(openPR) Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Der Wandel hat nicht nur Auswirkungen auf die Wirtschaft, sondern auch auf Branchen, deren Leistungen im Web leicht erbracht und umgesetzt werden können. Auf Dauer werden alle Unternehmen und Branchen erfasst, allerdings folgen Leistungen um physische Produkte mit etwas Verzögerungen. Alle Prozessschritte, egal ob Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Marketing oder Vertrieb, erhalten derzeit schon digitale Unterstützung und erfahren in Zukunft eine noch stärkere digitale Vernetzung.
Dabei entwickeln sich die verschiedenen Branchen insgesamt bedeutend unterschiedlich und der Nutzen kann abweichende Ausprägungen von Convenience, Effizienz, Individualisierung, Transparenz, usw. haben. Im Einzelhandel nimmt zum Beispiel der Anteil an Kunden, die bevorzugt im Netz einkaufen, weiter zu. Das wiederum heißt nicht, dass die Digitalisierung sich ausschließlich auf den Verkauf von Produkten auswirkt. Alle Serviceleistungen lassen sich inzwischen mit Hilfe digitaler Geschäftsmodelle ersetzen oder verändern.
Die Digitalisierung ist ein stetiger Prozess
Unternehmen, die jetzt Zukunftsstrategien entwickeln und digitale Geschäftsfelder erschließen, orientieren sich am Zahn der Zeit. Digital wird das neue Normal und wer diese Entwicklung heute verschläft, wird morgen nicht mehr am Markt sein, da sind sich Fachleute einig. Die Verankerung des digitalen Wandels in die Unternehmenskultur und –philosophie zu integrieren ist ein wichtiger Schritt. Daher ist Digitalisierung auch eine Frage der Führung, um Mitarbeiter für Veränderungen z.B. von Produktionsabläufen oder das Einführen neuer Techniken zu begeistern.
Für Führungskräfte lassen sich verschiedene Thesen aufstellen:
1. Führungskräfte müssen Lösungen für digitale Welten gestalten
2. Ohne digitalen Kulturwandel keine digitale Transformation
3. Digitalisierung ist Chefsache
4. Führungskräfte müssen statt Kontrollinstanz flexible Dirigenten sein
5. Um neue Talente und Kompetenzen zu kultivieren ist das Umdenken in der Personalpolitik unumgänglich
6. Technologien schaffen Freiräume, in denen Kreativität und Teamgeist erwachsen
Der Führungsebene ist geraten, die digitalen Transformationen zu gestalten und zu begleiten um neue Entwicklungen strategisch vorausdenken zu können. Dabei stehen sie vor der Herausforderung, gewohnte Denkweisen in branchenspezifischen Mustern und gewohnter Business-Logik zu hinterfragen. Vielmehr müssen vernetzte Strukturen zugelassen und das Aufbrechen von Wertschöpfungsketten akzeptiert und aktiv mitgestaltet werden. Zu beachten ist dabei der branchenspezifische digitale Reifegrad unter der Fragestellung:
- Wie stark sind Geschäftsmodell, Märkte, Kunden, Produkte und Prozesse von digitalen Technologien betroffen?
- Wie weit ist der Grad der Digitalisierung bereits fortgeschritten?
Neben der Identifikation von Benchmarks ist die Entwicklung einer digitalen Roadmap anhand definierter Handlungsfelder relevant. Interessierte können die Johannes Müller Wirtschaftsberatung ansprechen und mehr erfahren.












