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Vitamin D bei atopischer Dermatitis

07.09.201616:28 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Vitamin D bei atopischer Dermatitis
Vitamin D bei atopischer Dermatitis
Vitamin D bei atopischer Dermatitis

(openPR) Kinder und Erwachsene mit atopischer Dermatitis (Neurodermitis) sind oft schlecht mit Vitamin D versorgt. Die Ergänzung könnte dazu beitragen, die typischen Hautsymptome zu lindern.

Die atopische Dermatitis ist eine chronische Hautstörung, die Entzündungen und rote, trockene, raue und juckende Haut (Ekzeme) verursacht. Sie kommt am häufigsten bei Kindern vor, aber auch Erwachsene können darunter leiden. Meist entwickelt sich die Krankheit schon im ersten Lebensjahr und bildet sich dann mit den Jahren nach und nach zurück.



Doch rund 10% der Betroffenen neigen ihr Leben lang zu Hautekzemen. Viele der betroffenen Kinder entwickeln auch Asthma und/oder Allergien. Die Ursachen der atopischen Dermatitis sind bis heute nicht genau geklärt. Man vermutet eine Kombination von genetischen und umweltbedingten Belastungen, dabei spielt auch die Vererbung eine Rolle. In einigen Studien zeigte sich, dass Kinder und Erwachsene mit atopischer Dermatitis oft schlecht mit Vitamin D versorgt sind. Dies kann dazu beitragen, dass die Symptome der atopischen Dermatitis schwerer sind.

Vitamin D ist für das Immunsystem wichtig, und es stärkt die Hautbarriere, die vor Austrocknung der Haut schützt. Sie beugt dem Eindringen von Schad- und Reizstoffen sowie von Erregern vor. Bei einer guten Versorgung mit Vitamin D können z.B. entzündliche Proteine (Zytokine) in der Haut verringert und antimikrobielle Proteine erhöht werden.

Es gibt einige Nachweise, die den Nutzen von Vitamin-D-Ergänzungen bei der atopischen Dermatitis zeigen. Bisher gab es jedoch keine Meta-Analyse, um die Ergebnisse mehrerer relevanter Studien zu vergleichen. Südkoreanische Mediziner führten nun erstmals eine solche Analyse durch, in der neun (randomisiert kontrollierte) Studien ausgewertet wurden. Dabei wurde u.a. der Einfluss von Vitamin D auf Schweregrade der atopischen Dermatitis geprüft.

Die Analyse ergab, dass Patienten mit einer guten Vitamin D-Versorgung im Durchschnitt weniger ernste Symptome hatten. Damit wird die Annahme, dass Vitamin D die Hautsymptome bei der atopischen Dermatitis verbessern kann, weiter gestärkt. Die Forscher schlagen weitere und länger dauernde Studien vor, um die bisherigen Ergebnisse zu prüfen. Dabei sollten z.B. auch geeignete Dosierungen für die Prävention und Therapie der atopischen Dermatitis untersucht werden.

Unser Tipp: Vitamin D-Produkte mit besonders hoher Qualität enthalten keine Konservierungsmittel und keine tierischen Fette, dadurch können sie im Körper besser verarbeitet werden.

Quelle
Gabun Kim et al., Vitamin D and atopic dermatitis: A systematic review and meta-analysis. In: Nutrition Vol. 32, Nr. 9, 2016, S. 913-920, doi: 10.1016/j.nut.2016.01.023.

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