(openPR) Für die Volkswagen Financial Services AG errichtete FAGSI ein besonders großes und anspruchsvolles Bürogebäude.
Mit fast 13.000 Mitarbeitern weltweit ist die Volkswagen Financial Services AG einer der größten Automobil-Finanzdienstleister. Seit Gründung im Jahr 1949 ist das Unternehmen vor allem an seinem Stammsitz Braunschweig Stück für Stück gewachsen. Immer wieder führt der Zuwachs an Personal zum Bedarf zusätzlicher Räume.
5.900 Quadratmeter für 450 Mitarbeiter
Bedarf und Bauplanung sind dabei nicht immer zu synchronisieren. Deswegen haben sich Volkswagen Financial Services bei der aktuellen Standorterweiterung für eine vorübergehende Lösung in Containerbauweise entschieden. Daher kam der beauftragte Architekt Thomas Döring im Dezember 2014 auf FAGSI zu. In Zusammenarbeit entstand eine 5.900 Quadratmeter umfassende Anlage aus 340 Containermodulen, die Raum für bis zu 450 Arbeitsplätze bietet.
Neben der außergewöhnlichen Größe kamen bei diesem Projekt weitere Herausforderungen hinzu. So gab es beispielsweise zum Zeitpunkt des Auftragseingangs noch keine Raumplanung seitens des Kunden. „Die Raumaufteilung sollte so flexibel wie möglich gehalten werden“, sagt Björn de Haan, Leiter der FAGSI-Niederlassung Hamburg, die das Projekt durchführte. Bis zum Mietbeginn mussten daher besonders IT-Installation und Brandmeldetechnik frei gestaltbar bleiben. „Auch die Raumtrennwände haben wir erst nach offiziellem Mietbeginn verbaut“, ergänzt Sebastian Zirke, verantwortlicher FAGSI-Bauleiter.
Flexible Raumstrukturen
„Es war ein dynamischer Planungsprozess, der in dieser Form auch nur mit dem Systembau umsetzbar war. Hier hat FAGSI höchst professionell alle unsere Anforderungen umgesetzt“, lobt Architekt Thomas Döring. Um dem Kunden flexibel gestaltbare Büroraumstrukturen zu bieten, wurden zum Beispiel alle Module flächendeckend mit Brüstungskabelkanälen bestückt, sodass alle anderthalb Meter ein Netzwerkanschluss für einen Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
Da die Volkswagen Financial Services qualitativ nicht zwischen konventionellem Neubau und temporärem Systembau differenziert, wurde vom Bodenbelag bis zur Küchenausstattung alles analog den drei Bestandsgebäuden ausgeschrieben und ausgeführt. Darüber hinaus wurde eine zusätzliche Wärmedämmung gewünscht: „Erfahrungen mit Wettbewerbern bewegten die Volkswagen Financial Services dazu, in zusätzliche Dämmung zu investieren“, erklärt Björn de Haan. Daher wurde, neben zusätzlicher Decken- und Wandisolierung ein spezieller Thermoboden in Form eines doppelten Bodenrahmens ausgelegt.
Glattblechfassade und zusätzliche Sichtblenden
„Den Mitarbeitern sollte auch in dieser Übergangslösung der gewohnte Standard geboten werden. Diesbezüglich zeigte sich FAGSI sehr flexibel“, bestätigt Thomas Döring. Auch die Außenoptik sollte nicht direkt an ein Containergebäude erinnern, daher entwarf FAGSI eine neue Glattblechfassade für die verwendeten BASIC-Module. Zusätzliche Sichtblenden über den Außenjalousien komplettieren das Gesamtbild.
Trotz vollständiger Neuproduktion der Container, vieler spezieller Anfertigungen und insgesamt hoher Qualitätsanforderungen stellte FAGSI das temporäre Bürogebäude rechtzeitig fertig. Nach nur sechsMonaten fand die Übergabe fristgerecht statt. „Der Termin wurde auf die Stunde eingehalten, so muss es sein“, resümiert Thomas Döring.












