(openPR) Lüneburg, Juli 2016. Das Warnsystem BIWAPP wurde in enger Zusammenarbeit und auf Wunsch zahlreicher Katastrophenschützer entwickelt. Mithilfe von BIWAPP können Kommunen und kommunale Institutionen Informationen, Meldungen und Warnungen an die Bevölkerung versenden. BIWAPP ist für die Betriebssysteme iOS, Android, Windows Mobile 10 und einige Blackberry-Geräte verfügbar. Die App ist für den Bürger kostenlos.
Alleinstellungsmerkmale:
BIWAPP ist nur auf den ersten Blick vergleichbar mit den anderen am Markt verfügbaren Systemen. Die
wesentlichen und wichtigsten Unterschiede lauten:
Flexible Wahl der Warngebiete:
Statt nach starren Postleitzahlen können die Kommunen/Katastrophenschützer exakte und
individuelle Gefahrengebiete definieren. Dabei kann eine Kommune/Katastrophenschützer kleine
geographische Gebiete wie Ortsteile, Dörfer und sogar Straßen wählen oder wahlweise ganze
Städte, Landkreise und Regionen.
Personenbezogene statt gerätebezogene Zugänge zum System:
Berechtigte Personen erhalten einen individuellen und eindeutigen Zugang zum System, um Daten
zu pflegen und Meldungen zu erstellen. Dabei können mehrere Verantwortliche aus einer Behörde
bzw. Landkreis individuelle Zugänge mit unterschiedlichen Berechtigungen erhalten. So kann bspw. der Leiter des Schulamtes einen Zugang erhalten und somit das Recht, ausschließlich Schulausfall-Meldungen zu veröffentlichen, während die Pressestelle einer Behörde weitere Meldungen verfassen und versenden kann. So kann auch geregelt werden, dass nur die Mitarbeiter einer KatS-Behörde einen Katastrophen-Meldung versenden können.
Besonders wichtig ist die ortsungebundene Pflege von Daten. Gerade in kritischen und in nicht
vorhersehbaren Situationen ist es wichtig, schnell und unkompliziert Meldungen zu versenden. Im
Gegensatz zu anderen Systemen, die einen persönlichen Zugang zu einem vorher bestimmten
Rechner mit der installierten Software voraussetzen, können in BIWAPP Meldungen völlig orts- und geräte-unabhängig erstellt werden. Dadurch kann z.B. auch eine Meldung am Freitagabend auf einem iPad erstellt und versendet werden. Wichtige Zeit, um rasche Informationen zu versenden, geht so nicht verloren.
Personalisierbare App:
Mit BIWAPP können Kommunen unterschiedliche Meldungen erstellen und versenden. Nicht jede
Meldung ist aber für jeden Bürger wichtig und relevant. Ein Schulausfall kann für Alleinstehende
völlig uninteressant sein, ebenso können weitere Meldungen für andere Personen nicht von Relevanz
sein.
Damit subjektiv unwichtige Meldungen nicht stören, können Nutzer entsprechende Kategorien
deaktivieren.
Besonders wichtige Meldungen hingegen, z.B. Katastrophenmeldungen, lassen sich nicht abstellen.
So wird gewährleistet, dass jede wichtige Meldung auch die Nutzer erreicht.
Multikanal-Versand:
Die eigentliche Kernfunktion von BIWAPP ist die Übermittlung von Meldungen in die App. Die
Meldung kann optional auch als sog. Push-Nachricht und mit akustischem und Vibrationssignal
versendet werden. Mithilfe von BIWAPP sollen möglichst große Teile der Bevölkerung
schnellstmöglich und direkt informiert und gewarnt werden. Aus diesem Grunde setzt BIWAPP auf
einen Multikanal-Versand. Neben der Meldung via Smartphone können auch Meldungen per SMS
versendet werden. Als einziger Anbieter bietet BIWAPP zudem ein sog. „Web-Widget“. Bei diesem
Tool handelt es sich um eine Mini-Webseite, die unkompliziert und komplett kostenlos auf beliebig
viele Webseiten integriert werden kann. Sobald aus dem BIWAPP-System eine Meldung versendet
wird, wird also nicht nur eine Nachricht im Smartphone angezeigt und eine SMS versendet, sondern auch sofort im Web-Widget veröffentlicht. Das Web-Widget kann auf die Internetseite von
Landkreisen, Städten, Gemeinden, Feuerwehren und vielen anderen Angeboten integriert werden.
Weitere Funktionen, wie „Freunde warnen“, die „Hilferuf-Funktion“ (mit exakter GPS-Ortung) und eine Übersicht sämtlicher Pegelstände aller Flüsse in Deutschland runden das Angebot ab.
Das System verfügt über ein Archiv an vergangenen Meldungen und kann darüber hinaus zwischen
Katastrophenlagen, Warnungen und Meldungen differenzieren.
Warum noch ein System?
Der Impuls für dieses Warnsystem ist direkt aus dem Umfeld der Katastrophenschutzbehörden entstanden, die mit den am Markt befindlichen Systemen unzufrieden waren. In enger Kooperation mit der Marktplatz GmbH haben mehrere Katastrophenschützer ihre Anforderungen und Vorstellungen zu einem modernen und effizienten Warnsystem zusammengetragen. BIWAPP wurde daraufhin im vergangenen Jahr entwickelt und mit den Partnern abgestimmt. Dabei sind auch im Produktionsprozess zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen eingeflossen.
BIWAPP ermöglicht Kommunen, kommunalen Institutionen und anderen Behörden unkompliziert und direkt Warnungen zu erstellen. Das System ist schnittstellen-offen und hat bereits eine Schnittstelle zum Deutschen Wetterdienst (DWD) integriert. Weitere Schnittstellen, u.a. zum bundesweiten Dienst NINA sind bereits technisch realisiert und werden künftig hinzugefügt.
Das System ist jung und erfolgreich
Innerhalb von weniger als einem Jahr haben sich bereits mehr als ein Dutzend Landkreise für das Produkt BIWAPP und bewusst gegen andere Systeme entschieden. Die Entscheidungen sind allesamt nach intensiver Prüfung und Vergleiche der verfügbaren Warn-Apps getroffen worden. Zahlreiche weitere Gespräche, auch auf Landesebene, werden aktuell aussichtsreif geführt und stehen unmittelbar vor der Entscheidung.
Die moderne Architektur, das innovative Konzept sowie die permanente positive Einflussnahme von
Fachleuten sorgen dafür, dass BIWAPP sich stetig weiterentwickelt und weitere Regionen erschließt.
Bereits heute ist das System in drei Bundesländern vertreten, in Niedersachsen sogar marktführend.










