(openPR) Gemeinsam mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte veranstaltet das BerlinBrandenburgische
Wirtschaftsarchiv den dritten Themenabend zur Wirtschaftsgeschichte Brandenburgs. An
diesem
Abend zur Industriekultur
am 18. März 2016, um 18 Uhr
im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
14467 Potsdam, Kutschstall, Am Neuen Markt 9
steht die über hundertjährige wechselvolle Geschichte des Industriestandortes Hennigsdorf von der AEG bis zu
Bombardier im Fokus. Wirtschaftliche und politische Auf- und Umbrüche waren für das einst weltberühmte
Werk prägend. Die Entscheidung der »Allgemeinen Electricitäts-Gesellschaft« (AEG), eine eigene Fabrik zur
Herstellung von Porzellanisolatoren zu errichten, der Grundstückskauf in Hennigsdorf, ein weit in die Zukunft
reichendes Investitionsprogramm, markante Meilensteine der Bahntechnik im Lokomotiv- und Triebwagenbau
sowie die Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere die Überführung eines Großkombinates aus der DDRPlanwirtschaft
in die freie Marktwirtschaft und die Übernahme durch die Bombardier Transportation GmbH,
werden betrachtet.
In seinem Vortrag richtet Dr. Peter Strunk, Bereichsleiter Kommunikation der WISTA-MANAGEMENT GMBH
den Blick auf die erwähnten Meilensteine und die Entwicklung des Standortes bis zur Wendezeit. Im Anschluss
berichtet der ehemalige Betriebsratsvorsitzende des Werkes Hennigsdorf Karl-Heinz Graffenberger in seinem
gleichnamigen Vortrag über die „Transformation der Großindustrie – am Beispiel des Überganges von LEW zu
AEG“. Durch den Abend führt der Vorsitzende des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs Prof. Dr. Klaus Dettmer







