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Himmlisches Glockenspiel fürs Trierer Theater

21.07.201608:47 UhrKunst & Kultur
Bild: Himmlisches Glockenspiel fürs Trierer Theater

(openPR) Himmlisches Glockenspiel fürs Trierer Theater
Eine Spendenaktion der Theaterfreunde gemeinsam mit dem Philharmoni-schen Orchester der Stadt Trier zur Anschaffung einer Celesta
Kaum jemand kennt den Namen des Instruments, aber alle Musikfreunde ha-ben die himmlischen Klänge zum anmutigen Tanz der Zuckerfee in der berühm-ten Nussknacker Suite im Ohr. Damit dieser Klang künftig auch im Trierer Thea-ter erklingen kann, lädt die Gesellschaft der Freunde des Trierer Theaters zu ei-ner Spendenaktion ein und stellt das Startkapital von 4.500 Euro.


Die Celesta ähnelt einem Harmonium. Der unverwechselbare Klang des Tasten-instruments wird durch seine ganz besondere Mechanik erzeugt: Durch Tasten-druck wird ein Filzhammer ausgelöst, der von oben auf eine Klangplatte aus Stahl schlägt. Unter der Klangplatte befindet sich ein Resonator aus Holz. *
Die Töne einer Celesta ähneln einem Glockenspiel, allerdings mit einer viel wei-cheren Klangfarbe. Der Name kommt vom französischen Céleste, was „die Himmlische“ bedeutet - eine Anspielung auf den zarten Klang des Instrumentes. Wikipedia weist darauf hin, dass die Celesta Nr. 1, ein Orchestermodell, zum er-sten Mal auf der Weltausstellung in Paris 1889 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Tschaikowski war 1891 vom einzigartigen Klang der Celesta fasziniert und bestellte sofort ein Instrument. Als Teil seiner Nussknacker Suite komponierte Tschaikowski den Tanz der Zuckerfee mit dem weltberühmten Solopart für die Celesta. Die Weltpremiere dieses Balletts im Mariinsky Theater in St. Petersburg im Dezember 1892 bedeutete den internationalen Durchbruch des Instruments. Seitdem hat der Klang der Celesta zahlreiche nachfolgende Komponistengenera-tionen fasziniert, so auch Benjamin Britten.
Brittens Oper „A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM“ ist die erste Produktion der kommenden Spielzeit am Theater Trier. Für diese Produktion benötigt General-musikdirektor Victor Puhl eine Celesta. „Das Instrument lässt sich durch keine günstige Alternative ersetzen, da es von substantieller Bedeutung in dieser Oper ist,“ so Puhl. Eine hauseigene Celesta würde nicht nur in Brittens Oper, sondern auch in zwei weiteren Produktionen des Theaters erfolgen, sowohl im Musik-theater (HERZOG BLAUBARTS BURG von Bèla Bartók, Premiere 16. Februar 2017) als auch im 8. Sinfoniekonzert am 8. Juni 2017.
Die Anschaffung eines Instruments hängt von seinem Status (gebraucht oder neu), aber auch den entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten ab. Ein mate-rieller Mehraufwand lässt sich in der neuen Spielzeit nur mit Unterstützung stemmen. Ein Neuinstrument würde ca. 30.000 Euro kosten. Eine gebrauchte Ce-lesta kostet schätzungsweise ca. 10.000 bis 15.000 Euro. Victor Puhl: „Beides ist auf lange Sicht rentabler, als eine Celesta zu leihen, wobei die Mietkosten pro Spielzeit bei ca. 10.000 € liegen würden.“ Der Ankauf eines Instruments sollte im Juli, spätestens jedoch im August erfolgen, da Ende September die Premiere für A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM angesetzt ist.
Die Gesellschaft der Freunde des Theaters Trier e.V. stellt einen Sockelbetrag in Höhe von 4.500 Euro aus dem Förderetat zur Verfügung und lädt alle Theater-freunde ein, sich zu beteiligen. Wer die Anschaffung der Celesta mit unterstützen möchte, kann auf das Konto des gemeinnützigen Fördervereins spenden, erhält dafür eine steuermindernd wirkende Zuwendungsbescheinigung (IBAN-Nr.: DE94 585501300000930370 BIC: TRISDE55).
Hiltrud Zock, Vorsitzende der Trierer Theatergesellschaft: „Nachdem Victor Puhl mir vom Bedarf einer Celesta erzählt und den Einsatz dieses außergewöhnlichen Instruments beschrieben hatte, haben wir im Kuratorium einstimmig entschie-den, dass wir hier genau an der richtigen Stelle helfen können. Die Anschaffung des Instrumentes ist eine nachhaltige Förderung, die unserem Theater für viele Jahre bessere Möglichkeiten im Konzertbereich und im Musiktheater erschließen wird. Sie ist daher ganz im Sinne unserer rund 400 Mitglieder.“ In diesem Jahr haben die Theaterfreunde bereits mit 10.000 Euro die neue Kinderbühne, den Trierer Musical Award und das Elevenprogramm gefördert.
„Neben unseren Mitgliedsbeiträgen erhalten wir immer wieder Zuwendungen von Menschen aus der Region, denen das Theater am Herzen liegt,“ so Zock. „Hier ist eine gute Gelegenheit, dass wir uns gemeinsam für eine sinnvolle An-schaffung einsetzen, die unser Theater als Kulturgut weit über 10 Jahre stärken wird.“
* Die Celesta wurde im Jahre 1886 von Victor Mustel in Paris erfunden und von ihm beim dortigen Patentamt auch im selben Jahr patentiert. In diesem Patent ist auch der Name Celesta festgelegt, den sich Victor Mustel eigens für dieses neue Instrument ausgedacht hatte. In seinem Patent weist Victor Mustel ausdrücklich darauf hin, dass sich die Celesta-Mechanik elementar von einer Klavier-Mechanik (die Hämmer schlagen die Seiten von der Seite an) oder einer Flügel-Mechanik (die Hämmer schlagen die Saiten von unten an) unterscheidet. (Schiedmeyer)

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