(openPR) Olympics 2016. Rio de Janeiro. Eine Stadt, die weltberuhmt fur ihre riesige Christusfigur ist, die uber der Stadt am Zuckerhut thront. Und direkt daneben: ein Sprinter!
Nein, kein Olympionike mit muskulosen Beinen und Hundelunge. Sondern ein Mercedes- Benz Transporter. Dessen Fahrer hat allerdings deutlich mehr Kilometer hinter sich als alle Laufer der Olympiade zusammen. Sein Name ist Marc Schafer. Klingt nicht brasilianisch? Ist es auch nicht. Auch ist er kein Olympionike, sondern Inhaber von einem Hausmeister-Service hier in Luneburg.
Aber was macht ein Luneburger auf der anderen Seite des Atlantik – bei einem der großten Sport-Events der Welt? „Naja, beim Aufbau helfen“, sagt der gelernte Tischler typisch norddeutsch trocken. „Ich arbeite am liebsten mit meinen Handen. Und da ich die ja immer dabei hab, mach’ ich das auf der ganzen Welt.“ Wieso auch nicht?
Jetzt mal Butter bei die Fische: Wo jeder Mensch traumt, einmal Urlaub machen zu durfen, fahren Luneburger Tischler einfach mal zum Arbeiten hin? Wie macht man das?
Was sein Erfolgsgeheimnis ist, kann man nicht sagen. Aber es funktioniert seit 9 Jahren. Und Rio ist keine Ausnahme. Barcelona, Paris, Amsterdam, New York ... Anfragen fur Auftrage kommen von bekannten Sportbekleidungsherstellern, Staatsopern, Luxusautomobilherstellern, einer Prasidentenfamilie und einem russischen Minister – dessen Wohlstand nur von seinen Anspruchen ubertroffen wird. Er beauftragt Marc zu den olympischen Winterspielen in Sotschi mit dem Auf- und Ausbau des Schlafzimmers seiner VIP Bergvilla. Das Ergebnis? Ein hochzufriedener Minister – dank Luneburger Wertarbeit. Gebaut fur einen der machtigsten Manner der Welt. „Ich hab’ mich einfach gefragt: Wie wurde ich entspannen wollen, wenn ich Millionar ware? Aber auf diese Weise gehe ich ja auch ran, wenn ich fur Oma Hilde eine Veranda baue. Es macht Spaß, sich in seine Kunden reinzuversetzen.“
Eine unglaubliche Geschichte von einem sehr bodenstandigen Handwerker, der mit seinem Unternehmen von Housekeeping uber Garten- und Montagearbeiten bis Fußboden das goldene Handchen fur alles zu haben scheint. Wie bleibt man bei so viel Erfolg auf dem Teppich? Sogar die Antwort hierauf ist typisch norddeutsch bescheiden: „Naturlich hat das alles seinen Reiz. Bei den olympischen Winterspielen 2014 war mein Weg zur Baustelle eine 20-minutige Seilbahnfahrt. Das sind ganz tolle Erinnerungen. Aber meine Lieblingsbaustelle ist zu Hause in Luneburg. Da baue ich mit meinem Patenkind eine Lego-Burg. Kann es kaum erwarten, bis ich wieder zuruck bin.“
Weitere Informationen uber Marc Schafer erhalten Sie auf seiner Website www.hof-und- haus.de






