(openPR) Frankfurt am Main, 21. April 2016 – Zur langen Nacht der Museen, am 23. April, verteilen antagon Künstler während ihrer Performance auf dem Römerberg den aktuellen Flyer der Sommerwerft 2016. Die Planungen der 15. Sommerwerft, die vom 22. Juli bis 2. August 2016 am östlichen Mainufer stattfinden soll, laufen auf Hochtouren. Dieses größte internationale Theater- und Performance-Festival der Metropolregion FrankfurtRheinMain, bietet über 100 vielfältige Kulturangebote an 17 Tagen. Für den Erhalt und die Unterstützung wird ab sofort das Publikum als Lobby aktiviert: #ULUP.
Frankfurt am Main ist so viel mehr als die international bekannte Finanzmetropole - noch. Noch ist Frankfurt ein Ort vieler Kulturen, eine pulsierende Stadt mit grüner Lunge und lebendigen Alternativen, die parallel und ergänzend zu den städtischen Museen und Bühnenlandschaften auch freien Künsten Räume bietet. Das internationale Theaterfestival Sommerwerft ist seit 15 Jahren ein wiederkehrender Event, ein Kunst- und zugleich Kulturort, der für 17 Tage Begeisterung und Begegnungen auf der Festivalfläche am nordöstlichen Mainufer schafft. Der Eintritt ist seit 2008 frei.
„Sommerwerft? Bedroht!“ steht als Titel in großen Lettern auf dem kleinen druckfrischen Flyer, der am Samstag, den 23. April 2016, auf der langen Nacht der Museen auf dem Römer verteilt wird. Das Datum des Festivals, das von den antagon Künstlern stark mitgetragen wird, steht fest. Und es wird wieder legendär. Denn der Kampf um die Realisierung ohne Existenzgefährdung des „kleinen“ Vereins, „protagon e.V. – Freunde und Förderer freier Theateraktionen“, der so große Kulturevents realisiert, geht weiter. Darum beginnen die Vertreter des Genres „Theater im öffentlichen Raum“ auf ihren ersten Einsätzen mit Lobbyarbeit, und zwar mit dem Publikum.
Unsere Lobby – unser Publikum: #ULUP
„Euer Festival, unser Festival und ein Jubiläum! Zum 15. Mal sagen wir: Theater und Kultur in die öffentlichen Räume. Zeigt uns, dass ihr es auch wollt“, sind die Worte, die auf der Frontseite des diesjährigen Flyers stehen. Und die Rückseite erklärt: „Wir glauben an Räume, an kulturelle Freiräume, an ein Lebensgefühl in unserer Stadt, das allen Menschen zugänglich ist. Die Sommerwerft zeigt, was Frankfurt hat, aber oft unbeachtet bleibt: Alternativen zur teuren „Hochkultur“. Auf unserem Festival bleiben wir geerdet, zeigen Verbindungen durch Theater im öffentlichen Raum, mit Livemusik, Workshops, Poetry Slams und Performances. Doch dieses Theatergenre in Frankfurt ist in Gefahr. Und weil genau das in der Wahrnehmung der Verantwortlichen unserer Stadt ankommen muss, brauchen wir Euch. Solidarisiert euch. Wir sammeln Zustimmungen und Fürsprecher, Briefe oder Lieder, Gedichte oder Bilder und mehr von Euch auf Facebook.com/sommerwerft. Unsere Lobby – unser Publikum: #ULUP.“
protagon e.V. organisiert die Sommerwerft – einen Raum am Main, der geschützt und gestärkt werden muss. Es entsteht ein Gesamtkunstwerk und ein Kulturort für alle - für die, die es besuchen, und für diejenigen, die es gestalten und realisieren. Gestemmt wird das Non-Profit Projekt durch den Einsatz der teilnehmenden Künstler, über 200 ehrenamtlichen Helfern und Freunden. Das Ganze wird durch Spenden unterstützt. Mehr dazu unter protagon.net und Sommerwerft.de. 93.000 Zuschauer erlebten im letzten Jahr (2015) mehrdimensionale Theateraufführungen im öffentlichen Raum, international darstellende Künstler bei Livemusik, Tanz- und Theaterabenden. Es gab sechs Kino- und Kurzfilmnächte, Nachmittage speziell mit Kinderprogramm, Performance- und weitere Workshops aus den Bereichen Theater und Tanz. Insgesamt waren es über 200 Programmpunkte. 2016 werden aufgrund der steigenden Beliebtheit und exponentiellen Entwicklung über 100.000 Besucher erwartet.
Der Kontrast zwischen Freiheit und Vorgaben, Tradition und Moderne wirkt selten so schön wie an diesen 17 Festivaltagen in unserer Stadt am Main. Und der Kontrast zwischen der städtischen Unterstützung und der realen Förderung wirkt ebenso unwirklich wie die kleinen alten Häuser neben den hohen Neubauten der Innenstadt Frankfurts. Trotz der schönen Worte gibt es eine unschöne Tatsache: das Risiko einer Open Air Veranstaltung.
Die Existenz des Vereins war im Jahr 2015 abhängig vom Wetter und Höchstleistungen wie der Helfer-Organisation und den Künstler-Einsätzen vor, während und nach der Sommerwerft. Für die zukünftige Umsetzung braucht der Verein eine grundsätzliche Basisfinanzierung. 2016 wird beispielsweise, aufgrund der aktuellen Entwicklungen, das Sicherheitskonzept vollständig überarbeitet. Nicht nur der Blick auf Paris, Köln und Brüssel auch der Blick in die nahe Umgebung (EZB) zwingt und, mit einigen Sicherheitsbeauftragten konkrete Prozeduren abzustimmen.
Die Präsenz des Festivals erhöht in Frankfurt die Lebensqualität und bietet auch einen anderen „warmen, einladenden und freundlichen“ Eindruck auf diese so betriebsame Stadt.
Gern stehen wir für persönliche Gespräche, Intervewis und weiteren Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung.











