(openPR) Electrochemical Machining“, kurz ECM genannt.
Es ist zwar schon eine lange bekannte, aber bislang eher seltene genutzte Form der Metallbearbeitung. Dabei wird das Werkstück positiv als Anode und das Werkzeug negativ als Kathode über eine Gleichstrom- oder Pulsquelle kontaktiert. Die Ladung zwischen Kathode und Anode im Arbeitsspalt fließt über eine Elektrolytlösung, meist Natriumnitrat. Hierbei werden Metallionen vom Werkstück gelöst. Das abgetragene Material wird anschließend als Metallhydroxid aus der Elektrolytlösung ausgefiltert. Der Materialabtrag selbst wird über Stromstärke und Prozesszeit gesteuert. Die Kanten können dabei nicht nur präzise entgratet, sondern gleichzeitig auch definiert verrundet werden. Verfahrensbedingt bilden sich keine unerwünschten „Sekundärgrate“. Die Form der Werkzeugkathode wird an die Bearbeitungsaufgabe angepasst. So wird ohne mechanische oder thermische Belastung nur dort entgratet, wo wirklich ein Materialabtrag gewünscht wird.
Die ECM-Technik wird vor allem in der Serienproduktion eingesetzt, insbesondere zum Entgraten und Bearbeiten von Werkstücken mit komplexer Formgebung oder schwer zugänglichen Bearbeitungsstellen, wo konventionelle Verfahren oft nicht praktikabel oder kritisch sind.
Die stoba Sondermaschinen aus Memmingen (Bayern) entwickelt und fertigt nicht nur ECM Maschinen und Anlagenlösungen, sondern sie bietet auch Drittkunden die Möglichkeit an den Kompetenzen von stoba zu profitieren. Stoba entwickelt Prototypen-, Serienvorrichtungen und Ersatzkathoden auch für Drittkunden. Durch den hochgenauen CNC Maschinenpark mit Dreh- und Fräsmaschinen ist die stoba Fertigung auch in der Lage komplexe und extrem genaue Kathodenformen herzustellen.
Etwaige Anfragen können Sie jederzeit telefonisch oder per Email an stoba Sondermaschinen stellen.

















