(openPR) Das freiwillige Übereinkommen von Handel und Bundesministerium führt zu einer drastischen Reduzierung des Konsums von Plastiktüten. Aber was bedeutet das für Unternehmen und welche Alternativen gibt es? Dieser Artikel zeigt Möglichkeiten auf, den verminderten Plastiktütenverbrauch zu kompensieren.
Seit wann kosten Plastiktüten eigentlich Geld?
Seit diesem Jahr haben sich viele Unternehmen zusammen mit dem Bundesministerium darauf geeinigt, keine kostenlosen Plastiktüten mehr anzubieten. Ziel dieser Übereinkunft ist es, den neuen EU Richtlinien zu entsprechen, die einen Jahresverbrauch von 40 Plastiktüten pro Bürger bis Ende 2025 anstreben und somit die Umwelt zu schonen.
Kunststofftragetaschen gibt es in vielen Geschäften nach wie vor, aber in immer mehr eben nicht mehr gratis, wodurch sich der Verbrauch um bis zu 90 % reduziert hat.
Verschwinden Kunststofftragetaschen komplett vom Markt?
Dass der Verkauf von Tüten und Tragetaschen aus Plastik vollkommen eingestellt wird, ist unwahrscheinlich, immerhin würde das für den Einzelhandel enorme Einbußen bedeuten. Nicht jeder Kunde ist gewillt Baumwoll- oder Papiertragetaschen zu kaufen, da diese oft einen höheren Preis haben, als das Pendant aus Plastik.
Zudem gibt es auch Kunststofftragetaschen die aus Bio- oder Recyclingfolie hergestellt werden und somit weniger belastend für die Umwelt sind. Ein Anbieter solcher Tragetaschen ist u. a. das Unternehmen JD-Paperdesign aus Bielefeld http://www.jd-paperdesign.de, dort wird u. a. Folie genutzt, die mit dem blauen Engel versehen ist.
Sehr beliebt sind auch die sogenannten Permanenttragetaschen, auch Woven bzw. Non Woven Taschen genannt, da diese über eine hohe Traglast verfügen, häufig wiederverwendet werden können und oftmals ansprechend und modern bedruckt sind.
Papiertragetaschen mit Druck
Die Unternehmen stellen sich um und setzen, neben Permanenttaschen, immer mehr auf Papiertragetaschen. Auch wenn die Verbraucher bereits jetzt merklich öfter ihre eignen Taschen mitbringen, können und wollen Händler nicht auf das günstige Werbemittel verzichten.
Aus Sicht des Unternehmers dient eine Tüte nicht nur der reinen Verpackung einer Ware, es handelt sich in den meisten Fällen um Kunststoff- oder Papiertragetaschen mit Druck, z. B. dem eignen Logo und bietet somit eine kostengünstige Werbefläche, die von vielen potenziellen Kunden gesehen wird.
Aber auch hier sollten Unternehmer und Kunden auf die Qualität der Papiertragetaschen achten. Nur weil sie nicht aus Plastik bestehen, sind sie noch lange nicht umweltfreundlich.
Im Idealfall greifen Hersteller von bedruckten Tüten auf Papiere zurück, die als umweltfreundlich zertifiziert werden. FSC (Forest Stewardship Council) ist z. B. ein solches Gütesiegel und bestätigt eine umweltfreundliche, sozialförderliche sowie ökonomisch tragfähige Bewirtschaftung von Wäldern. Auf http://www.jd-paperdesign.de/papiertragetaschen/ wird beispielsweise die Herstellung mit FSC zertifiziertem Papier angeboten. Um sicher zu gehen, sollten Auftraggeber die Hersteller gezielt auf umweltfreundliche Materialien ansprechen, wenn es dazu keine Informationen auf der Hompage gibt.
Wie geht es weiter?
Auch wenn Deutschland das EU Richtlinien Ziel für 2019, von 90 Tüten pro Jahr und Bürger, mit derzeit rund 70 Tüten, bereits unterschritten hat, ist es noch ein langer Weg, bis wir auch am Ziel von nur 40 Taschen pro Jahr angekommen sind.
Händler müssen sich jedoch keine Sorgen machen, auch wenn die herkömmliche Plastiktüte irgendwann komplett aussterben sollte, auf Papiertragetaschen mit Druck oder bedruckte Permanenttragetaschen kommen Logos und Slogans ebenfalls wunderbar zur Geltung und erreichen viele potenzielle Kunden.
Gemeinsam zum Ziel
Um die vom Europäischen Parlament gesteckten Ziele zu erreichen, müssen Verbraucher und Unternehmer zusammenarbeiten. Händler sollten auf bedruckte Papiertragetaschen, Permanent- oder Baumwolltragetaschen umsteigen und Verbraucher sollten sich daran gewöhnen, Tüten nicht nach einmaliger Nutzung in den Müll wandern zu lassen.
Auch wenn es für den Moment eine große Umstellung bedeutet, im Endeffekt profitieren alle davon.













