(openPR) Neue Content-Systeme ermöglichen es den im Unternehmen zuständigen Mitarbeitern, online mit ihren Agenturen zusammen zu arbeiten. Mit einem gemeinsamen zentralen Daten-Pool sowie Automatisierungsmöglichkeiten entstehen multiple, dem Media-Mix angepasste Designvorlagen. Das Marketing kann dadurch flexibel gestaltet werden, und Ideen lassen sich schnell und auf vielfältige Weise umsetzen.
Bislang wurde der Media-Mix meist durch verschiedene Personen und Abteilungen in den Unternehmen verwaltet. Social-Media-Manager waren für soziale Netzwerke verantwortlich, die Marketing-Abteilungen beauftragten Agenturen für PR, Print, TV, Promotion usw. Viele Abteilungen mussten sich ständig koordinieren, um Inhalte in diesem Mix in allen zu bedienenden Plattformen auf dem aktuellen Stand zu halten.
„Diese Landschaft verändert sich derzeit radikal“, sagt Andreas Hubert, der für Kreation zuständige Geschäftsführer der in München ansässigen Medienproduktions-Agentur h3a.
„Wir nutzen bereits heute für einige Kunden Online-Corporate-Publishing-Systeme wie z.B. Censhare oder Page Suite. Dabei wird der gesamte Media-Mix-Inhalt von unseren Kunden und unseren Teams online bearbeitet. Es gibt immer nur einen Bestand an zentral abgelegten Informationen, Bildern, Videos.
Von unserer Agentur werden dann die Designvorlagen gestaltet: Kataloge, Prospekte, Websites, Kalender, Prospekte, Printvorlagen. So können alle Informationen im Inhalts-Pool sowohl in digitaler als auch gedruckter Version dargestellt werden - in allen Print- und auch in allen Screen-Formaten. Das Tolle am Infopool ist aber, dass auch Content für soziale Medien, für E-Mail-Marketing oder für Retargeting-Kampagnen aus dem System heraus aufgebaut werden kann. Aufgaben können automatisiert werden, dadurch kann zum Beispiel zeitlich eingestellt werden, wann soziale Medien bedient werden und E-Mail-Aktionen laufen sollen.“
Für Firmen hat das entscheidende Vorteile. Sie legen schnell, an nur einer zentralen Stelle, fest, welcher Content in welche Medien fließt, welche Infos in welcher Form auf Websites, Landing-Pages und in Print- und anderen Online-Formaten abgebildet wird. Diese Inhalte werden automatisiert für Smartphones, Tablets, Desktops und Druckformate aufbereitet. Der Proofreading-Prozess wird verkürzt, und die Zeit vom Design bis zum Output beschleunigt, unter weitestgehender Berücksichtigung der CI-Vorgaben.
Weil der gesamte Inhalt nur einmal verwaltet wird, erleichtert das auch die Handhabung mehrsprachiger Inhalte für international tätige Unternehmen, deren Übersetzer online in diesen einen Daten-Pool hineinarbeiten können. Es bleibt mehr Zeit für neue Ideen und Inhalte, und wiederkehrende Aufgaben werden systematisiert.









