(openPR) Der Konkurrenzkampf unter den Billigfliegern ist gut für den Kunden – da sind sich Marktbeobachter sicher. Trotzdem geraten die Günstigairlines immer wieder in die Kritik, weil manche Airlines bei den Nebenkosten schummeln: das Flugticket gibt es schon für einen Cent, die Nebenkosten verderben dann jedoch jedem Billigflug-Freund den Spaß am günstigen Reisen. „Government Tax“, „Security fee“ oder „Service charge“ – die Namen für die unnötigen Extrakosten sind vielfältig.
Jetzt nimmt das ARD-Magazin "Plusminus" den irischen Billigflieger Ryanair ins Kreuzfeuer. Der Vorwurf: die Iren verlangen bei Flügen mehr Steuern und Passagiergebühren, als sie selbst zahlen muss. Bis zu zwölf Euro pro Flug und Passagier soll Ryanair auf die Gebühren aufschlagen, die sie an die Flughäfen abführt. Dies könnte eine Wettbewerbsverzerrung im Sinne von EU-Verordnungen darstellen. Der krasseste Fall: Für Abflüge vom belgischen Flughafen Charleroi verlangt Ryanair sieben Euro Abgaben. Diese Gebühren fallen in Charleroi jedoch gar nicht an.
Das ARD-Magazin "plusminus" fand jetzt heraus, dass Ryanair offenbar auf ausländischen Flughäfen an seiner umstrittenen Gebühren- und Abgabenpraxis festhält. Ryanair wehrt ab: „Der Passagier akzeptiert mit der Buchung den Gesamtpreis“, daher bestehe kein Anspruch auf Rückerstattung.
Billigflieger Vergleich rät: schauen Sie sich genau an, welche Nebenkosten bei Ihrem Billigflug erhoben werden. Der Treibstoffzuschlag ist üblich, eine Flughafengebühr in begrenztem Rahmen auch. Alles andere sollten Sie genau prüfen.
Mit über zwei Million Seitenabrufe im Monat ist Billig-Flieger-Vergleich.de eines der größte Online-Angebot zum Thema Billigflieger im Internet. In der neuen Auflage des "Web-Adress-Buch für Deutschland" wird Billig-Flieger-Vergleich als eine der 6.000 wichtigsten Seiten im Internet genannt.












