(openPR) Das ist ein Rekordergebnis: 110 Teilnehmer am Wasserbenchmarking NRW. Damit ist es das Projekt mit der höchsten Beteiligungsquote unter den Landesprojekten. Bei der Abschlussveranstaltung der 8. Projektrunde am 2. Juni in Köln sparte Gerhard Odenkirchen bei seinen Grußworten aus Sicht der Landesregierung auch nicht mit Lob. Anerkennend äußerte sich über die Anzahl der Teilnehmer und die Ergebnisse. Mit fast 60 Gästen war die Veranstaltung wieder einmal gut besucht.
Die Wasserversorgungsinfrastruktur darf nicht wie die Leverkusener Brücke enden
Odenkirchen erklärte auch die Schwierigkeiten beim Start vor fast zehn Jahren: „Anfangs sahen im Benchmarking viele nur eine Plattform der Großen, um kleine Wasserversorger zu übernehmen. Heute sind wir von solch einem Akzeptanzproblem weit entfernt. Er rief daher auch die kleinen Unternehmen auch, sich noch stärker zu beteiligen.“
Aber auch eine Sorge äußerte er: „Die Netzerneuerungsrate und die Investitionen in der Trinkwasserversorgung bewegen sich seit drei Jahren auf ein zunehmend geringeres Niveau zu.“ Die Rohrnetze müssten weit über 100 Jahre halten, um die Erneuerungsrate zu rechtfertigen. Das sei eine falsche Richtung. Er appellierte daher an die Anteilseigner der Wasserversorger, bei den Ausschüttungen mehr Zurückhaltung zu üben, damit mehr investiert werden können, denn die Infrastruktur sollte nicht kurzfristiger Gewinnausschüttung geopfert werden.
Ein Weg, der auch zu mehr wirtschaftlicher Nachhaltigkeit bei der Wasserversorgung führt, ist die Umstellung des Entgeltsystems auf höhere Grundpreise. Damit erhalten die Unternehmen mehr Planungssicherheit und sind gegen Nachfragerückgänge gerüstet. Das Systempreismodell der RWW wird deshalb als wegweisend betrachtet.
Da das Ende eines Projektes stets der Beginn des nächsten ist, wurden die Teilnehmer und die VertreterInnen der interessierten Neueinsteiger aufgerufen, sich für die nächste Runde anzumelden.
Weitere Details auf dem Informationsportal www.lebensraumwasser.com








