openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Profitables Ende der Sanktionen: Ceresana untersucht erstmals die Petrochemie-Branche des Iran

Bild: Profitables Ende der Sanktionen: Ceresana untersucht erstmals die Petrochemie-Branche des Iran
Marktstudie Petrochemikalien und Kunststoffe – Iran
Marktstudie Petrochemikalien und Kunststoffe – Iran

(openPR) Im Januar 2016 haben die Vereinten Nationen und die Europäische Union zahlreiche Sanktionen gegen den Iran aufgehoben: Ein Land mit über 75 Millionen Konsumenten kehrt nun auf den Weltmarkt zurück; schrittweise normalisieren sich die Wirtschaftsbeziehungen. Davon können alle Branchen profitieren, besonders aber die petrochemische Industrie, denn der Iran hat große Öl- und Erdgas-Vorkommen. Pünktlich zur 10. „IranPlast“-Fachmesse in Teheran hat das Marktforschungsinstitut Ceresana erstmals den Markt für petrochemische Produkte im Iran umfassend analysiert: von den Grundstoffen über Derivate und Zwischenprodukte bis hin zu Kunststoffen.



Massiver Kapazitätsausbau

Die petrochemische Industrie im Iran wurde in den vergangenen Jahren stark ausbaut. Die gesamten Produktionskapazitäten für Methanol, Ethylen, Propylen, Butadien/Butylen, Aromaten und den entsprechenden Derivaten erreichten im Jahr 2015 über 31 Millionen Tonnen. Die Anlagen zur Herstellung von Ethylen machten davon mehr als 23 Prozent aus. Fast 17 Prozent der Kapazitäten entfallen auf direkte Ethylen-Derivate, wie z.B. Ethylendichlorid (EDC) und Ethylenglykol. Iranische Fabriken können auch zum Beispiel pro Jahr 4,8 Millionen Tonnen der drei wichtigen Polyethylen-Kunststoffsorten LDPE, LLDPE und HDPE produzieren. Weitere petrochemische Anlagen sind bereits im Bau. Bis zum Jahr 2023 sollen noch mindestens 36 Millionen Tonnen an Kapazitäten hinzukommen.

Wachsender Export nach Europa

Obwohl der Iran einer der größten Binnenmärkte für petrochemische Produkte im Mittleren Osten ist, liegt der Fokus für viele iranische Unternehmen auf dem Export. Im Jahr 2015 haben sie rund 6,8 Millionen Tonnen petrochemische Produkte ausgeführt. Ceresana erwartet, dass sich dieses Volumen bis zum Jahr 2023 nahezu verdoppeln wird. Derzeit exportieren iranische Hersteller vor allem Methanol – im vergangenen Jahr waren es fast 3,4 Millionen Tonnen. Das zweitwichtigste Exportprodukt war Polyethylen-HDPE. Der Großteil davon geht bislang nach China. Die Analysten von Ceresana rechnen nicht damit, dass der aktuell hohe Importbedarf Chinas anhalten wird. Für den Iran ergeben sich jedoch neue Exportmöglichkeiten, vor allem nach Europa und in weitere asiatische Länder. Deshalb bemüht sich der Iran derzeit, zahlreiche angefangene Bauten petrochemischer Anlagen mit der Unterstützung von ausländischen Investoren fertig zu stellen.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet einen Überblick über den Markt für petrochemische Produkte und Kunststoffe im Iran. Es werden Daten zur aktuellen und zukünftigen Produktion, zu Kapazitäten und Handel geliefert.
In den Kapiteln 2 bis 6 wird jeweils der iranische Markt für Methanol, Ethylen, Propylen, Butadien/Butylen und Benzol/Toluol/Xylol dargestellt. Dabei wird auf die entsprechenden nachgelagerten Produkte eingegangen, besonders auf Kunststoffe wie Polyethylen, Polyvinylchlorid (PVC), Polypropylen und Polystyrol. Wichtige Kennzahlen und Prognosen zu Verbrauch, Produktion, Kapazitäten und Handel werden für die Jahre 2007 bis 2023 geliefert.
Kapitel 7 bietet als nützliches Herstellerverzeichnis Profile der Petrochemie-Produzenten im Iran. Diese sind übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Eigentümerstruktur, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Jedes Profil enthält spezifische Informationen zur Wertschöpfungskette sowie aktuelle und geplante Produktionskapazitäten.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/petrochemikalien-kunststoffe-iran/

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 904501
 208

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Profitables Ende der Sanktionen: Ceresana untersucht erstmals die Petrochemie-Branche des Iran“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CERESANA

Bild: Grüne Perspektiven: Ceresana untersucht den europäischen Markt für bio-basierte Farben und LackeBild: Grüne Perspektiven: Ceresana untersucht den europäischen Markt für bio-basierte Farben und Lacke
Grüne Perspektiven: Ceresana untersucht den europäischen Markt für bio-basierte Farben und Lacke
Zurück zu den Wurzeln? Natürliche Farbstoffe wurden in der Bauindustrie lange durch Acryl-, Vinyl- und andere Kunststoff-Farben verdrängt. Jetzt werden nachwachsende Rohstoffe im Zeichen von Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft wieder entdeckt. Bisher machen Bio-Beschichtungen nur einen kleinen Teil des gesamten Farben- und Lack-Verbrauchs aus. Ihr Absatz nimmt aber deutlich zu: Die neue Ceresana-Marktstudie „Bio-basierte Farben und Lacke – Europa“ prognostiziert, dass die europäische Nachfrage dafür in den nächsten zehn Jahren auf rund 6,6 Mi…
Bild: Bio-Dämmstoffe sprießen: Ceresana-Marktstudie zu nachwachsenden Isoliermaterialien in EuropaBild: Bio-Dämmstoffe sprießen: Ceresana-Marktstudie zu nachwachsenden Isoliermaterialien in Europa
Bio-Dämmstoffe sprießen: Ceresana-Marktstudie zu nachwachsenden Isoliermaterialien in Europa
Die grüne Konkurrenz für Kunststoffschaum und Mineralwolle wächst: Holzfasern, Schafwolle und andere Dämmstoffe aus erneuerbaren Rohstoffen erreichen in Europa aktuell einen Marktanteil von insgesamt 6,5 %, in manchen Ländern sogar schon mehr als 12 %. Ceresana hat den europäischen Markt für nachhaltige Dämm-Materialien untersucht, die in der Bauindustrie vor allem zur Wärmedämmung, aber auch als Kälteisolierung, Schallschutz oder Feuchtepuffer gebraucht werden. Die neue, bereits zweite Ausgabe der Marktstudie zu biobasierten Dämmstoffen prog…

Das könnte Sie auch interessieren:

„ Bereiten Sie sich auf die Zeit nach den Iran-Sanktionen vor"
„ Bereiten Sie sich auf die Zeit nach den Iran-Sanktionen vor"
… Handel, Bergbau und Landwirtschaft ermutigte in einem Vortrag vor Mitgliedern der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V. in Hamburg, deutsche Unternehmen sich auf eine Zeit nach den Sanktionen vorzubereiten. „ Es gibt Hoffnung, dass die Tage der Sanktionen vorbeigehen“, so der Präsident der Iran – Kammer vor ca. 100 geladenen Wirtschaftsvertretern und …
Bild: Goldener Herbst für die Chemie-Industrie: Optimistische Chemie-Branche – CIM-Barometer bei 12,6 PunktenBild: Goldener Herbst für die Chemie-Industrie: Optimistische Chemie-Branche – CIM-Barometer bei 12,6 Punkten
Goldener Herbst für die Chemie-Industrie: Optimistische Chemie-Branche – CIM-Barometer bei 12,6 Punkten
Die Herbstumfrage von Ceresana Research zeigt ein optimistisches Stimmungsbild in hart umkämpften Märkten auf. Zunehmender Wettbewerbsdruck und ein umfangreicher Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsausgaben werden in den kommenden Monaten das Geschehen auf den weltweiten Chemie-Märkten dominieren. Chemiebranche weiter auf Wachstumskurs Trotz makroökonomisch …
Bild: Biokunststoffe florieren - neue Studie von Ceresana ResearchBild: Biokunststoffe florieren - neue Studie von Ceresana Research
Biokunststoffe florieren - neue Studie von Ceresana Research
… der Krise konnten die Hersteller von biologisch abbaubaren Kunststoffen im vergangenen Jahr ein moderates Wachstum verzeichnen“, erläutert Oliver Kutsch, Geschäftsführer von Ceresana Research. Verheißung oder Überschätzung? Eine aktuelle Studie von Ceresana Research analysiert die Märkte für Polymere, die biologisch abbaubar sind. Die Erwartungen an …
Bild: Ethylen im Aufschwung – Ceresana Research veröffentlicht neue MarktstudieBild: Ethylen im Aufschwung – Ceresana Research veröffentlicht neue Marktstudie
Ethylen im Aufschwung – Ceresana Research veröffentlicht neue Marktstudie
… dient vor allem der Kunststoffproduktion. Dass sich die Ethylen-Hersteller von dem massiven Einbruch des Jahres 2009 wieder erholen, zeigt eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana Research. „Bis zum Jahr 2017 wird der weltweite Ethylen-Umsatz das Niveau des bisherigen Rekordjahres 2008 wieder erreichen, das heißt, mehr als 160 Milliarden …
Nagoya Corp – Preisanstieg von Brent Erdöl.
Nagoya Corp – Preisanstieg von Brent Erdöl.
Nagoya Corp hat Brent Erdöl Terminpreise über die $116 Grenze steigen gesehen, auf Basis von den Sanktionen gegen Iran,und die von dem kalten Wetter in Europa begründete Nachfrage, was eine Prämie für Brent gegen Amerikanisches Erdöl von etwas $ 19/Barrel bedeutet. Die Iranischen Sanktionen könnten die mittelöstlichen Versorgungslinien destabilisieren …
Bild: Michael Oehme: EU wehrt sich gegen US-Sanktionen gegen den IranBild: Michael Oehme: EU wehrt sich gegen US-Sanktionen gegen den Iran
Michael Oehme: EU wehrt sich gegen US-Sanktionen gegen den Iran
Auf die Wiedereinsetzung der US-Sanktionen gegen den Iran hat die EU mit Widerstand reagiert St.Gallen, 10.08.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Kommunikationsexperte Michael Oehme mit dem Thema US-Sanktionen gegen den Iran. „Die Außenminister planen sogar, ein altes Abwehrgesetzt wieder in Kraft treten zu lassen, um die europäischen Unternehmen …
Bild: Einigung im Atomstreit mit dem IranBild: Einigung im Atomstreit mit dem Iran
Einigung im Atomstreit mit dem Iran
Was können das Abkommen über die Nutzung der Atomenergie des Iran und das Ende der Sanktionen für den Iran selbst und den Nahen Osten bedeuten? Die Vertreter Deutschlands sowie der fünf UN-Vetomächte (China, Frankreich, Großbritannien, Russland, USA) haben sich mit dem Iran im Atomstreit einigen können. Nachdem der Streit nach nun 13 Jahren beendet ist, …
Arnold Schwerlast: Als Logistikexperte in den Iran
Arnold Schwerlast: Als Logistikexperte in den Iran
… Geschäftsführer der Arnold Schwerlast GmbH & Co. KG in Rimpar, begleitete als Logistikfachmann die Delegationsreise des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt in den Iran Rimpar. „Noch bestehen internationale Sanktionen im Geschäft mit dem Iran. Wenn sich die Türen für den freien Handel öffnen, darf die deutsche Wirtschaft auf keinen Fall den Sprung auf …
Bild: 10 Jahre Sanktionen haben ein Ende – Boom mit Iran erwartetBild: 10 Jahre Sanktionen haben ein Ende – Boom mit Iran erwartet
10 Jahre Sanktionen haben ein Ende – Boom mit Iran erwartet
Die Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran wird durch Deutsche Unternehmen und Verbände nachdrücklich begrüßt. Wir erleben mit der Aufhebung der Sanktionen ein Ereignis, auf das wir und unsere Mitgliedsfirmen seit 10 Jahren warten, so Michael Tockuss, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer …
Bild: IranPlast 2016: Ceresana bietet Beratung und neue MarktstudienBild: IranPlast 2016: Ceresana bietet Beratung und neue Marktstudien
IranPlast 2016: Ceresana bietet Beratung und neue Marktstudien
Das Ende der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran versetzt viele Branchen in Goldgräberstimmung: Das Land mit über 75 Mio. Einwohnern ist im Besitz reicher Öl- und Gas-Ressourcen und kehrt nun auf den Weltmarkt zurück. Nach fast zehn Jahren Abschottung ist der Nachholbedarf an Investitionen enorm. Besonders deutsche Unternehmen versprechen sich milliardenschwere …
Sie lesen gerade: Profitables Ende der Sanktionen: Ceresana untersucht erstmals die Petrochemie-Branche des Iran