(openPR) WM-Neuling Ghana verabschiedet sich mit einem 0:3 (0:2) von der Weltmeisterschaft. Trotz kämpferischer Höchstleistungen schaffen es die "Black Stars" nicht, einen Treffer zu landen.
Aufstellungen:
Brasilien
Dida(1) - Roberto Carlos (6) , Juan (4), Lúcio (3), Cafú (2) - Zé Roberto (11), Kaká (8) (Ricardinho 83.), Emerson (5) (Gilberto 46.), Ronaldinho (10) - Ronaldo (9), Adriano (7) (Juninho 61.)
Ghana
Kingson (1) - Pantsil (15) , Pappoe (6), Mensah (5), Shilla Illasu (7) - Appiah (10), Muntari (11), Draman (23), Addo E. (18) (Boateng 60.) - Gyan (3), Amoah (14) (Tachie-Mensah 70.)
Schiedsrichter:
Michel, Lubos (Slovakei)
Vor 65.000 Zuschauern präsentierten sich die Fussballkünstler aus Brasilien im Westfalenstadion von Dortmund alles andere als technisch versiert. Sogar ein Ronaldinho leistete sich einen Fehlpass nach dem anderen. Doch wenige Einzelleistungen bescherten den Brasilianern dann doch den Sieg.
Bereits nach sechs Minuten passt Kaka in den Lauf von Ronaldo, der mit einem Übersteiger Kingson umläuft und ins leere Tor einschiebt. Damit hat er den Tor-Rekord von Gerd Müller mit 14 Treffern abgelöst, denn er hat nun 15 auf seinem Konto.
Erst nach zwanzig Minuten kam Ghana besser ins Spiel und konnte erst gute Chancen verbuchen. Amoah setzte einen Schuss aus 15 Metern knapp neben den Pfosten und auch den Schuss in der 28. Minute kann Dida parieren. In der 42. kommt Mensah nach einer Ecke aus nächster Nähe zum Kopfball und Dida kann den Ball per Zufall mit dem Fuß parieren.
Im Gegenzug kamen die Brasilianer dann doch noch einmal zu einem vernünftigen Spielzug, der auch prompt das 2:0 mit sich brachte. Ronaldinho spielte auf Cafu, der von rechts in die Mitte auf den abseitsstehenden Adriano ablegt, der ins Tor einschiebt.
Auch nach der Pause zeigten sich die "Black Stars" weiterhin kämpferisch, auch wenn ihnen mehr und mehr die Puste ausging, während die Brasilianer fast lethargisch über den Platz gingen. So versuchten die Ghanaer ihr Glück immer wieder über Fernschüsse, diese wurden jedoch immer wieder von Dida pariert.
Im Gegenzug hatte Brasilien bis zur 84. Spielminute in der zweiten Halbzeit nur zwei Chancen, von denen sie eine prompt versenkten. Ricardinho schickt Zé Roberto mit einem Laufpass, der diesen am herauslaufenden Kingson vorbeispitzelt und ins leere Tor einschiebt.
Die Brasilianer haben auch in dieser Partie keineswegs gut gespielt und konnten nur dankbar sein, dass Ghana kein starker Gegner war und wenig mit seinen Möglichkeiten anzufangen usste. Im Viertelfinale wird diese Leistung jedoch sicher nicht mehr ausreichen, wenn man auf Spanien oder Frankreich treffen wird.
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