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Wilhelm Ostwald: Monismus und Energie (Rezens.) - "Verschwende niemals Energie, stets aufbauend benutze sie!"

22.04.201619:20 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wilhelm Ostwald: Monismus und Energie (Rezens.) - "Verschwende niemals Energie, stets aufbauend benutze sie!"
Wilhelm Ostwald: Monismus und Energie
Wilhelm Ostwald: Monismus und Energie

(openPR) Das im Angelika Lenz Verlag erschienene Buch „Wilhelm Ostwald: Monismus und Energie“ kommt zur rechten Zeit, um das steigende Interesse an dem immer mehr Raum einnehmenden Thema Energie bzw. Energieeffizienz in Erinnerung zu rufen, und zwar in Verbindung zu dem großen Wilhelm Ostwald, der den Monismus begründet hat. Beide Hauptbegriffe beziehen sich auf die eine Urkraft, die uns am Leben hält und die Welt bewegt.



Wir sind aufgefordert, einen Menschen kennenzulernen, der seinerseits als ein Vielfachbegabter mit Vernunft diese unsere Welt zum Frieden hin bewegen wollte und dessen Enthusiasmus uns auch nach hundert Jahren noch inspirieren kann, wie ein ideeller und zugleich praktischer Nachfolger auch in unserer Zeit gezeigt hat. Aber es sind immer noch zu wenige unter den Wissenden, die danach handeln, was jeder weiß: Die Zukunft ist jetzt! Und so versündigen sie sich am Ethos der zivilisierten Welt. Auch Geisteswissenschaftler dürften sich angesichts der prekären Gesamtlage nicht zurückziehen.

Es gibt Bücher, die genau in die Zeit passen, und man ist dankbar dafür. Der oben zitierte energetische Imperativ als Widmung für Wilhelm Ostwald - er stammt aus einem philosophischen Langgedicht von Lutz Geldsetzer - wird in neun sehr interessanten Beiträgen verschiedener Autoren mit unterschiedlichen Themen zu Wilhelm Ostwalds Schaffen auf jeweils zwanzig bis über dreißig Seiten gründlich behandelt. Die einzelnen Aufsätze beinhalten also: „Wilhelm Ostwalds naturwissenschaftlich begründeten Monismus in Verbindung mit freigeistiger Weltanschauung“ (Volker Mueller); „Ostwalds energetischem Imperativ als Quelle der Nachhaltigkeit“ (Wladimir Reschetilowski); „Wilhelm Ostwalds Rationalitätsanspruch und die Krise der Vernunft“ (Andreas Braune); „Wilhelm Ostwald und die Naturphilosophie“ (Erich Satter); „Im Getriebe der Weltwirtschaft - Ostwalds Investitionen in einen globalen Währungsstandard“ (Markus Krajewski); „Wilhelm Ostwalds ‘Gedanken zur Biosphäre’ aus der Sicht der Biophilosophie“ (Jan Bretschneider); „Ostwalds Farbenlehre und Farbforschung“ (Peter Reuther); „Die Mitwirkung von Naturwissenschaftlern im Deutschen Monistenbund und in anderen freidenkerisch orientierten Organisationen zwischen 1906 und 1914“ (Jan Peter Domschke); „Wilhelm Ostwald: Die Energiefrage in historischer Perspektive - Das Thema unserer Zeit“ (Arnher E. Lenz).

In diesem letzten und äußerst aktuellen Essay lässt Arnher E. Lenz noch einmal in einem großen Überblick den Hauptstrom dieses wissenschaftlich geprägten Lebens an uns vorübergleiten, und zwar auch mit den überraschenden, immer noch aktuellen Nebentätigkeiten, Erkundungen und Erforschungen wie Kunstsprache und Farbenlehre, die sich aber in den Rahmen der Gesamtorganisation dieses Forscherlebens sinnvoll einfügen.

Ein Unterkapitel am Schluss: „Die Erben Ostwalds, beispielsweise Hermann Scheer“. Dieser von Wilhelm Ostwald inspirierte kämpferische „Solarfighter“, der unermüdlich eine solare Weltwirtschaft propagierte, starb leider schon im Jahre 2010 im Alter von 60 Jahren. Er fehlt uns sehr. In einem Nachruf von Christiane Grefe wurde er als „Praktischer Visionär und Urdemokrat“ bezeichnet. Der Energieexperte war ein weltweit gefragter Mann für eine demokratische Kontrolle der Energieversorgung.

Es gibt viele engagierte Menschen, die sich redlich Mühe geben, das energetische Prinzip auch anzuwenden. Das Feuer, das Ostwald entzündete und Scheer weitertrug, brennt immer noch - auch und besonders aus schierer Notwendigkeit, wie die Technologieschau in Hannover in besonderer Weise mit Blick auf China gerade gezeigt hat, wo Energieeffizienz ein Schlüsselbegriff war. Buchstäblich jeder Zeitgenosse ist aufgefordert, die Fackel aufzuheben und weiterzutragen.

Als eine gute Anregung, die Formel des energetischen Imperativs „Vergeude keine Energie, verwerte sie!“ auch in ihrer Mehrdimensionalität zu verstehen, kann uns Wilhelm Ostwalds äußerst interessantes Forscherleben dienen. Wir sind gefordert. Jeden Tag aufs Neue.

Bernhard Ahlbrecht

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Arnher E. Lenz / Volker Mueller (Hg.):
Wilhelm Ostwald: Monismus und Energie
225 S. | 18,90 € | ISBN 978-3-933037-84-8

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