(openPR) • 3 Mitarbeiter der Dr. Becker Kiliani-Klinik Bad Windsheim schlimm von Hochwasserkatastrophe betroffen
• Mitarbeiter, Klinikleitung und Kölner Geschäftsführung helfen mit 4.500 Euro
Bad Windsheim. Angesichts des strahlenden Sonnenscheins fällt es einem fast schwer, sich an das schlimme Hochwasser in Mittelfranken Ende Mai zu erinnern. Wasser-, Schlamm- und Schuttlawinen hatten insbesondere im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim Schäden in Millionenhöhe verursacht und ganze Häuser unbewohnbar gemacht.
Elektrogeräte, Auto und Carport zerstört
Auch drei Mitarbeiter der Dr. Becker Kiliani-Klinik Bad Windsheim waren von der Hochwasserkatastrophe schwer betroffen. „Wir waren nicht zuhause. Dann rief meine Tochter an und sagte, dass es reinregnen würde – bei geschlossenen Fenstern. Ich hielt das zunächst für einen Scherz“, erinnert sich Kerstin Drdacky, Personalreferentin der Rehaklinik. Erst als sie mit ihrem Mann zuhause ankam, erkannte sie das Ausmaß der Schäden. „Wohnzimmer, Esszimmer, Küche – alle Räume im Erdgeschoss standen ca. 10 cm unter Wasser, im Keller stand das Wasser sogar bis zu 100 cm hoch. Die Elektrogeräte in Küche und Keller waren hinüber. Unser Auto stand bis unter die Motorhaube im Wasser und die tischtennisballgroßen Hagelkörner hatten unseren Carport zerschlagen und das Hausdach beschädigt.“
Ähnlich hart traf das Hochwasser Sonja Wagner, Mitarbeiterin in der Diagnostik und Krankenpfleger Marco Häußer. „Bei uns stand das ganze Dorf, Sontheim, unter Wasser. Im Haus hatten wir das Wasser einen Meter hoch stehen. Die Heizung ist kaputt gegangen und die ganze Winterladung Holz wurde zerstört, genauso wie die Werkstatt meines Mann mit allen Elektrowerkzeugen. Ich war völlig geschockt“, fasst Sonja Wagner die schrecklichen Ereignisse zusammen.
Schnelle und unkomplizierte Hilfe von den Kollegen
Die Schadensberichte lösten unter den Kollegen in der Klinik große Betroffenheit aus: „Uns war sofort allen klar, dass wir unkompliziert und schnell helfen wollten“, berichtet Hatho Reiser, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Kiliani-Klinik. Drei Wochen lang sammelten die Kilianis, wie sich die Mitarbeiter der Rehaeinrichtung nennen, Geld für die drei betroffenen Kollegen. Zusammen kamen 2.105,40 Euro. „Die Geschäftsführung aus Köln hat dann noch mal 2.394,60 Euro draufgelegt, sodass wir letzte Woche jedem Mitarbeiter 1.500 Euro auszahlen konnten“, freut sich Reiser.
Besonderes Zeichen der Solidarität
Die sehen heute wieder etwas mehr Licht am Ende des Tunnels. „Immerhin ist niemand von uns oder unseren Freunden zu Schaden gekommen. Das ist ein großes Glück, das muss man auch sehen. Und die große Hilfsbereitschaft, die wir erfahren haben, war außergewöhnlich“, sagt Kerstin Drdacky. Ihr Dank gelte insbesondere den Arbeitskollegen, dem Betriebsrat der Klinik und der Geschäftsführung in Köln. „Das war in einer Notlage ein ganz besonderes Zeichen der Solidarität. Das hat mich sehr berührt.“
