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Design for Space - Soviet and Russian Mission Patches

14.06.201617:10 UhrKunst & Kultur
Bild: Design for Space - Soviet and Russian Mission Patches

(openPR) Den weißen Helm Jurij Gagarins zierten die kyrillischen Buchstaben CCCP – in strahlender roter Farbe. Die werbewirksamen Bilder des ersten Menschen im Weltraum gingen 1961 um die Welt. Gagarin flog jedoch nur mit militärischen Abzeichen, doch bald schon sollte sich eine neue Gattung der politischen Kunst entwickeln. So ist wohl die Friedenstaube eine besondere Botschaft, mit der Valentina Tereshkova 1963 ins All flog. Seitdem wurden die gestickten Embleme auf den Raumfahrtanzügen der Besatzungsmitglieder zu einer eigenständigen Form der politischen Kunst. Motiv, Form und Farbe, an welcher Stelle am Raumanzug und zu welchem Anlass sie angebracht wurden – diese heraldische Tradition hat sich bis heute bei allen Weltraummissionen in Ost und West erhalten.

Der Band Design for Space dokumentiert eine seltene Sammlung von fast 250 Missionsabzeichen, die von sowjetischen und russischen Kosmonauten sowie von ihren internationalen Kollegen getragen wurden, wenn sie zusammen in den Weltraum reisten. Alexander Glushko, einer der führenden Spezialisten in der Geschichte der bemannten Raumfahrt und Raketentechnik in Russland, katalogisiert erstmals die teilweise vergessenen, aus verschiedenen Archiven zusammengetragenen Embleme. Ob abstrakte Symbole oder figürliche Darstellungen wie der französisch-russische „Sternenmann“ von 1982 oder „Buddhas Rad“ der russisch-indischen Mission von 1984: die zahlreichen Variationen der Motive und Formen sind Teil eines komplexen, oft widersprüchlichen Systems. Sie sollten die Bedeutung des Heldentums in der sowjetischen Gesellschaft und zugleich eine Wertschätzung der Leistungen ausdrücken. Diese Sammlung liefert viele historische Hintergrundinformationen und verfolgt die Entwicklung der sowjetischen und russischen Symbole. Zudem zeigt Glushko die Abzeichen zusammen mit seltenen Fotografien der Raumfahrt-Mannschaften, sodass die Zuordnung leichter fällt. So schafft dieses Buch eine Grundlage für die Deutung der kosmischen Heraldik, die eng mit der russischen Raumfahrtgeschichte verknüpft ist.

Das Buch begeistert Weltraum-Enthusiasten, Kulturhistoriker und Heraldik-Experten gleichermaßen. Vertiefende Lektüre zum Thema bieten der Band Architektur für die russische Raumfahrt und eine Monografie über die Weltraumarchitektin Galina Balaschowa, die neben Raumschiffen auch das wahrscheinlich bekannteste Emblem entworfen hat: für den sowjetisch-amerikanischen Apollo-Sojus-Flug 1975.
Alexander Glushko

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