openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Smartphones als Waffen im DDoS-Krieg

12.09.201613:12 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Immer häufiger werden Smartphones als Waffen im Cyberkrieg eingesetzt, um durch DDoS-Attacken Webseiten gezielt anzugreifen, berichtet der DDoS-Spezialist Radware.
------------------------------

Einfach zu bedienende Tools gibt es für Android und iOS. In vielen Fällen nutzen Hacker aufgrund der limitierten Bandbreite ihre Mobiltelefone aber auch, um Cloud-basierte Angriffe mit hohen Datenraten fernzusteuern.



Wie das Emergency Response Team von Radware berichtet, binden Hacker zunehmend Malware an legitime Applikationen, verschlüsseln das gesamte Paket und laden es unter anderem Namen auf 3rd Party App Stores hoch. Lädt ein Nutzer diese manipulierte App herunter, haben die Hacker Zugriff auf eine Vielzahl von Funktionen einschließlich der Möglichkeit, Layer-7-http-Attacken zu fahren. Ein Botnet aus derart gekaperten Smartphones ist ohne weiteres in der Lage, einige Hunderttausend Pakete pro Sekunde zu generieren, um einen Server anzugreifen.

Während bei solchen Attacken der Smartphone-Besitzer selbst Opfer ist, werden mobile Geräte oft auch bewusst für Angriffe verwendet. Leicht zu bedienende DoS-Tools wie LOIC oder Packet Generatoren stehen auf offiziellen App Stores zur freien Verfügung. Sie können HTTP-, ICMP-, UDP- oder TCP-Floods generieren, sind jedoch aufgrund der begrenzten Bandbreite mobiler Netze selten in der Lage, erhebliche Schäden anzurichten. Entwickelt wurden solche Tools für legitime Anwendungen, etwa für den Test des eigenen Netzwerks; sie werden aber auch missbraucht. Über sehr einfache Interfaces müssen hier nur die IP-Adresse oder URL des Opfers und der Angriffsvektor eingegeben werden, um eine Attacke zu starten.

Für stärkere DoS-Attacken nutzen Hacker Cloud Services, auf denen sie ihre Scripts hinterlegen, um von der schnellen Anbindung der Cloud-Plattform zu profitieren. In diesem Fall dient das Smartphone quasi als Fernsteuerung für die Konfiguration und das Auslösen der Attacke. Notorische Hackergruppen wie The New World Hackers haben bereits einfach zu nutzende Tools für Android und iOS angekündigt, die solche Services nutzen, um Angriffe mit hohen Volumina zu realisieren.

"Viele Unternehmen haben noch nicht realisiert, wie gefährdet ihre mobilen Plattformen sind", kommentiert Georgeta Toth, Regional Director DACH bei Radware. "Viele Smartphones sind ungenügend gesichert und können daher recht leicht von Angreifern übernommen werden. Mit entsprechender Malware versehen, können sie dann genauso im Rahmen von Botnets missbraucht werden wie Desktops oder Notebooks. Problematisch ist das vor allem in Unternehmen, die private Geräte in ihrem Unternehmensnetz erlauben."

Um sich vor den Folgen massiver DDoS-Angriffe zu schützen, empfiehlt Radware eine hybride Lösung mit einem Onsite-System zur Erkennung und Bekämpfung von DDoS-Attacken sowie einem Cloud Service gegen volumetrische Attacken. Zudem sollte jedes Unternehmen über einen Notfallplan verfügen, um im Falle des Falles schnell, gezielt und effektiv reagieren zu können. Im Falle eines laufenden Angriffs, der mit den vorhandenen Systemen nicht wirkungsvoll bekämpft werden kann, steht Radware auch mit seinem Emergency Response Team zur Verfügung, um kurzfristig Linderung zu schaffen.




------------------------------

Pressekontakt:

Prolog Communications GmbH
Herr Achim Heinze
Sendlinger Str. 24
80331 München

fon ..: +49 89 800 77-0
web ..: http://www.prolog-pr.com
email : E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 918087
 587

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Smartphones als Waffen im DDoS-Krieg“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Radware GmbH

Bild: Ladestationen für E-Mobile - ein wachsendes Risiko für die CybersecurityBild: Ladestationen für E-Mobile - ein wachsendes Risiko für die Cybersecurity
Ladestationen für E-Mobile - ein wachsendes Risiko für die Cybersecurity
Die Sicherheitsexperten von Radware haben eine Vielzahl von Sicherheitsrisiken identifiziert, denen Ladestationen und Anwendungen für Elektrofahrzeuge oft ohne ausreichenden Schutz gegenüber stehen. Erfolgreiche Cyberangriffe auf solche Anwendungen ermöglichen laut Radware vielfältige Aktionen von Betrug bis Sabotage. Mit einer erwarteten Marktkapitalisierung von 457 Milliarden Dollar im Jahr 2023 wird sich der Markt für Elektrofahrzeuge bis 2027 mit einem erwarteten Absatz von 16 Millionen Fahrzeugen pro Jahr fast verdoppeln. Um dem wachse…
Bild: Radware: Killnet ist nichts für Gelegenheits-HackerBild: Radware: Killnet ist nichts für Gelegenheits-Hacker
Radware: Killnet ist nichts für Gelegenheits-Hacker
Nach Infos des Cybersecurity-Spezialisten Radware hat KillMilk, die rätselhafte Figur an der Spitze der russischen Hacktivisten-Organisation Killnet, entschieden, den Hauptteil der Gruppe aufzulösen. Diese weitreichende Entscheidung wurde laut KillMilk getroffen, da rund 50 Splittergruppen innerhalb von Killnet, die aus über 1.250 Personen bestehen, von den Hauptzielen des Hacktivismus abwichen. "Killnet hat jedoch nicht aufgehört zu existieren", so Pascal Geenens, Director, Threat Intelligence bei Radware. "Um der Organisation neues Leben …

Das könnte Sie auch interessieren:

„Deutsche“ Atom-Waffen bis zum 6. August vernichten
„Deutsche“ Atom-Waffen bis zum 6. August vernichten
Thema: Atomwaffen / Deutschland / USA Datum: 23. 04. 2005 „Deutsche“ Atom-Waffen bis zum 6. August vernichten Die FDP-Fraktion will, dass die in Deutschland stationierten Atomwaffen der USA abgezogen werden. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag: Die Atomwaffen sind ein Relikt aus dem kalten Krieg, sagt die FDP. Sie seien von kurzer Reichweite und …
Bild: Zahl der DDoS-Attacken im ersten Halbjahr mehr als verdreifachtBild: Zahl der DDoS-Attacken im ersten Halbjahr mehr als verdreifacht
Zahl der DDoS-Attacken im ersten Halbjahr mehr als verdreifacht
Vor allem durch den Krieg in der Ukraine hat sich die Zahl der DDoS-Attacken im ersten Halbjahr 2022 global mehr als verdreifacht - verglichen mit dem ersten Halbjahr 2021. Dies ist ein wesentliches Ergebnis des Radware-Berichts zur globalen Bedrohungsanalyse für das erste Halbjahr 2022. Dieser Report stützt sich auf Informationen zu Netzwerk- und Anwendungsangriffen, die von Radwares Cloud- und Managed Services, Global Deception Network und dem Threat-Intelligence-Team stammen. "Die Bedrohungslandschaft hat sich im ersten Halbjahr 2022 deu…
Bild: Daten-Bedrohung durch Cyber-AttackenBild: Daten-Bedrohung durch Cyber-Attacken
Daten-Bedrohung durch Cyber-Attacken
Paderborn. Der blanke Horror für Betreiber von Websites und vor allem von Webshops ist ein DDoS-Angriff, der über das Internet eine ganze Datenflut aussendet. Das erfolgt so lange, bis der Webserver völlig überlastet ist und lahmgelegt wird. DDoS steht für „distributed denial of service“ und ist ein verteilter Angriff, der zur Dienstverweigerung führt. Auf diese Art und Weise kommt es immer häufiger zu Attacken durch Hacker und Kriminelle. Sie versuchen, sich so durch Geldforderungen zu bereichern. Wer nicht die Erpressung im Sinn hat, sucht …
So tief darf man nicht sinken
So tief darf man nicht sinken
… aktuellen Besuch in Washington von einer «beeindruckenden Militärdemonstration» der USA im Irak. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag: So tief wie Herr Clement - darf man nicht sinken! Zur Erinnerung: Der Krieg war völkerrechtswidrig, er wurde mit geächteten Waffen geführt, er kostete ca. 20.000 Menschen das Leben und obendrein rund 80 Mrd. $.  
Bild: Arbor Networks und Google Ideas machen Denial-of-Service-Attacken transparentBild: Arbor Networks und Google Ideas machen Denial-of-Service-Attacken transparent
Arbor Networks und Google Ideas machen Denial-of-Service-Attacken transparent
Digital Attack Map illustriert wachsende Bedrohung durch DDoS-Angriffe auf Unternehmen München, 28. November 2013. Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) zählen zu den gefährlichsten Waffen im Arsenal von Cyber-Kriminellen. Mit mehr als 100 GBit/s laufen diese Angriffe heute bereits, zeigen die Ergebnisse aus den Labs von Arbor Networks, einem …
Bild: Crafting-System für Bounty Hounds Online vorgestellt: Forschung und Entwicklung – Bauen, Verbessern, RecyclenBild: Crafting-System für Bounty Hounds Online vorgestellt: Forschung und Entwicklung – Bauen, Verbessern, Recyclen
Crafting-System für Bounty Hounds Online vorgestellt: Forschung und Entwicklung – Bauen, Verbessern, Recyclen
… dessen Open Beta am 2. August beginnt. Auf www.bountyhounds.com stellt der Betreiber das komplexe und umfangreiche Crafting-System, Forschung und Entwicklung (F&E) vor.Waffen, Rüstungen und andere Ausrüstungsteile können zerlegt und zur Herstellung von neuen Gegenständen verwendet werden. Durch die Herstellung oder Demontage von Equipment steigt …
Bild: Team Todenhöfer- Protest gegen Rheinmetall, gegen Waffenlieferungen in KriegsgebieteBild: Team Todenhöfer- Protest gegen Rheinmetall, gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete
Team Todenhöfer- Protest gegen Rheinmetall, gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete
… am 30.4.2022 ab 14:00 UhrRheinmetall Platz 1 in  40476 DüsseldorfTeam Todenhöfer- Die GerechtigkeitsparteiMenschlich- Ehrlich - Unabhängig    Seit Jahrzehnten wird mit deutschen Waffen in den brutalsten Kriegen der Welt gekämpft, gemordet, gestorben. Letztes Jahr, noch vor dem Regierungswechsel, exportierte Deutschland Rüstungsgüter im Wert von 9,35 …
Bild: Exclusive Networks präsentiert Security-Evangelist David Holmes auf seinem DDoS DayBild: Exclusive Networks präsentiert Security-Evangelist David Holmes auf seinem DDoS Day
Exclusive Networks präsentiert Security-Evangelist David Holmes auf seinem DDoS Day
… Abwehrstrategien versprechen einen spannungs- und lehrreichen Vormittag auf dem "DDoS Day" von Exclusive Networks und F5 Networks. Distributed-Denial-of-Service-Angriffe zählen zu gefährlichsten Waffen im Arsenal von Cyber-Kriminellen und politisch motivierten "Hacktivisten". Mit solchen Attacken können sie Onlinedienste und Webshops tagelang blockieren. F5 …
Frieden und Gerechtigkeit sind möglich – Wir müssen es nur wollen!
Frieden und Gerechtigkeit sind möglich – Wir müssen es nur wollen!
Eine Einladung und Einstimmung zur PEIRA-Matinée am 17. April 2016 in Berlin mit Dr. Gregor Gysi. Die Debatte darüber, ob der Einsatz von Waffen ein Mittel zur Lösung von Konflikten zwischen Staaten ist, spaltet die Öffentlichkeit seit eh und je. In der Regel setzten sich bei der Suche nach Konfliktlösungen allerdings diejenigen Kräfte durch, die nicht …
Controlware integriert hybriden Schutz vor DDoS-Attacken
Controlware integriert hybriden Schutz vor DDoS-Attacken
… Manager Information Security bei Controlware, erklärt: "Im Jahr 2020 wird das Internet of Things nach Expertenschätzungen rund 50 Milliarden webfähiger Geräte umfassen - von Smartphones über Smart Cars bis hin zu global vernetzten Industrie-4.0-Plattformen. Da viele dieser Systeme nicht oder nur unzureichend geschützt sind, steht den Angreifern ein riesiges …
Sie lesen gerade: Smartphones als Waffen im DDoS-Krieg