(openPR) Die Autorin Uta Mazzei-Karl veröffentlicht mit "Wo, bitte, ist Belutschistan" ihr zweites Buch nach "Kisil Ayak".
Ihr neues Buch ist eine locker erzählte Mischung aus Erlebtem und Information, ein Bericht über ein Land, dessen Probleme bis heute nichts an Aktualität verloren haben.
Belutschistan war in den 70er Jahren durch Unruhen in die Medien gerückt und sollte dem deutschen Fernsehpublikum vorgestellt werden. 1975 bekam die Autorin als freie Mitarbeiterin des ZDF den Auftrag über diese problematische Provinz Pakistans einen Film zu machen. Es war ihr erster eigener Film und wegen des dort herrschenden Ausnahmezustandes war es äußerst schwierig, eine Filmgenehmigung zu erhalten. Doch es gelingt ihr und man erfährt, wie sie sich als Frau in dieser Männerwelt, in der es zum guten Ton gehört, Frauen nicht zu beachten, behauptet.
Interessant und amüsant sind ihre Schilderungen von Menschen mit denen sie zu tun hat. Stammespolitik, Kolonialzeit, Politisches und Historisches sind angesprochen, von Alexander dem Großen, der bei seinem Rückmarsch durch die Wüsten Belutschistans beinahe scheiterte bis zu Premierminister Zulfikar Ali Bhutto, der beim PPP-Parteitag in Belutschistan gefilmt wird, und den kurz nach Sendung des Films sein schreckliches Ende ereilt.
Als Anhang noch ein Bericht über ihre Filmarbeit im Ganges und Brahmaputra Delta des ehemaligen Ostpakistans (heute Bangladesch) – den so genannten Sunderbans – auf der Suche nach einem Royal Bengal Tiger, der schon zwei Schilfschneider getötet hatte.
"Wo, bitte, ist Belutschistan" ist erschienen bei tredition.
ISBN 978-3-7345-2485-1 (Paperback)
978-3-7345-2486-8 (Hardcover)
978-3-7345-2487-5 (e-Book)



