Erholen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Der Park(ing) Day soll eine kritische Diskussion zum Thema demokratische Nutzung und Gestaltung des öffentlichen (Stadt)Raumes anregen. Er soll aufzeigen wie Verkehrsflächen lebenswert gestaltet werden können und in Frage stellen wie viel Fläche dem Autoverkehr eingeräumt werden soll. Er soll den BürgerInnen bewusst machen, dass sie Stadt mitgestalten, mitbestimmen und sie sich zurückerobern können.
Auch in Stuttgart findet der Park(ing) Day dieses Jahr wieder statt. Seit 2012 verwandelt sich die Betonwüste der Landeshauptstatt punktuell an mehreren Orten zu Lebensräumen für Menschen. Zum fünfjährigen Jubiläum des Aktionstages kann man wieder gespannt sein an welchen Orten die bunten Parks erblühen. Fest dabei sind die die 11 Parklets, die seit dem Sommer diesen Jahres für viel Aufsehen gesorgt haben und die
Diskussion um die Demokratisierung des öffentlichen Raums weiter angeregt haben. Nun kann jeder selbst einen Park oder ein Parklet für einen Tag ganz einfach beim Amt für öffentliche Ordnung anmelden. ParEs muss nicht immer eine aufwendige Installation sein um ein Zeichen in der von Feinstaub geplagten Stadt zu setzen. Einfach ein paar Stühle einen Tisch und mit Freunden die Stadt genießen.
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