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Digitalisierung fordert Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Bild: Digitalisierung fordert Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
Die Sprecher des FALK Jubiläumsforums
Die Sprecher des FALK Jubiläumsforums

(openPR) Wirtschaftsprüfungs- ,Steuer- und Unternehmensberatungsgesellschaft FALK & Co feiert 80. Geburtstag mit Fachforum

Heidelberg, 1. Juli 2016 – Die Digitalisierung ist der Schlüssel für die Zukunft. Aber Deutschland hinkt in der digitalen Transformation hinterher. Es mangelt sowohl an der digitalen Infrastruktur als auch an einem digitalen Unternehmertum. Das waren die zentralen Aussagen des Jubiläumsforums zum 80. Geburtstag der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung FALK & Co. EU-Kommissar Günther Oettinger forderte auf, die Breitbandnetzte auszubauen und die Funklöcher in den Mobilfunknetzen zu schließen.



Gerhard Meyer, der im Management-Team für die Außendarstellung zuständige Geschäftsführer von FALK & Co, verbreitete bei den 250 Gästen in der Print Media Academy in Heidelberg Aufbruchsstimmung: „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“ Mit den Worten Thomas Morus‘ fand er den passenden Bogen, um Tradition und Moderne zu verbinden. 80 Jahre ein Wegbegleiter für seine Kunden zu sein, sei eine sehr lange Zeit. Dafür gelte es, Danke zu sagen. Mit dem Jubiläumsforum wolle FALK & Co sich der Zukunft zuwenden und die Flamme weitertragen. Die digitale Transformation, Digitalisierung und Big Data sorgten für eine Umwälzung bestehender Standards. Die Begriffe seien mehr als bloße Schlagwörter im Dschungel der Neologismen.

EU-Kommissar Günther Oettinger forderte Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf, die sich bietenden Chancen der Digitalisierung zu ergreifen und die digitale Infrastruktur zu verbessern. „Wenn ich mit dem Auto durch Deutschland fahre, weiß ich mit verbundenen Augen, wo ich bin, den Funklöchern sei Dank“, so Günther Oettinger. Deutschland müsse deshalb so schnell wie möglich das Glasfasernetz ausbauen und das mobile G5-Netz einführen. „Wir sollten statt der Schlaglöcher in den Straßen, lieber die Funklöcher in den Netzen stopfen“, so der EU-Kommissar. Denn die digitale Transformation und Industrie 4.0 funktionierten nur mit flächendeckendem Breitband-Internetzugang. Dieser Wettbewerbsfaktor spiele auch im Werben um die klugen Köpfe eine Rolle. „Nur mit freiem WLAN, immer und überall, erreichen Firmen und Städte die digitale Elite von morgen“, so Prof. Dr. Claus Heinrich, CEO der sovanta AG und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Metropolregion Rhein-Neckar. An den anwesenden Heidelberger OB Prof. Dr. Eckart Würzner richtete er die Aufforderung, in einer weltoffenen Wissenschaftsstadt wie Heidelberg für freies W-LAN zu sorgen.

Nicht minder wichtig sei der verantwortungsvolle Umgang mit Daten. „Entscheidend ist, was wir aus den Daten machen und wie wir diese nutzen“, so der SAP-Innovationsmanager Rolf Schumann. Zusammen mit dem Sportjournalisten Prof. Dr. Michael Steinbrecher von der TU Dortmund arbeiteten die Autoren des preisgekrönten Wirtschaftsbuches „Update“ die Chancen aber auch die Gefahren der Digitalisierung unterhaltsam heraus. Die Digitalisierung vereinfache Abläufe im Privat- und Geschäftsleben. Mithilfe moderner Activity-Tracker sei es heute beispielsweise möglich, Herzfrequenz, Blutdruck oder getätigte Schritte aufzuzeichnen. Ein Patient könne diese dem behandelnden Arzt zuspielen und dieser individuelle Handlungsempfehlungen geben. Aber solche persönlichen Daten sollten natürlich nicht in die falschen Hände geraten. „Wir müssen dennoch Schluss mit der Hypersensibilisierung machen. Vielmehr brauchen wir eine Balance zwischen Nutzung und Schutz der Daten“, forderte EU-Kommissar Oettinger. Dafür bedürfe es aber keiner Datensicherheitsgesetze aus Baden-Württemberg, sondern einheitlicher EU-Gesetze für den digitalen Binnenmarkt.

Die digitale Transformation verändert Märkte und Unternehmen. Neue, digitale Geschäftsmodelle à la Uber, Netflix & Co machen den etablierten Playern zu schaffen. Diese müssen ihre Geschäftsmodelle an das digitale Zeitalter anpassen und dabei aber weiter auf ihre bisherigen Stärken setzen. Die Daten sind die Grundlage für diese Digitalisierung. „In den Unternehmen liegen immer mehr und bessere Daten vor. Diese müssen nur ausgewertet werden“, fordert Statistik-Professorin Frauke Kreuter von der Universität Mannheim. Dem pflichtet Wolf Lichtenstein, CEO der DACH-Region des Softwareherstellers SAS, bei. „Mehr denn je ist es heute eine Managementaufgabe, die richtigen Fragen zu stellen, vorhandene Daten zu analysieren sowie daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.“ Das Fazit aus beiden Vorträgen war, dass Big Data kein Selbstläufer ist und hierfür gut ausgebildete Mitarbeiter benötigt werden.

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