(openPR) WBG verlängert Antragsfrist für den Wilhelm-Weischedel-Fonds bis zum 31. Mai 2016
Darmstadt, 18. Mai 2016: Die Antragsfrist für den Wilhelm-Weischedel-Fonds der WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) wird bis zum 31. Mai verlängert. Der Etat des Fonds beträgt 25.000 Euro. Das Geld wird an die besten wissenschaftlichen Editions- oder Übersetzungsprojekte vergeben, die ohne finanzielle Unterstützung nicht realisiert werden könnten. Auch eine Förderung von Bibliotheken oder wissenschaftlichen Institutionen ist mit dem Geld möglich.
Jährlich fördert der Weischedel-Fonds der WBG mehrere Projekte mit einer Gesamtsumme von 25.000 Euro. Gesucht werden die besten Vorschläge für Editions- und Übersetzungsprojekte, die von wissenschaftlicher Bedeutung sind, sich aber unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht realisieren ließen. Das unabhängige Kuratorium des Wilhelm-Weischedel-Fonds vergibt die Fördermittel beispielsweise für bedeutende wissenschaftliche Editionen und für die Übersetzung wichtiger Werke in die deutsche Sprache. So ist im aktuellen Frühjahrsprogramm des Theiss Verlags der Band „Arten sterben“ von Norman MacLeod erschienen, dessen Übersetzung aus dem Englischen mit Hilfe des Fonds realisiert werden konnte. Auch das Standardwerk über „Die Kreuzzüge“ von Jonathan Riley-Smith wird im Juni 2016 dank des Fonds erstmals auf Deutsch erscheinen können.
Fördervorschläge können bis zum 31. Mai 2016 bei der WBG unter
eingereicht werden. Erbeten ist eine bis zu 5-seitige Projektskizze mit Kalkulation.
Nähere Informationen unter diesem Link: http://www.wbg-wissenverbindet.de/webapp/wcs/stores/servlet/CMSLayoutLeftSidebarView?cmspage=engagement&langId=-3&storeId=10151&catalogId=10051&viewTaskName=CMSLayoutLeftSidebarView&cmsredirect=/site/category/engagement_ebene2/wilhelm_weischedel_fonds.frag
Über den Wilhelm-Weischedel-Fonds
Der Wilhelm-Weischedel-Fonds, der seinen Namen dem Philosophen und WBG-Gründungsmitglied Wilhelm Weischedel verdankt, wurde 1999 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Wissenschaft und Kultur zu fördern. Alle zwei Jahre wird zudem ein Promotionsstipendium vergeben. Seitdem wurden zahlreiche Editions- und Übersetzungsprojekte, bisher dreizehn Promotionsvorhaben und eine Reihe von Kultur- und Bildungseinrichtungen unterstützt. Auch die WBG-Reihe ‚Edition Antike‘ konnte erst durch den Fonds ermöglicht werden.











