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Architekturführer Iran

10.06.201617:02 UhrKunst & Kultur
Bild: Architekturführer Iran

(openPR) Isfahan, Shiraz, Teheran: Diese Städte mit den orientalisch klingenden Namen und einer langen Geschichte könnten sich bald zu beliebten Reisezielen entwickeln. Nach dem Ende jahrelanger Sanktionen ist der Iran inzwischen ein begehrter Partner für Industrie und Handel geworden – und damit auch wieder ein Reiseziel.



Der Iran verfügt über eine der ältesten, über 4.000 Jahre zurückreichenden Stadtkulturen. Im Architekturführer Iran begibt sich der Autor und Architekt Thomas Meyer-Wieser anhand von knapp 300 Bauten und Projekten in Isfahan, Shiraz und Teheran, die sich je nach Herrscherdynastie als Hauptstadt abwechselten, auf Spurensuche nach der iranischen Architektur. Seit 642, der islamischen Eroberung, wurde die persische Baukultur, die Architekten und Künstler bis nach Zentralasien im Norden und Indien im Osten beeinflusste, überformt. Trotz ständiger Veränderungen weist sie wie in kaum einem anderen orientalischen Land eine so eigenständige städtebauliche und architektonische Entwicklung auf, die einen wesentlichen Beitrag zur Weltarchitektur darstellt. Im Fokus des Buches steht besonders die Identität der iranisch-islamischen Baukunst, die sich seit dem Herrschaftsantritt der Safaviden im Jahr 1501 selbstbewusst behauptet hat. Deren wirtschaftlich robustes und politisch stabiles Staatswesen, das bis in die heutige Zeit hinein wirkt, benötigte für den florierenden Handel eine funktionierende Infrastruktur – das zeigte sich in einem neuen architektonischen Ausdruck, der sich besonders in Isfahan manifestiert. Meyer-Wieser verfolgt den Weg der Architektur und ihre Verflechtung in Politik und Wirtschaft weiter bis nach Shiraz und schließlich zur modernen, der heutigen Hauptstadt Teheran. Er nimmt seine Leser mit zu Ausflügen in die persische Gartenarchitektur, die die Idee der Stadt vorwegnahm, in die Frühgeschichte des persischen Reiches, zur Architektur der iranischen Revolution und stellt die junge Architektengeneration der heutigen Islamischen Republik Iran vor.

Dieser Architekturführer vermittelt Reisenden ebenso wie Daheimgebliebenen einen Überblick über die Geschichte der iranischen Architektur im Gesamtkontext der politischen, wirtschaftlichen und ideologischen bzw. religiösen Entwicklungen des persischen Landes – und fügt zusammen, was hierzulande allenfalls bruchstückhaft bekannt ist.

Weitere Spuren islamischer Architektur im Nahen Osten können interessierte Leser in den Architekturführern Kairo, Istanbul und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Juni 2016) verfolgen.

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