(openPR) „Die Sportjugend ist froh über die Ankündigung des Berliner Senats, die Sporthallen früher als geplant wieder frei zu geben. Allerdings ist der Schritt überfällig, nachdem die Flüchtlingszahlen schon seit Wochen stark rückläufig sind. Sporthallen weiter auf dem Rücken der jungen Sportler vorsorglich vorzuhalten, ist den jungen Athleten nicht länger zuzumuten. Berlin nennt sich Sportmetropole und muss jetzt zeigen, dass Sport eine besondere Berechtigung in der Stadt hat. Die Sportjugend Berlin erwartet vom Senat kurzfristig ein klares Räumungs- und Sanierungskonzept.
Insbesondere den Spitzensportlern, die seit September 2015 nicht im Horst-Korber-Sportzentrum und in der Rudolf-Harbig-Halle mit den Landesleistungszentren für Handball, Hockey und Leichtathletik trainieren können, geht langsam die Puste aus. Spätestens bis zum Herbst muss sichergestellt sein, dass der Leistungs- und Schulsport nicht weiter mit Ausweich- und Notbehelfen zurecht kommen muss.
Viele Vereine haben mit Mitgliederaustritten zu kämpfen, da das reguläre Sportangebot wegen der fehlenden Hallenzeiten nicht möglich war. Spielbetrieb und Wettkampforganisation sind über Monate erheblich eingeschränkt gewesen. Der Sport hat schnell und solidarisch geholfen, als die Not groß war - nun erwartet der Sport, dass die Politik genauso schnell agiert und die Hallen schnellstmöglich wieder frei gibt“, erklärt der Vorsitzende der Sportjugend Berlin sowie Vizepräsident Jugend im Landessportbund Berlin, Tobias Dollase.




