(openPR) Vollausstattung und Nulltarif: Absolute Gegensätze? Nein, nicht mehr im Bereich der Informationstechnik! Was erwartet ein Unternehmen von Software? Sind Einsparungen möglich? Welche Anwendungen gibt es zum „Nulltarif“? Welche Probleme gibt es, und wie können diese gelöst werden?
Was ein Unternehmen erwartet: Angestrebtes Ziel eines jeden Unternehmens ist es, den Kunden zufriedenzustellen und gleichzeitig sparsam mit den eigenen Ressourcen umzugehen.
Ein nicht unbedeutender Teil der Ressourcen wird heute durch Marketing, Vertrieb, Projektierung und Rechnungswesen gebunden. So lohnen sich IT-Lösungen, die diese Geschäftsprozesse effizient gestalten. Solche Software-Lösungen sind allerdings mit entsprechend hohen Lizenzkosten verbunden, da der Softwarehersteller, seine Preise oft auf Basis des durch die Software erreichbaren Einsparungspotentials kalkuliert.
Zu den Lizenzkosten kommen noch Einführung, Schulung sowie regelmäßig wiederkehrende Kosten für Wartung und Service hinzu. Und damit sind wir auch schon bei den nächsten Anforderungen: Intuitiv zu bedienende Software, für die kein großer Schulungsaufwand entsteht. Da eine Umstellung immer mit zusätzlicher Arbeit verbunden ist, soll die Lösung so flexibel sein, dass neue Anforderungen leicht auch zu einem späteren Zeitpunkt eingebunden werden können. Fehler sollten keine auftreten. Auch das Thema Anfahrtskosten kann nicht vernachlässigt werden. Deshalb soll der IT-Partner räumlich möglichst nah platziert sein und bei allen Lösungen weiterhelfen können.
Welche Einsparungen wirklich möglich sind: Die größte Einsparung, lässt sich leicht mit einem Wort definieren: Lizenzkosten! Aber es gibt noch viele andere Vorteile und Einsparungsmöglichkeiten: Freie Software muss auf den „ersten Blick“ überzeugen, denn es gibt keinen Vertriebsmitarbeiter, der dem Kunden die Möglichkeiten der Software vorstellt und erläutert. Freie Software, die dieser Anforderung nicht gerecht wird, setzt sich auf dem Markt nicht durch. Der Anwender muss sich intuitiv in die Software einfinden können, was wiederum den Einführungs- und Schulungsaufwand vermindert.
Anwender wie auch Entwickler stellen immer wieder neue Anforderungen an das Projekt. Es sind klare Richtlinien für die Programmierung sowie Zuständigkeiten im Entwicklerteam definiert. Da die Teilnahme an der Entwicklung der Software freiwillig ist, halten sich alle an diese Vorgaben. Neue Versionen werden erst nach umfangreichen Tests freigegeben. Für Updates fallen keine Kosten an.
So passt sich freie Software laufend den Forderungen des Marktes an, ist stabil und bindet das Know-how von einer entsprechend großen Anwender- und Entwicklergemeinde.
Welche Anwendungen gibt es? Der wohl bekannteste Vertreter der freien Software ist das Betriebssystem Linux. Auch die Office-Alternative OpenOffice steht den zum Kauf angebotenen Office-Produkten in nichts nach. Web-Browser wie beispielsweise Firefox haben die Sicherheit vieler Unternehmen verbessert indem der für Sicherheitslücken anfällige Internet-Explorer ausgetauscht werden konnte.
Content-Management-Systeme wie Typo3, Joomla oder Plone ermöglichen das Erstellen und die Pflege des Internetauftritts online. Aber auch in den Bereichen Warenwirtschaft, ERP (Enterprise Ressource Planning) Kundenmanagement (CRM - Customer Relationship Management), Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, Intranet, Datenbanken, Zeichen- und Grafik-Tools sowie viele andere Bereiche gibt es ausgereifte Software, die bereits bei Unternehmen im Einsatz ist. Selbst für den Einsatz von Internet-Telefonie und Telefonanlagen gibt es lizenzkostenfreie Alternativen. Nicht zu vergessen sind auch die kleinen „Helfer“: Tools, die für ganz spezielle Anforderungen gemacht wurden um beispielsweise Dateien oder Verzeichnisse zu vergleiche, oder ein regelmäßiges Backup durchzuführen.
Dieses Potential wirft die Frage auf, warum diese Art Software nicht vermehrt zum Einsatz kommt? Nun hierfür gibt es mehrere Faktoren. Zum einen geht es schlicht und einfach um „Wissen“. Viele Unternehmer wissen einfach noch nicht, dass es zu den meisten Anwendungen, die sie einsetzen eine entsprechende Alternative aus dem Bereich der freien Software gibt. Nach dem Motto „was nichts kostet ist auch nichts wert“, gehen viele davon aus, dass Software für die der Hersteller keine Lizenzgebühren verlangt auch nicht den Anforderungen eines Unternehmens entsprechen kann.
Manche gehen davon aus, dass freie Software nicht die notwendige Stabilität und Sicherheit bieten kann. Was aber Stabilität und Sicherheit angeht, verlassen wir uns schon jetzt täglich auf freie Software, dann nämlich, wenn wir ins Internet gehen.
Ein weiterer Faktor ist sicher noch das Thema Umstellung. Bei vorhandenen Daten, ist eine Umstellung immer mit Aufwand verbunden.
Das Fazit? Bei neu anstehenden IT-Projekten, Unzufriedenheit mit der aktuell verwendeten Software, Unzufriedenheit mit dem IT-Partner oder aber neuen Anforderungen, sollte man die Alternative der freien Software mit in betracht ziehen.
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didac-pro ist ein in Heilbronn ansässiges Unternehmen mit Ausrichtung auf IT-Lösungen, Webhosting, Software-Hosting und Workshops.
Speziell die sogenannte Open Source Software wird verwendet, um Unternehmen kostengünstige Software-Alternativen zu bieten.
Gern machen wir Vorschläge wie Managementtechniken mit dem Einsatz einer Software verbunden bzw. in die Praxis umgesetzt werden können.
Dabei bieten wir Komplettservice: Installation, Administration, Workshops zur Einführung einer neuen Software (auch per Telefon / Remotezugriff), Anwendungshilfe / Support (ebenfalls per Telefon / Remote), Programmierung und Anpassung von Software sowie entsprechende Beratungsleistungen.
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