(openPR) Die zunehmende Praxis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, in seinen Programmen auf sogenannte "soziale Netzwerke" hinzuweisen und aus ihnen zu zitieren, stößt beim Berliner Initiativkreis öffentlich-rechtlicher Rundfunk auf Kritik . Nach zwei klaren Falschmeldungen, die aus den Jedermann-Netzwerken ihren Weg in die Programme gefunden haben, rät der Initiativkreis nun in offenen Briefen an die ARD-Vorsitzende und an den Intendanten des ZDF dringend zu größerer Zurückhaltung im Umgang mit den Netzen.
Das ständige Zitieren von „Stimmen aus dem Netz“ im Programm werte die Jedermann-Netzwerke unangemessen zur Quelle auf und es werte den Qualitätsjournalismus, der sich definitionsgemäß nur auf verlässliche Quellen, Gewährsleute und Agenturen stütze, unangemessen ab. Sich etwas aus dem Netz heraussuchen und dann an dessen Authentizität glauben, könne jeder Zuschauer auch alleine.
Die unkritisch übernommene Bezeichnung "soziale Netzwerke" verrate schon, dass man auf deren Eigenwerbung hereingefallen sei. Die angesprochenen Netzwerke seien längst auch Schauplätze im Cyberkrieg, Mobbing-Plattformen und Agitationsforen für Extremisten.
Der volle Text der offenen Briefe ist auf der WebSite des Initiativkreises (www.berlinkreisrund.de) unter "Stellungnahmen" veröffentlicht.











