(openPR) Die „Hooligans Gegen Satzbau™“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, nationalen „Bildungsflüchtlingen“ einen Ort zu bieten, an dem diese ihre Deutsch- und Menschwerdung sprachlich liebevoll erarbeiten können. Dazu korrigieren die selbsternannten Hooligans öffentliche Beiträge, aus den Weiten des Internets. Nun starten die HoGeSatzbau ein „Krautpfanding“.
In Zeiten, in denen dank sozialer Netzwerke ausschließlich die Lautesten Gehör zu finden und die absolute Wahrheit zu beanspruchen scheinen und rechtspopulistische Strömungen wie PEGIDA, Bürgerwehren und Parteien aus dem rechten Spektrum einen starken Aufwind erfahren, verfolgen die HoGeSatzbau mit einer gehörigen Portion Humor und Ironie seit über einem Jahr das Ziel, anderen Mut zu machen, Zivilcourage zu fördern, zu sensibilisieren und aufzuklären. Wie sie das tun? Sie korrigieren öffentliche Beiträge „besorgter Bürger“, kommentieren und veröffentlichen diese und halten Menschen hierdurch einen Spiegel vor. Durch die der (Neo-)Nazi-Thematik angelehnte Visualität und Tonalität und eigens verfasste Statusmeldungen rufen die “Hooligans” zusätzlich dazu auf, Quellen und Aussagen, besonders im digitalen Raum, zu hinterfragen, zu überprüfen und nicht kritiklos zu übernehmen.
Mit dieser Art der satirischen Auseinandersetzung haben die drei fiktiven Hooligan-Charaktere (im wahren Leben Pädagogin, Grafiker und Kulturwissenschaftlerin) offenbar einen Nerv getroffen, denn über 100.000 Menschen folgen ihnen bereits auf Facebook und Twitter.
Um ihre bisher rein ehrenamtliche Arbeit zu professionalisieren und künftig auf gesicherte Beine stellen zu können, sind die HoGeSatzbau nun offizieller Partner der Amadeu Antonio Stiftung, welche die rechtliche und buchhalterische Treuhand für die laute und ungewöhnliche Initiative übernimmt.
Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit haben die HoGeSatzbau ein „Krautpfanding“ gestartet mit dem Ziel, sich voll und ganz den bestehenden und noch folgenden Aufgaben widmen zu können. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen steht vor allem die Realisierung von angedachten Projekten wie einer Schulhof-CD, einem Lernheft für Schulen oder einem Videoformat im Fokus der Initiative. Um diese und weitere Ideen mit Partnern wie der Stiftung oder z.B. der letztjährig zur Kampagne des Jahres gewählten Aktion „HassHilft/RechtsGegenRechts“ umsetzen zu können, benötigen die HoGeSatzbau nun Hilfe.
Das Krautpfanding mit einer Zielsumme von 60.000 EUR läuft noch bis einschließlich 01.05.2016 und wird unter anderem durch prominente Köpfe wie Micky Beisenherz, Farin Urlaub, Firaz Alshater (syrischer Filmemacher und Geflüchteter), Nilz Bokelberg oder Steffen Groth (Alles auf Zucker) unterstützt. Auf ihrer „Weltnetzseite“ wurde ein eigenproduziertes Video veröffentlicht, das auf charmante und witzige Art die Notwendigkeit des Krautpfandings zur Unterstützung der Hooligans erklärt.
Alle Informationen zum Krautpfanding sind auf der eigens eingerichteten Landingpage zu finden: www.hogesatzbau.de/krautpfanding











