(openPR) • Erstes Rennen nach über 15 Jahren
• Rennkalender mit internationaler Ausrichtung
• Starke Fahrerpaarung beim Langstreckenrennen in Südfrankreich
Über 15 Jahre ist es her, dass ISERT Motorsport das letzte Mal ein Fahrzeug auf der Startgeraden einer Rennstrecke zu einem Rennen aufgestellt hatte. Zu Jahresbeginn hat nun die Geschäftsleitung des Autohaus ISERT mit Autohäusern in Bayreuth, Mainleus und Kronach wieder ein Team ISERT Motorsport zusammengestellt und startet mit verschiedenen Fahrzeugen bei internationalen Rennen.
Uwe Isert, der als technischer Leiter die Fäden in der Hand hat, ist ein sehr erfahrener Motorsportler. Er hat das Team neu aufgebaut und setzt hochkarätige Fahrzeuge für die Fahrer ein. Mit einem Lamborghini Gallardo REX GT3, einem KTM X-Bow GT4, einem McLaren 650S GT3 und dem Prototyp Ligier JS P3 geht das Team ab dieser Saison in ganz Europa auf Punktejagd.
Das Team wird in der ersten Saison an verschiedenen Rennen in unterschiedlichen Rennklassen auf den Rennstrecken in Europa starten.
Los geht es an diesem Wochenende mit dem 420 PS starken und 825kg leichten Ligier JS P3, der in der LMP3-Klasse an den Start geht. Im Rahmen der französischen VdeV-Meisterschaft startet das neu formierte Team zu seinem ersten Rennen und hat eine starke Fahrerkombination mit an Bord. Die beiden Niederländer Nico Pronk und Peter Kox werden sich bei dem 4-Stunden-Rennen auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich den Boliden teilen. Beide sind in den letzten Jahren in verschiedenen GT-Meisterschaften zusammen erfolgreich im Einsatz gewesen.
Peter Kox, der schon seit sehr vielen Jahren Erfolge im Motorsport feiert, kehrt sozusagen in die Wiege seiner Motorsportkarriere zurück. Die Anfänge seiner professionellen Laufbahn hat er im frühen Team ISERT Motorsport erlebt, dazwischen kreuzten sich immer wieder die Bahnen und jetzt ist er maßgeblich mit an der Entwicklung der Fahrzeuge des neuen Teams beteiligt.
Heute beginnen auf dem modernen Circuit Paul Ricard die ersten beiden freien Trainings und morgen wird im Zeittraining der Startplatz für das vierstündige Rennen am Sonntag ab 10:50 Uhr ermittelt.
Uwe Isert (Technischer Leiter): „Wir sind alle sehr aufgeregt und freuen uns riesig, dass wir die Tradition des Team ISERT nach über 15 Jahren wiederaufleben lassen können. Es ist ein tolles Gefühl, wir sind alle hochmotiviert und können es kaum erwarten, dass es bald losgeht. Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind, haben aber keine wirkliche Idee, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen und wie wir uns hier beim Rennen und auch in der weiteren Saison schlagen werden. Sicher ist, dass alle ihr Bestes geben werden und wir so weit wie möglich nach vorne kommen wollen. Wir haben ein professionelles Team zusammengestellt und alle wissen, was zu tun ist.
Bei den Tests konnten wir bisher gute Ergebnisse erreichen. Ziel für dieses Wochenende ist, dass wir ein gutes Qualifying abliefern und das erste Rennen bis zum Ziel durchfahren können. Wir werden es sehen.
Bevor es dann losgeht, möchte ich mich noch ganz herzlich bei allen im Team und allen Partnern bedanken, ohne deren Engagement ein solches Vorhaben nicht zu stemmen wäre. Alle fühlen sich sehr wohl und das ist eine wichtige Voraussetzung, um gute Arbeit leisten zu können.“
Das nächste Rennen findet am nächsten Wochenende auf dem Red Bull Ring in Österreich statt. Matthias Hauer (DEU) und Stéphane Kox (NLD) werden dort mit dem KTM X-Bow GT4 beim X-Bow-Battle an den Start gehen.
Zeitplan VdeV Paul Ricard (FRA)
Freitag, 20. Mai 2016
13:30 – 15:00 | 1. Freie Training
17:30 – 19:00 | 2. Freie Training
Samstag, 21. Mai 2016
13:50 – 14:50 | Zeittraining
Sonntag, 22. Mai 2016
10:50 – 14:50 | Rennen
Interessierte können an diesem Wochenende das Livetiming auf http://www.ris-timing.be/~vdev//paulricard/2016/live.htm verfolgen.
Bildquelle: ISERT Motorsport













