(openPR) Brühl ist mehr als ein Erlebnis
Zum zweiten Brühler Wirtschaftstreff kamen am Dienstagabend Vertreter aus Handel, Gastronomie und Kultur der Stadt in den Veranstaltungssaal des Max Ernst Museums. Dabei ging es um die Frage, wie die Brühler in Zukunft die Einzigartigkeit und Vielfalt ihrer Stadt noch besser herausstellen können, um gemeinsam davon zu profitieren. Prof. Dr. Ralph Kleiner, Dekan des Fachbereichs Handelsmanagement an der Europäischen Fachhochschule (EUFH), und ein studentisches Projektteam hatten sich im Vorfeld intensiv mit der „Marke Brühl“ beschäftigt und präsentierten den Gästen ihre Ergebnisse.
„Schon seit Jahren arbeiten viele Brühler Unternehmen sehr erfolgreich mit der Europäischen Fachhochschule zusammen“, so der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Poschmann während der Begrüßung. Und so nutzten auch an diesem Abend wieder viele Vertreter der Brühler Wirtschaft die Gelegenheit, sich über das branchenspezifische duale Studium zu informieren, bei dem sich Theorie im Hörsaal und Praxis in einem von etwa zweihundert Partnerunternehmen der EUFH für die Studierenden auf dem Weg zum Diplom regelmäßig abwechseln.
In einem Grußwort brachte Dr. Achim Sommer, Direktor des Max Ernst Museums, zum Ausdruck, was er sich von der Veranstaltung erhoffte – eine „zündende Reaktion zwischen Kultur und Unternehmen.“ Das Museum, das seinen bisher knapp 80.000 Besuchern ein Bildungserlebnis und einen hohen Freizeitwert bietet, sei nicht nur ein internationaler Aufmerksamkeitsfaktor, sondern zugleich eine unbezahlbare Imagewerbung für den Wirtschaftsstandort Brühl.
Genauso sahen es Prof. Dr. Kleiner und seine Studierenden. „Durch das Museum, die Schlösser, die historische Innenstadt oder das Phantasialand hat Brühl für Besucher eine wirklich starke Anziehungskraft“, betonte Kleiner, „die kulturelle Erlebniswelt bietet dem Handel und der Gastronomie enorme Chancen.“ Darüber hinaus, so Kleiner, könnte als weitere große Stärke einer mittelgroßen Stadt wie Brühl das persönliche Ambiente noch besser herausgestellt werden.
Bei einer im Max Ernst Museum durchgeführten Befragung hatte ein Team von Studierenden des Fachbereichs Handelsmanagement an der EUFH herausgefunden, dass viele Museumsbesucher bisher anscheinend nicht den Weg in die Innenstadt und damit zu Brühls Einzelhandel und Gastronomie finden. „Noch nicht“, meinte Robert Smieskol, Mitglied des vierköpfigen Projektteams, das an diesem Abend mit sehr viel Engagement den Gästen des Brühler Wirtschaftstreffs eigene Ideen präsentierte, wie das unverwechselbare Image der Stadt und ihr Lebensgefühl für zukünftige Besucher noch deutlicher gemacht werden kann. So schlugen sie beispielsweise vor, das „Brühler Flair“ noch stärker als bisher in den Schaufenstern des Einzelhandels sichtbar werden zu lassen oder durch verschiedene Rabattkooperationen zwischen Kultur und Handel bzw. Gastronomie die Anziehungskraft für Kunden zu erhöhen. „Packen wir es gemeinsam an – unser Brühl ist es auf jeden Fall wert“, riefen die Studierenden dem Publikum aus Handel, Gastronomie und Kultur zu.
„Gibt es eine bessere Werbung für Brühl als diese Studierenden aus ganz Deutschland, die die Begeisterung für ihren Hochschulort so engagiert nach außen tragen?“, fragte Annette Peltzer, Brühler Unternehmerin und Moderatorin des Abends, bevor sie zur spannenden Podiumsdiskussion mit dem Thema „Wirtschaftsfaktor Kultur am Standort Brühl“ überleitete.
Nach einem hoch interessanten Abend, der vielleicht das Gemeinschaftsgefühl der Brühler ein wenig stärken konnte, nutzten viele Gäste die Gelegenheit zu einer Abendführung in nächtlicher Kulisse durch „ihr“ Max Ernst Museum.
Europäische Fachhochschule (EUFH): Der duale Weg zur Karriere
Die EUFH ist eine staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft, die ein bundesweit und international anerkanntes Fachhochschuldiplom vergibt und betriebswirtschaftliche, branchenspezifische duale Studiengänge in den Bereichen Handel, Industrie, Wirtschaftsinformatik, Logistik, Finanz- und Anlagemanagement sowie Bauwirtschaft anbietet. Das duale Studium besteht aus Theoriephasen an der Hochschule und praktischer Arbeit im Unternehmen. Während der Praxisphasen können die Studierenden entweder eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich mit anschließender IHK-Prüfung oder Praktika absolvieren.
Feste Bestandteile des Studiums sind ein Auslandssemester an einer Hochschule nach Wahl, intensive Trainings in mindestens zwei Fremdsprachen sowie die Vermittlung von „Soft Skills“, wie beispielsweise Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit oder moderne Präsentationstechniken.











