(openPR) Pforzheim - 04.04.2016. 2016 erwartet Profigolfer neben dem Race to Dubai auch die Road to Rio. Florian Fritsch hatte 2009, just im Jahr der Entscheidung des Olympischen Komitees, Golf wieder in den Kanon der olympischen Sportarten aufzunehmen, beschlossen ins Profilager zu wechseln. Und seinen Weg seither konsequent verfolgt. Wegbegleiter seit dem Jahr 2004 ist dabei auch KRAMSKI PUTTER. Fritsch war einer der ersten Sportler, die das Unternehmen aus Pforzheim, Birkenfeld förderte. Seit Januar 2015 ist Fritsch KRAMSKI Markenbotschafter.
Natürlich begann alles viel früher. Nachdem der gebürtige Münchner im Alter von 10 Jahren mit Golf begonnen hatte, zeigte sich bereits mit 12 sein großes Talent und der Ehrgeiz „richtig gut zu werden“. Tennis, die bevorzugte Sportart in seiner Familie, hatte er da schon abgehakt. „Für Tennis war ich zu faul“, grinst er, „kreuz und quer über den Court dem Ball hinterher zu jagen war einfach nicht meins.“ Angesichts der Tatsache, dass Golfer sowohl im Training als auch bei ihren Turnieren nahezu täglich mehrere Kilometer auf dem Platz zurücklegen, kann man diese Aussage getrost als Ironie verbuchen.
Und umso mehr, wenn man den sportlichen Werdegang des inzwischen 30jährigen betrachtet. Mit 16 wird er Mitglied der Nationalmannschaft, die er sieben Jahre später verlässt, um ins Profilager zu wechseln. Fünfmal Gold mit der deutschen Mannschaft und viermal deutscher Ranglistenmeister zählen zur Erfolgsbilanz seiner Amateurkarriere. Parallel macht er Fachabitur und legt die Prüfung zum Wirtschaftsassistent sowie das IST Diplom für Sportmanager ab. Später folgt der Abschluss zum PGA Golflehrer Assistent. 2009 überspringt Florian Fritsch im ersten Jahr seiner Profikarriere die dritte Liga und etabliert sich sofort in der Challenge Tour, die er mit zwei zweiten Plätzen als zweitbester Deutscher abschließt. 2011 und 2015 gelingt ihm die Teilnahme an der European Tour. Dort kassiert er im vergangenen Juli das höchste Preisgeld seiner bisherigen Karriere. 74.250 Euro war der geteilte siebte Rang bei der Omega European Masters in Crans Montana, Schweiz den Veranstaltern wert. Florian Fritsch hatte eine beeindruckende 64er-Finalrunde gespielt. Mit insgesamt 270 Schlägen und 10 unter Par gelangen ihm in der letzten Runde sieben Birdies bei einem Bogey. Allein fünf der Birdies fielen ohne einen einzigen Schlagverlust auf der Back Nine (auf den letzten neun Löchern der 18-Loch-Golfrunde). Insgesamt schlug Fritsch 23 Birdies. Und auch seine Puttleistung lässt sich sehen: Fritsch spielte einen Durchschnitt von 29,33 Putts pro Runde, auf alle vier Runden gerechnet insgesamt 115 Putts. Dennoch hielt 2015 auch eine Enttäuschung bereit, mit dem 38. Rang im Finale der Qualifying School hat der Golfpro die volle Spielberechtigung für die European Tour 2016 um wenige Schläge verpasst.
Dafür führt Florian Fritsch eine weitere nicht zu vernachlässigende Rangliste an. Aktuell belegt er mit 42 Birdies den zweiten Platz der BfB Rangliste. BfB steht für Birdies für Bildung e.V., ein von PROject GOLFsports ins Leben gerufener Verein, der sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer Weiterbildung unterstützt. Für jedes gespielte Birdie spenden zahlreiche deutsche Amateure und Profisportler Beträge ab einem Euro an den Verein.
Das Hobby zum Beruf gemacht
Natürlich ist der Erfolgsdruck gerade im Golf eine Belastung. Trotzdem besteht kein Zweifel daran, dass Florian Fritsch nach wie vor großen Spaß am Golfen hat und es genießt Teil dieser besonderen Welt zu sein. In der letzten Saison hat er unter anderem gemeinsam mit Michael Ballack die Pro-Am Wertung der Alfred Dunhill Links Championship gewonnen. Der Golfsport ist für viele Athleten attraktiv. Wer wie Florian Fritsch 20 bis 30 Turniere pro Jahr spielt, trifft immer wieder auf Quereinsteiger aus den unterschiedlichsten Disziplinen.
„Das Spiel hat mir über all die Jahre soviel geboten – ich hatte und habe das Vergnügen viele Menschen verschiedener Kulturen kennen lernen zu dürfen, spiele auf allen möglichen Golfplätzen in der Welt.“, schwärmt er. „Seit 2009 spiele ich auf den verschiedensten Touren Europas und darf, für mich, etwas Besonderes machen – nämlich Golf spielen als Profi, meinen Lebensunterhalt verdienen, und meine ganz persönlichen Träume erfüllen.“ Das gilt trotz seiner Flugangst, der er sehr pragmatisch begegnet. So wählt er Turniere nicht zuletzt nach ihrer geographischen Lage aus.
Der Tourkalender muss außerdem Rücksicht nehmen auf sein Familienleben. Florian Fritsch ist verheiratet und hat einen vierjährigen Sohn und eine einjährige Tochter. Seine Eltern sind ihm und dem Bruder aus München in die Kurpfalz gefolgt. Dort liegt sein Heimatclub, der GC St. Leon-Rot, dem er bereits seit 2002 angehört. Wer schon als Teenager für drei Jahre eine Eliteschule für Sporttalente in den USA besucht hat und als Tourspieler so viel unterwegs ist wie Florian Fritsch, dem ist Heimat wichtig. „Das meine ich nicht im patriotischen Sinne - Heimat ist für mich einfach der Ort an dem die Menschen sind die ich liebe.“
Zwei vom gleichen Schlag
In der Zeit bei der Nationalmannschaft lernte Florian Fritsch seinen Mentor Wiestaw Kramski kennen. Fritsch war einer der ersten, die der Putterhersteller aus dem baden-württembergischen Pforzheim förderte. Trotz des Altersunterschieds verbindet sie ein fast freundschaftliches Verhältnis. Beide sind Perfektionisten. Während der Gründer von KRAMSKI PUTTER am perfekten Putter und der erfolgreichsten Methodik kontinuierlich tüftelt und in die Herstellung sein gesamtes Know-how als Werkzeugmacher und Maschinenbauer einbringt, feilt KRAMSKI Markenbotschafter Fritsch mithilfe des Mastering-The-Green-Ansatzes an seinem Spiel, dem richtigen Schwung und dem perfekten Bewegungsablauf. Florian Fritsch verbringt viel Zeit in Pforzheim, um in der KRAMSKI Putting Academy mit seinem vom KRAMSKI Spezialisten-Team perfekt gefitteten High Precision Putter zu trainieren. „Je besser man spielt, umso wichtiger wird die Ausrüstung“, gibt er zu bedenken; mit im Bag auf den nationalen und internationalen Turnieren ist deswegen stets sein High Precision Putter 326 TP aus dem Hause KRAMSKI.













