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Ausblick auf den 58. Urologen-Kongress in Hamburg

13.06.200612:54 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Ausblick auf den 58. Urologen-Kongress in Hamburg
Professor Dieter Jocham und sein Team: Priv.-Doz. Dr. med. Ingo Kausch (von links), Priv.-Doz. Dr. med. Christian Doehn, OA Dr. med. Oliver Walden, OÄ Dr. med. Melanie Peter.
Professor Dieter Jocham und sein Team: Priv.-Doz. Dr. med. Ingo Kausch (von links), Priv.-Doz. Dr. med. Christian Doehn, OA Dr. med. Oliver Walden, OÄ Dr. med. Melanie Peter.

(openPR) Erfolgreich gegen Impotenz und Inkontinenz -
neue Hoffnung für Krebspatienten

"Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie ist der weltweit drittgrößte Urologen-Kongress und bietet das Forum für alle wesentlichen wissenschaftlichen Neuerungen", sagt Professor Dr. Dieter Jocham, amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und damit zugleich Präsident des 58. DGU-Kongresses, der vom 20. bis 23. September 2006 im Hamburger Congress Center stattfindet.


Rund 7000 Kongress-Teilnehmer werden in der Hansestadt erwartet. Über 600 Referenten, darunter namhafte Experten aus dem In- und Ausland und etwa 800 Beiträge sind für die mehr als 170 Einzelveranstaltungen angemeldet. Damit rangiert die DGU-Jahrestagung direkt hinter denen der amerikanischen und der europäischen Fachgesellschaften. "Wir hatten aus der bislang größten Zahl von Abstract-Anmeldungen in der Geschichte der DGU auszuwählen", so der Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Professor Jocham.
Das Kongress-Konzept ist bewährt und umfasst vorrangig den wissenschaftlichen Austausch über neueste Erkenntnisse aus Forschung, Diagnostik und Therapie aber auch Fortbildung und Förderung des urologischen Nachwuchses sowie Berufspolitik.
Die wissenschaftliche Themenpalette ist groß. "Beispielhaft anführen möchte ich neue medikamentöse Therapiekonzepte für die Behandlung von fortgeschrittenen Nierentumoren und von Prostatakarzinomen, deren Tochtergeschwülste nicht mehr auf die so genannte Hormonentzugstherapie ansprechen. Für beide Indikationen gibt es berechtigte Hoffnung auf eine verbesserte Therapierbarkeit. Grundlage hierfür ist die Zulassung von Medikamenten, die anders als bisherige Wirkstoffe in die Steuerung des Zellmechanismus beziehungsweise in die Blutversorgung des Tumors eingreifen. Spezielles Augenmerk wird auf Behandlungskonzepte gerichtet, die als so genannte Immuntherapie von Tumoren die körpereigene Abwehr gegen die Krebsgeschwulst stärken. Diese Therapie hat wiederum ganz spezielle eigenständige Wirkprinzipien zur Grundlage und ist Gegenstand zahlreicher Fragestellungen nach Art und Monitoring der Effekte", sagt der Kongress-Präsident.
"Weitere herauszustellende Themen sind die Rolle der chirurgischen Entfernung von Metastasen bei urologischen Tumoren sowie die moderne medikamentöse Behandlung der Impotenz und der Blasenfunktionsstörungen." Letztere sind ein ebenso heimliches wie weitverbreitetes Leiden und deshalb anlässlich des Kongresses Gegenstand eines öffentlichen Patientenforums mit dem Titel "Inkontinenz - Was tun?"
Ebenfalls auf dem Programm: Das Neueste zu Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms. "Differenzierter Einsatz des PSA sowie stadien-und risikoprofiladaptierte Therapie heißen die aktuellen Ansätze", so der renommierte Lübecker Urologe.
Im 100sten Gründungsjahr der DGU steht überdies Geschichtliches auf dem Kongress-Tableau: Eine medizinisch-historische Ausstellung mit seltenen Exponaten und ein Forum über "Das Jahrhundert der Harnableitung" geben einen Rückblick auf revolutionäre medizinische Entwicklungen in der Urologie.
Wichtige Personalentscheidungen, wie der anstehende Wechsel in der Führungsspitze des Berufsverbandes Deutscher Urologen e.V., und die jüngsten Entwicklungen im Gesundheitswesen bestimmen die berufspolitischen Veranstaltungen.
Ergänzt wird der 58. DGU-Kongress durch eine umfangreiche Industrieausstellung. Beachtliche 112 Firmen werden sich erstmals auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern in der neuen Mehrzweckhalle des Hamburger Congress Centers (CCH) präsentieren. "Wir freuen uns, als einer der ersten Kunden das neue Gebäudekonzept des CCH für unsere Jahrestagung nutzen zu können," sagt Präsident Jocham.


Kongress-Akkreditierung für Journalisten unter: http://www.dgu-kongress.de/index.php?id=56
Weitere Informationen:
http://www.dgu-kongress.de

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ist eine Vereinigung von mehr als 4.000 Urologinnen und Urologen. Ziel der Gesellschaft ist, die wissenschaftliche Entwicklung im Fach Urologie zu fördern. Eine weitere wichtige Aufgabe der Fachgesellschaft ist die Fort- und Weiterbildung der in Deutschland tätigen Urologinnen und Urologen, so dass der Bevölkerung eine Versorgung auf hohem fachlichem Niveau angeboten werden kann. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie wurde 1906 gegründet.

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