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„H.K. - Quintett“ - Ein TANZFONDS ERBE Projekt

12.05.201620:21 UhrKunst & Kultur
Bild: „H.K. - Quintett“ - Ein TANZFONDS ERBE Projekt
promo
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(openPR) Der vergessene König des Ausdruckstanzes wurde er genannt, als bester Tänzer seit Nijinsky gefeiert; er war der berühmteste Schüler von Mary Wigman und wurde ein umjubelter Weltstar: Harald Kreutzberg.
Der deutsche Tänzer-Choreograf (1902 – 1968) übte wie nur wenige Ausdruckstänzer einen weitreichenden Einfluss auf die Tanzwelt aus, sein freier und selbstverständlicher Umgang mit Männer- wie Frauenrollen ermutigte andere – wie etwa Josè Limón – erst, diesen damals noch als „unmännlich“ geltenden Beruf zu ergreifen.



Sein Werk dient DanceLab Berlin in dieser Spielzeit als Inspirationsquelle für eine zeitgenössische Tanzarbeit und Auseinandersetzung mit der modernen deutschen Tanztradition in zwei Teilen: Hommage an Harald Kreutzberg.
Wie entwickelt sich Identität zwischen Uniformität und Individualität? Was bedeuten 'maskulin' und 'feminin' auf dem Hintergrund der Gender-Debatte? Und was ist die Rolle des männlichen Tänzers heute?
Nach „El Circulo Eterno“ zeigt DanceLab Berlin in der Choreographie von Norbert Servos / Jorge Morro mit den Tänzern/innen Javier Alemán, Martijn Joling, Lorena Justribó Manión, Jorge Morro und Silvia Ventura nun „H.K. - Quintett“ - Ein TANZFONDS ERBE Projekt.

Um in „H.K. - Quintett“ mit den Geschlechterrollen zu spielen, hat DanceLab Berlin gemeinsam mit der Kostümbildnerin Slavna Martinovic ein System entwickelt, bei dem Männer und Frauen ihre Kostüme untereinander tauschen können und zu 'weiblichen' Männern oder 'männlichen' Frauen werden. Selbst die komplette Identität lässt sich borgen oder stehlen, indem die Tänzer/innen sich das Gesicht eines Anderen überstreifen. Alles scheint möglich – anders als zu Kreutzbergs Zeiten.

Kreutzberg entwarf in seinen Stücken Prototypen; DanceLab Berlin macht sich auf die Suche nach der Individualität. Nach wie vor beginnt sie mit dem Mut zur Abweichung. Diese kann auch unfreiwillig sein: ein seitlich verrutschter Mund, ein fremdes Auge – wie aufgemalt. Dagegen steht der Druck zur Konformität, der in „H.K. - Quintett“ allmählich dem Bedürfnis nach dem Einmaligen, Charakteristischen weicht.


Choreographie: Norbert Servos / Jorge Morro | Bühne: Jan Freese | Kostüme: Slavna Martinovic | Musik: Max Richter u.a. | Sound Editing: Michael Kessler
mit: Javier Alemán, Martijn Joling, Lorena Justribó Manión, Jorge Morro und Silvia Ventura Produktionsleitung: Inge Zysk | Foto: Andreas Etter | Kommunikation: k3 berlin – Kontor für Kultur und Kommunikation

Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und Der Regierende Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

Premiere:
09. Juni 2016, 20.00h

Weitere Vorstellungen:
10.- 12. Juni 2016
jeweils 20.00 Uhr

Tickets:
15 Euro / 10 Euro erm.

Rahmenprogramm
Eintritt frei

09. Juni 2016 , 18 Uhr
Portrait
Harald Kreutzberg
Film und Einführung

10. Juni
nach der Vorstellung
Werkeinführung
„H.K. - Quintett“

11. Juni
nach der Vorstellung: Diskussion
„Ausdruckstanz heute“

12. Juni
nach der Vorstellung: Publikumsgespräch mit dem Team von „H.K. - Quintett“

Ort:
Dock11
Kastanienallee 79
10435 Berlin

Reservierung:
E-Mail
oder unter 030 35120312

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