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Abitur - und dann?

18.05.201609:26 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Abitur - und dann?
Angehende Ausbau Bachelor of Craftsman auf Exkursion bei einem Industriepartner. Foto: © Knauf
Angehende Ausbau Bachelor of Craftsman auf Exkursion bei einem Industriepartner. Foto: © Knauf

(openPR) Viele Abiturienten entscheiden sich für ein Studium, weil es einfach immer noch als die logische Folge nach dem Erwerb der Hochschulreife gilt. Doch erst in der Praxis zeigt sich, dass der vermeintliche Traumberuf vielleicht doch gar nicht das Richtige für einen ist. Die Konsequenz ist in der Regel der Abbruch des begonnen Studiums.



Fast ein Drittel Studienabbrecher
Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) belegt, dass von über 500.000 Studenten, die ein Studium beginnen, rund ein Drittel die Hochschule am Ende ohne Abschluss frühzeitig wieder verlassen. Beweggründe sind dabei überwiegend immer wieder der hohe Leistungsdruck, finanzielle Engpässe oder auch mangelnde Motivation und unzureichende Praxisnähe. In manchen mathematisch geprägten Studiengängen brechen sogar weit über 50 Prozent den begonnenen Studiengang ab.

31 Prozent der Studienabbrecher entscheiden sich für die Ausbildung
Diese Studienabbrecher stehen also wieder vor der gleichen Frage, wie nach ihrem Schulabschluss. Was tut man nun für seine berufliche Zukunft? Gemäß dem DZHW beginnen gerade einmal 31 Prozent der Studienaussteiger eine duale Ausbildung. Wer sich jedoch bewusst dafür entscheidet, der spart sogar ein Jahr Ausbildungszeit. Bei einer Ausbildung im Handwerk beispielsweise kann man nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss sogar noch den Meisterbrief erwerben, der sowohl nach dem deutschen als auch dem europäischen Qualifikationsrahmen dem anfangs angestrebten Bachelorstudium gleichgestellt ist.

Der Bau bietet viele unterschiedliche Berufe
Es lohnt sich für Studienabbrecher also durchaus, über eine Ausbildung, etwa im Baugewerbe nachzudenken. Nicht nur, dass man viel Praxiserfahrung sammelt, am Bau gibt es auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Berufen, in denen man sich selbst verwirklichen kann. So können ehemalige Studienabbrecher in traditionellen Bauunternehmen ihren Aufstieg auf der Karriereleiter selbst bereiten. Abiturienten und Studienabbrechern mit praktischer Veranlagung und Freude an Gestaltung bietet sich beispielsweise im Stuckateurgewerk bei Betrieben bundesweit durch das kombinierte Ausbildungsmodell Ausbau Bachelor (cra) ein interessantes und vielseitiges Betätigungsfeld mit sehr guten Berufsaussichten. Sie können in diesem Ausbildungsmodell in nur sieben Semestern die Abschlüsse Stuckateurgeselle, Stuckateurmeister und Bachelor im Handwerk erwerben und qualifizieren sich damit zum nachgefragten Ausbaumanager mit besten Karriereaussichten in mittelständischen Baubetrieben. Und es gibt auch von Anfang an eine interessante Vergütung, die bereits bei rund 750 Euro beginnt und sich über 1100 Euro auf ca. 1400 Euro monatlich steigert.

Am Praxisstudienmodell Interessierte finden vertiefende Informationen sowie Betriebe, die entsprechende Ausbildungsplätze anbieten, auf www.ausbau-bachelor.de.

Video:
Ausbau Bachelor - Deine Karrierechance im Handwerk

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