(openPR) Papercoin ist ein Kunstprojekt, welches zeigen möchte wie an sich wertlosen Dingen Wert beigemessen wird. Kryptowährungen, sowie auch Giralgeld, sind durch nichts außer durch das Vertrauen in die Währung selbst gedeckt.
Genauso ist Papercoin (Pc) im Grunde nichts anderes als bedrucktes Papier, welches in der Menge begrenzt ist. Um auf die Missstände digitaler Äquivalente hinzuweisen, wie beispielsweise der Umweltfaktor durch horrenden Stromverbrauch beim Mining, bestehen Papercoin-Scheine aus 100% Altpapier und werden mit recycelten Druckerpatronen unter Verwendung von Ökostrom hergestellt.
Des Weiteren wird ein Statement pro Bargeld gesetzt, auf die Anonymität beim Verwenden und das Nichtvorhandensein äußerlicher Kontrollstrukturen – Papercoins funktionieren auch ohne Internet.
In einer Indiegogo-Kampagne kann in Papercoins „umgetauscht“ werden, nach Erreichen des Kampanienziels wird die Druckvorlage gelöscht, sodass keine weiteren Papercoins mehr hergestellt werden können. Papercoin-Scheine sind mit versteckten Sicherheitsmerkmalen, wie UV-aktiver Farbe, ausgestattet, die ein Kopieren oder Vervielfältigen verhindern sollen.
Die nostalgisch anmutenden Papercoin-Scheine zieren technische Errungenschaften, in die viel Vertrauen und Hoffnung gesetzt wurden, welche allerdings ein unglückliches Ende nahmen. Aber alle Motive haben auch gemein, dass ein entsprechendes Problembewusstsein geschaffen wurde. Auf dem 128er Papercoin-Schein ist beispielsweise die RMS Titanic abgebildet. Weitere Motive werden die Hindenburg oder auch das Spaceshuttle Challenger.
Die Gesamtmenge umfasst in Anlehnung an eine digitale Währung ein MegaPapercoin, dezimal 1048576 ausgeschrieben, aufgeteilt auf unterschiedliche binäre Stückelungen.
Es gibt Nennwerte von 1 Pc, 16 Pc, 64 Pc, 128 Pc, 1024 Pc, 4096 Pc sowie einen Schein mit 64k Pc (65536 Pc).














