(openPR) TRIANOmedien, Windhagen erinnert an den verstorbenen Altbundespräsidenten Walter Scheel und an eine Begebenheit im April 1977.
Acht Tage nach dem Osterfest '77 stand in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn Staatsbesuch aus Spanien an: König Juan Carlos I. und Königin Sofia von Spanien weilten in diesen Tagen in der Bundesrepublik Deutschland.
Der Bundespräsident Scheel lädt das spanische Königspaar zu einem Besuch der Bonner Oper mit anschließendem Festbankett ein. Gastgeber Scheel mit seiner Gattin Dr. Mildred Scheel erwarten in den frühen Abendstunden die Staatsgäste im Foyer des Opernhauses.
Frau Dr. Scheel trägt ein helles Abendkleid mit Häkel-Stola. Ihr Mann Frack. Über seinem Frackhemd spannt sich eine breite gelbe Schärpe von seiner rechten Schulter zu seiner linken Hüfte. Protokollgerecht. Doch der Bundespräsident bescheidet sich damit nicht. Denn er trägt über Hemd, Schärpe und Frack eine Ordenskette. Edelste Emaille-Arbeit mit opulentem Glanz. Meisterhaft gearbeiteter Zellenschmelz. Cloisonné-Technik, die an Zellenschmelzkunst der gotischen Adlerfibel gemahnt.
Der Bundespräsident spürt die Blicke der Gäste auf seiner Ordenskette. So, daß er meint, etwas zur Provenienz der Kette darlegen zu müssen. Eineinhalb Jahre zuvor, am 27. November 1975 war Scheel zur Amtsübernahme König Juan Carlos nach Spanien gereist. Nur eine Woche zuvor war Diktator Francisco Franco gestorben. Die meisten Spanier erwarteten nun einen über Jahrzehnte hinweg von Franco vorgeformten faschistischen Jung-König Juan Carlos I. Doch so sollte es nicht kommen.
Der Bundespräsident hatte aus der Hand des spanischen Königs diesen aufwendigen Orden, den er nun für den hohen Staatsbesuch an- und umgelegt hatte, erhalten. Scheel fügt hinzu: "Leihweise zu Lebzeiten, kommt also nicht zum Erbgut, sondern muß an die spanische Regierung zurückgegeben werden." Seine Zuhörer blicken nachdenklich-melancholisch 'rein: Schade, welch' ein erhabenes Stück!
Der Bundespräsident fängt den Blick auf und strahlt mit Scheel'schem Lächeln: "Na, noch ist's ja nicht soweit!"
Kurz darauf kommen der spanische König und seine Frau Sophia in der Wagenkolonne an. Nach herzlichem Emfpang durch das Bundespräsidenten-Paar gehen sie gemeinsam mit Adjutanten, Sicherheitsleuten und einem Schwarm Fotografen die Treppe zu den Rangplätzen empor, die heute als Königsloge fungieren. Nach dem Applaus des Publikums zu selbiger, öffnet sich der Vorhang zur ersten "echten deutschen" Oper, der "Entführung aus dem Serail".
Im Mittelpunkt steht Konstanze, eine junge Spanierin, die von einem Piraten entführt wird.
195 Jahre zuvor uraufgeführt, erhält dieses Stück im Jahre 1977 eine tiefere Bedeutung: Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich am Beginn einer Reihe von Terror-Anschlägen.
Ein paar schwarze Limousinen, ein Kordon weißer Mäuse und direkt dahinter ein signalroter Transporter als Notarztwagen mit erste Hilfe-Lazarett für den Besuch des spanischen Königspaares zeigen bereits in diesen April-Tagen, welche Alarmstimmung im provinziellen Bonn herrscht.
Dies gerade einmal zwei Wochen nach der Erschiessung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback und zweier Begleiter durch RAF-Terroristen.
Am 30. Juli '77 wird die Erschiessung von Jürgen Ponto, im September die Entführung von Hanns Martin Schleyer und im Oktober die Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut sowie die Ermordung von Hanns Martin Schleyer folgen.
Walter Scheels Naturell der Fröhlichkeit sowie sein Optimismus erscheinen rückblickend als Lichtblick in diesem Krisenjahr 1977 und seiner Amtszeit während der auch konjunkturell schwierigen zweiten Hälfte der 70er Jahre.
Doch auch in diesen Jahren ließ es sich trefflich leben. Vor allem, wenn man jung und unbelastet war. Die Kinder und Jugendlichen sowie Teenager und Twens in den 70ern interessierten sich in der großen Mehrheit nicht für das Frack-Ornat ihres Bundespräsidenten oder die gepanzerten Staatskarossen.
Für sie waren die Haarfrisuren von ABBA oder Robin Gibb, die Moped- und Jeans-Marken wie Hercules oder Honda und Lee oder Wrangler wichtiger.
Dieser jugendliche Alltag aus Sicht der damaligen Kinder, Teenager und Twens findet sich in den Filmen von TRIANOmedien wieder.
Noch einmal in das Lebensgefühl der Siebziger Jahre einzutauchen, ist mit dem TRIANOmedien-Geschenk-Film "Unsere Jugend-Jahre in den 70ern" möglich. Dieser DVD-Film zeigt die Welt der siebziger Jahre zwischen 1970 und 1979 aus Sicht der damaligen Teenager und Twens. Mithin ist es eine Jugend-Chronik.
Besonders viel Lebensfreude kann man verschenken, wenn es sich um Erinnerungen an die Zeit der eigenen Kindheit und Jugend handelt.
Das ist mit den neuartigen Geschenk-Ideen von TRIANOmedien im Westerwald für alle Geburts-Jahrgänge zwischen 1920 und 1975 ganz einfach:
Dafür bieten sich die Jahrgangs-, Kinder- und Jugend-Jahre-Filme an. So ist beispielsweise der TRIANOmedien-Film "Unser Jahrgang 1936 vom Baby bis zum Twen" eine Kindheits- und Jugend-Chronik des Aufwachsens der '36er zwischen dem Jahr Geburtsjahr 1936 und dem Jahr 1960. Damals in den 30ern, in den 40ern, in den 50ern ...
Jeder TRIANOmedien-Film aus dieser Reihe besteht ausschließlich aus historischen Privatfilmen aus der jeweiligen Epoche. So wird das einstige Leben ohne offizielle Brille oder Zensur von staatlichen Film- und Fernseh-Organisationen erfahrbar gemacht. Jahrzehnte später.
In den Jahrgangs-Filmen der Westerwälder Filmproduktion TRIANOmedien kann man noch einmal in den Alltag jener Jahre eintauchen. In die Vorkriegszeit, in die Zeit des Auf und Abs der 40er Jahre, des Wirtschaftswunders der 50er Jahre, in die Fortschritts-Freude der 60er Jahre, in die 70er und 80er Jahre. Aus der Sicht der damaligen Kinder und Jugendlichen. Es handelt sich insofern um Kindheits- und Jugend-Chroniken. Die damalige Zeit aus Sicht der jungen Menschen von einst gesehen.
Auf der Produktions- und Vertriebs-Plattform www.TRIANOmedien.de lassen sich zu jedem der Jahrgangs-Filme Trailer-Vorschauen abspielen. Desgleichen auf dem Youtube-Kanal TRIANOmedien.
Jeder TRIANOmedien-Film enthält noch einmal in chronikartiger Form die Kindheit und / oder Jugend-Zeit einzelner Geburtsjahrgänge - aus ihrer zeitgenössischen Kindheits- oder Jugendlichen-Sicht:
1920, 1921, 1922, 1923, 1924, 1925, 1926, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1934, 1935, 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945, 1946, 1947, 1948, 1949, 1950, 1951, 1952, 1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1974, 1975
Dafür haben die Mitarbeiter von TRIANOmedien in jahrelanger Detailarbeit aus jeweils hunderten von historischen privaten Filmrollen alles herausgesucht und digital kopieren lassen, was für die Kindheit und Jugend der einzelnen Jahrzehnte so typisch war:
+ Das Spielzeug wie Teddies, Puppen, Puppenstube, Puppenwagen, Eisenbahn, Spielezeugautos, Kasperletheater, Schaukelstuhl, Kettcar, Mensch-Ärgere-Dich-nicht!, Fußbälle und und und
+ Die Kleidermode der Kinder und Jugendlichen: Von Strampelhosen über Wollmützen, bisweilen kratzenden Wollstrümpfe, Bleyle-Hosen im Matrosen-Look, Sommerkleider, Lederhosen, Faltenröcke, Nietenhosen, Pullover, Sweatshirts, Cordhosen, Miniröcke, Blue Jeans und und und
+ Die Frisuren-Mode wie Zöpfe, Pferdeschwänze, Bubikopf, Seitenscheitel, Entenschwanz, Bugwelle, Beatles-Mähne, Bienenkorb-Frisuren, Pony-Schnitt, Pagenkopf, Punk, Popper, "Vokuhila", Föhnfrisuren und und und
+ die Kinderwagen, Dreiräder, Fahrräder mit und ohne Stützrädern, Bollerwagen, Seifenkisten, Mopeds, Mofas, Mokicks, Motorräder, Motorroller und ersten (!) eigenen Autos
+ Das Schul-Leben in den 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er Jahren
+ Die Accessoires oder kleinen Dinge zwischen Spielzeug und Kleidung, die manchmal so wichtig sein können. Allein die Frage GEHA oder PELIKAN, LEVIS oder WRANGLER, FISCHERTECHNIK oder LEGO konnte Glaubenskämpfe auslösen. Damals …
Allen diesen kleinen Dingen hat TRIANOmedien über Jahre hinweg nachgespürt und dafür etliche Tausende von historischen Filmrollen zusammengetragen, gesichtet und ausgewertet. Aus seinen umfangreichen Archivbeständen an Privataufnahmen aus den 1920er bis 1980er Jahren kann TRIANOmedien für die Produktion seiner drei Filmreihen schöpfen:
1) Unsere Kinder-Jahre in den 30ern / 40ern
2) Unsere Jugend-Jahre in den 40ern / 50ern / 60ern / 70ern / 80ern
3) Unser Jahrgang 19XY vom Baby bis zum Twen
Auf der Produktions- und Vertriebs-Online-Plattform vonTRIANOmedien im Westerwald werden die zu den Geburts-Jahrgängen 1920 bis 1975 produzierten privaten Kindheits- und Jugend-Filmchroniken angeboten. Dort direkt in der Filmproduktion können auch Bestellungen aufgeben werden.
Nahezu kalendertäglicher Versand aus dem Westerwald: Das heißt, beinahe an jedem Tag in der Woche verlassen Film-Bestellungen TRIANOmedien zum Besteller. Die meisten Film-Sendungen erreichen ihr Ziel ca. einen bis zwei Tage nach der Bestellung: Den Besteller oder den Geschenkempfänger. Mit den Filmen von TRIANOmedien lassen sich schöne Erinnerungen und vor allem Lebensfreude auf das Trefflichste verschenken.
Die Anlässe zum Verschenken von Lebensfreude sind so vielfältig wie das Leben selbst: Genesungs-Geschenke, Gast-Geschenke, Überraschungs-Geschenk. Geburtstage, Jubiläen (Hochzeit, Verlobung, Konfirmation, Kommunion, …), Namenstage und Klassentreffen rücken näher. Tag für Tag. Stunde für Stunde ...












