(openPR) Zorniger Revoluzzer und ironisch-entspannter Flaneur - Konstantin Wecker ist beides. Und noch vieles mehr. "Ich bin ein linker Poet, aber ein undogmatischer", hat er einmal erklärt. Es ist logisch, dass das Urteilen, Kritisieren, das Austeilen, aber auch Einstecken von Fall zu Fall geschehen muss. Konstantin Wecker politisiert nicht pauschal.
Er erzählt Geschichten, und davon gibt es bekanntlich viele. Eine dieser Geschichten ist beispielsweise die vom "Willi", den man erschlagen hat und der unter allerlei Reflexionen über die Gesellschaft, in der wir leben, zu Grabe getragen wird. Diese Geschichte entstand bereits 1977. Eine andere ist die von der "Flaschenpost", die ein kleiner Junge aus der Dritten Welt ab in die reicheren Länder schicken will mit einer klaren Botschaft: "Hallo, wir sind's! Wir kommen!" Gedanken zur Globalisierung à la Konstantin Wecker. Die "Flaschenpost" erschien übrigens 2005 auf seinem Album "Am Flussufer". Die Jahreszahlen hätte man aber beinahe auch vertauschen können, so zeitlos sind die tief unter die Haut gehenden Songs. Und dazwischen: Leise und laute Lieder. Politische Lieder.
Es ist höchste Zeit diesem aufrüttelnden Liedermacher Tribut zu zollen - für die Klarheit seiner Gedanken, seine Poesie und seine Entschlossenheit. Die Kopplung "Politische Lieder" reflektiert über 30 Jahre der Arbeit des Konstantin Wecker. Jahre der Aufruhr, der Rauhbeinigkeit, Jahre des Muts und der Verzweiflung. Aber auch Jahre der Hoffnung und der neuen Perspektiven. Jahre der politischen Lieder. Es ist kein klassisches "Best Of", das wir da in den Händen halten. Aber vielleicht schon ein bisschen das Beste. Es ist der Dialog zwischen Gestern und Morgen, zwischen alten und neuen Ängsten und zwischen dem Menschen und seiner Gesellschaft. Die Bestandsaufnahme einer künstlerischen Ideologie.
Quelle: Tobias Reitz Sony BMG
CD 82876858472
VÖ am 16.06.2006
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Linktipps:
www.wecker.de
www.ariola.de
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Quelle: Sony BMG
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